Rund 300 Besucher brachten beim StartupSÜD SUMMIT Startups, Hochschulen, Unternehmen und weitere Akteure des Innovationsökosystems an einem Ort zusammen. Bereits ab 9 Uhr wurde diskutiert, genetzwerkt und an neuen Ideen gearbeitet. Durch den Tag und das anschließende Abendprogramm führten Luisa Römer und Thomas Rehmet. Sie begleiteten die verschiedenen Programmpunkte, führten durch Gespräche auf der Bühne und gaben den Teilnehmenden immer wieder Einblicke in das, was an den verschiedenen Stellen des SUMMITs passierte.
Mitmachen statt nur zuhören
Ein zentraler Bestandteil des SUMMITs waren die verschiedenen Bewegungsräume. Hier ging es vor allem darum, selbst aktiv zu werden: Die Teilnehmenden konnten jederzeit dazukommen, sich in Diskussionen einbringen, Erfahrungen teilen und gemeinsam an unterschiedlichen Fragestellungen arbeiten. Doch auch abseits des Programms gab es den ganzen Tag über einiges zu entdecken. An verschiedenen Ständen präsentierten Startups ihre Ideen, Prototypen und Projekte und kamen direkt mit den Besucher:innen ins Gespräch. So entstanden immer wieder spontane Begegnungen, neue Kontakte und Gespräche über Ideen, Herausforderungen und nächste Schritte.
Auch der Gründungscampus der Hochschule Aalen war als Teil des StartupSÜD-Verbunds vor Ort und unterstützte das Organisationsteam bei der Durchführung des Summits. Damit war der Gründungscampus nicht nur als Netzwerkpartner, sondern auch aktiv hinter den Kulissen und während der Veranstaltung beteiligt.
Ein Tag voller Ideen, Austausch und Gründungsgeist
Der StartupSÜD SUMMIT bot den Teilnehmenden zahlreiche Möglichkeiten, Innovation und Unternehmertum aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben. In der Startup Expo konnten junge Unternehmen ihre Ideen und Entwicklungen präsentieren, während Pitch Stages, Panels und verschiedene Bewegungsräume Raum für Diskussionen und neue Impulse boten. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen, die auch den Gründungscampus täglich beschäftigen: Wie entstehen aus Ideen konkrete Geschäftsmodelle? Wie können Hochschulen, Start-ups und Unternehmen noch besser zusammenarbeiten? Und wie lassen sich neue Gründungspotenziale aktivieren?
Neben spannenden Impulsen stand vor allem eines im Fokus: Vernetzung. In Match Arenas, an verschiedenen Stationen der Expo und bei den Table-Captain-Formaten kamen Start-ups, Unternehmen, Hochschulangehörige und weitere Akteure direkt miteinander ins Gespräch.
Hochschule Aalen mit starken Teams vertreten
Besonders erfreulich war, dass gleich mehrere Teams aus dem „Hochschul-Gründungsökosystem" beim Summit vertreten waren. Ask Alma by Kersta, REVAMP CDI sowie LocaSense aus dem Innovationszentrum an der Hochschule Aalen (INNO-Z) präsentierten ihre Ideen und Projekte und nutzten die Gelegenheit, mit anderen Start-ups, Unternehmen und Innovationsakteuren ins Gespräch zu kommen. Auch Hackconnectmit seiner Idee, internationale Hackathons durchzuführen, war beim Summit vertreten und brachte seine Perspektive in das StartupSÜD-Netzwerk ein. Ebenfalls vertreten waren das Transformationsnetzwerk Ostwürttemberg mit Casandra Vollmer, die Stadt Aalen mit Aleksandra Pointke und die Hochschule Aalen mit Dr. Kristina Lakomek. Sie alle setzten sich unter der Führung von Gründungscampus-Leiter Christian Kling mit dem Thema „Wie bringt der Austausch zwischen Wirtschaft, Startups und Hochschulen Ideen in Bewegung“ auseinander. Damit wurde sichtbar, was den Gründungscampus ausmacht: Ideen aus der Hochschule auf ihrem Weg in die Umsetzung zu begleiten und ihnen eine Bühne, Kontakte und Zugang zu einem starken regionalen Netzwerk zu ermöglichen.
Gemeinsam für mehr Gründung und Innovation in der Region
„Der StartupSÜD SUMMIT hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der Austausch über Hochschul- und Institutionsgrenzen hinweg ist. Als Verbund mehrerer Hochschulen in der Region schafft StartupSÜD eine Plattform, auf der Gründung, Innovation, Transfer und Kooperation zusammenkommen", freut sich Christian Kling. Für den Gründungscampus der Hochschule Aalen sei die aktive Beteiligung am Verbund daher ein wichtiger Baustein, um Gründerinnen und Gründer, Start-ups, Studierende und Innovationsinteressierte mit den richtigen Menschen und Möglichkeiten zu verbinden. „Unser gemeinsames Ziel ist es, Innovation und Unternehmertum in der Region gemeinsam in Bewegung zu bringen."
Wie bewegt sich Baden-Württemberg weiter?
Nach dem interaktiven Tagesprogramm richtete sich der Blick beim Panel „Baden-Württemberg in Bewegung“ auf die Zukunft des Innovationsökosystems. Gemeinsam diskutierten Sibylle Koch, Prof. Heike Frühwirth, Markus von Staden und Dr. Janosch Klebensberger, moderiert von Melanie Kamrath, über die Zusammenarbeit im StartupSÜD-Verbund, die Rolle der Hochschulen und darüber, was es braucht, um Startups in Baden-Württemberg künftig noch besser zu unterstützen. Besonders deutlich wurde dabei, wie wichtig echte Zusammenarbeit ist. Im Mittelpunkt standen der Wunsch nach stärkerer Kollaboration und einer offenen Kultur sowie die notwendigen Rahmenbedingungen an Hochschulen, um Startup-Teams langfristig bestmöglich zu begleiten.
Den Abschluss des offiziellen Programms bildeten die „Best of Pitches“. Die Startups, die sich zuvor in den Vorrunden durchgesetzt hatten, präsentierten ihre Ideen noch einmal vor dem gesamten Publikum und kämpften um den Titel „Fuchs des Jahres“. Diese vier Startups konnten sich in den Pitchrunden durchsetzen:
- Noxy – Franziska Hoppe, EXIST Women, Universität Ulm
Navigations-App für sichere Nachhausewege - Almora Mate – EXIST Women, HNU
Mate-Drink als Kaffee-Alternative - ARC62 – Team Hochschule Biberach
Digitaler Dorfladen für ländliche Regionen - AEyeVis – Hochschule Biberach
Smarte Biomassemessung von Myzel
Gründungscampus der Hochschule Aalen
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Bild: Vorstellung der Bewegungsräume beim StartupSÜD Summit in Biberach.
Bildhinweis: © Hochschule Aalen | Carina Haas