Mit Prof. Dr. Sarah Gentner-Röhrer zeichnet die Hochschule eine Professorin aus, die von ihren Studierenden insbesondere für ihre praxisnahe Lehre und ihre außergewöhnliche Einsatzbereitschaft geschätzt wird. Ob in Laboren, im Skillslab, in eigens eingerichteten Kursen oder direkt im Krankenhaus – Prof. Dr. Sarah Gentner-Röhrer verbindet theoretisches Wissen konsequent mit praktischer Anwendung und begleitet ihre Studierenden eng und individuell. Die Prorektorin für Lehre, Prof. Dr. Iman Taha, würdigte dieses besondere Engagement in ihrer Laudatio: „Prof. Dr. Gentner-Röhrer konnte in der kurzen Zeit trotz hoher Belastung durch Klinik, Familie und Hochschule die Studierenden begeistern.“ Neben ihrer Tätigkeit als Professorin arbeitet Gentner-Röhrer weiterhin im ärztlichen Dienst und hält teilweise direkt nach Nachtschichten ihre Vorlesungen. Gleichzeitig meistert sie die Herausforderungen des Familienlebens mit ihrer neu geborenen Tochter. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung. Ich will praxisnahe Lehre vermitteln. Dazu gehört auch, dass ich früh morgens ins Schlachthaus fahre, um Organe zum Sezieren zu besorgen, was anfangs an der Hochschule für teils irritierte Blicke sorgte“, sagte die Preisträgerin lachend.
Der Preis für besonderes Engagement in der Forschung ging an Prof. Dr. Doris Aschenbrenner. Ausschlaggebend waren insbesondere ihre weit überdurchschnittliche Drittmittelleistung sowie die erfolgreiche Einwerbung hochvolumiger Forschungsprojekte in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Mit ihrer Forschung trüge sie maßgeblich zur strategischen Weiterentwicklung der Hochschule Aalen bei und stärke deren Sichtbarkeit weit über die Region hinaus. Zu den bedeutenden Projekten zählt unter anderem das laufende „RePAIR Labor“ mit einem Fördervolumen von 3,2 Millionen Euro, das intelligente robotische Assistenzsysteme für nachhaltige Remanufacturing-Prozesse entwickelt. Auch Projekte wie „RecycleBot“ oder „KI-Cockpit“ setzen wichtige Impulse an der Schnittstelle von KI, Nachhaltigkeit und moderner Arbeitswelt. Darüber hinaus war Aschenbrenner maßgeblich am Aufbau des „Human in Command“-Labors beteiligt. Prof. Dr. Volker Knoblauch, Prorektor für Forschung, betonte in seiner Laudatio: „Sobald Prof. Dr. Aschenbrenner an der Hochschule war, begann sie, Projekte ins Rollen zu bringen. Dabei versteht sie es, mit ihrer kooperativen Art Menschen und Teams zusammenzubringen und Vorhaben erfolgreich ans Ziel zu führen.“ Prof. Dr. Doris Aschenbrenner zeigte sich sichtlich erfreut über die Auszeichnung und erklärte: „Gute Laune ist notwendig, um gute Forschung zu betreiben – denn Innovation entsteht dort, wo Menschen mit Begeisterung gemeinsam an neuen Ideen arbeiten.“