„Nur 1,2 Prozent der Studierenden an deutschen Hochschulen erhalten das Deutschlandstipendium“, hob Prorektorin Prof. Dr. Iman Taha in ihrer Begrüßung bei der Verleihung der Deutschlandstipendien hervor und fügte hinzu: „Daher freue ich mich besonders, so hochkarätige Studentinnen und Studenten wie Sie heute kennenzulernen.“
Beim Deutschlandstipendium handelt es sich um ein deutschlandweit etabliertes Förderprogramm, das sich an besonders leistungsfähige und engagierte Studierende richtet – und zwar unabhängig von deren finanzieller Situation oder der ihrer Eltern. Die Geförderten erhalten monatlich 300 Euro, die jeweils zur Hälfte von privaten Geldgebern wie Unternehmen, Stiftungen oder Alumni sowie vom Bund finanziert werden. In der Regel wird die Unterstützung zunächst für zwei Semester bewilligt, kann jedoch bis zum Abschluss der Regelstudienzeit verlängert werden.
Das Programm verfolgt das Ziel, akademische Leistungen stärker zu würdigen und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und der Wirtschaft zu fördern. Neben exzellenten Studienleistungen fließen dabei auch gesellschaftliches Engagement sowie besondere persönliche Lebensumstände in die Auswahl ein.
Nach der Begrüßung nutzten die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten die Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen: Celine Braxmeier, Christiane Stickel, David Drössler, Sophia Straub, Selma Wagner, Svenja Widmaier, Bianca Fausel, Lukas Fürst und Maximilian Hauf. Im Anschluss überreichte Prof. Dr. Iman Taha die Urkunden an die frisch Geförderten.
„Durch das Stipendium kann ich nun endlich nach Aalen ziehen und kann nach Vorlesungsende soziale Kontakte pflegen und mich noch mehr auf das Studium konzentrieren, anstatt fast täglich zu pendeln“, freut sich die aus Schorndorf stammende Selma Wagner, die im vierten Semester Biopharmazeutische Wissenschaften studiert und von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert wird. Auch für David Drössler, der bereits als Entwicklungsingenieur arbeitete und nun den Masterstudiengang „Mechatronik / Systems-Engineering“ belegt, ist die Förderung eine willkommene Entlastung: „Da sich das Deutschlandstipendium nicht nur an Bachelorstudierende richtet, ist es für mich, der ja schonmal im Berufsleben stand, gerade im Hinblick auf z. B. die Krankenversicherung eine tolle Unterstützung.“