6. Oktober 2026

Ein herzliches „Glückauf!“ fürs Studium: Rund 1.100 Bachelor- und Masterstudierende sind gestartet

Erwartungsvolle Blicke, aufgeregte Gespräche, erste Selfies vor der Aula – der Welcome Day an der Hochschule Aalen fürs Wintersemester 2026/2027 hat begonnen. Rund 1.100 Studierende sind am heutigen Dienstag in ihr Bachelor- oder Masterstudium gestartet – darunter beispielsweise Christoph Schild und Adrian Paschuld. Die beiden frischgebackenen Studenten des Studiengangs Internationale Betriebswirtschaft kennen sich bereits aus dem zentralen Vorkurs. „Wir sind schon sehr gespannt auf diesen neuen Lebensabschnitt. Und wir freuen uns darauf, viele neue Leute kennenzulernen.“

Auf dem Foto ist die bis auf den letzten Platz besetzte Aula zu sehen: Rund 1.100 Bachelor- und Masterstudierende starten gemeinsam in ihr Studium zum Wintersemester 2026/2027 und lauschen der Ansprache von Hochschulrektor Prof. Dr. Harald Riegel, der vorne am Rednerpult steht.

Den Auftakt der Erstsemesterbegrüßung in der bis auf den letzten Platz besetzten Aula machten die Hochschulseelsorger Tobias Obele und Judit Steinestel sowie der Posaunenchor der Hochschule mit einem ökumenischen Impuls. Dann begrüßte Hochschulrektor Prof. Dr. Harald Riegel die Erstsemester: „Es ist ein Fest, in so viele strahlende Gesichter zu blicken. Ich freue mich sehr, dass Sie hier an der Hochschule Aalen studieren – zusammen werden wir Ihr Studium wuppen!“ 

Fachlich und persönlich wachsen

In seiner kurzweiligen und persönlichen Ansprache, in der Riegel immer wieder auch Erinnerungen an sein eigenes Studentenleben aufgriff, stellte er die Hochschule vor und machte klar: Wer hier startet, soll nicht nur fachlich, sondern auch persönlich wachsen. Der Hochschulrektor appellierte an die Studierenden, sich Ziele zu setzen und das „Lernen zu lernen“: „Auch in Ihrem späteren Berufsleben werden Sie sich kontinuierlich auf Veränderungen einstellen müssen.“ Aber mit einem Studium an der Hochschule Aalen würde hierfür die beste Grundlage gelegt. Auch der Austausch mit den anderen sei wichtig. „Es geht darum, gemeinsam zu wachsen“, betonte Riegel und fügte gut gelaunt hinzu: „Vernetzen Sie sich, schließen Sie Freundschaften, reduzieren Sie ihre Handy-Zeit – gehen Sie dafür lieber auf die ein oder andere Party!“

 „Macht Aalen zu Eurer Stadt!“

Anschließend hieß Oberbürgermeister Frederick Brütting die Erstsemester auch im Namen der Stadt Aalen herzlich willkommen und nahm sie mit auf einen unterhaltsamen Parcours durch die Historie Aalens – von der römischen über die reichsstädtische bis hin zur industriegeschichtlichen Vergangenheit. „Sie haben eine gute Wahl getroffen, hier in Aalen zu studieren, denn wir haben hier in Ostwürttemberg viele interessante und bedeutsame Unternehmen, die kluge Köpfe suchen“, sagte Brütting. Dabei unterstrich er auch den internationalen und weltoffenen Charakter der Stadt und hob die vielen Freizeitmöglichkeiten und Besonderheiten der Region hervor – vom Theater über die lebendige Kneipenszene und den vielen Festivals bis hin zu den Limes Thermen und Events wie dem jährlichen Mountainbike-Weltcup. „Macht Aalen zu Eurer Stadt!“, lud er die Erstsemester ein, Aalen mitzugestalten und wünschte ihnen – mit Verweis auf die Aalener Bergbaugeschichte – ein „herzliches Glückauf“.

Chancen Campus

Nach der offiziellen Begrüßung lud der Chancen Campus dazu ein, verschiedene Einrichtungen und Initiativen der Hochschule sowie der Region kennenzulernen. So stellten sich unter anderem der Gründungscampus, das explorhino und das Theater Aalen vor. Auch beim E-Motion Rennteam der Hochschule Aalen herrschte reger Andrang. „Wir haben heute Abend Team-Meeting, und einige der Erstsemester möchten vorbeikommen“, freut sich Alina-Fabienne Bihon über das große Interesse. 

Von Mosambik nach Aalen

Bei der studentischen Gruppe vorbeizuschauen, die regelmäßig ein eigenes elektrisches Rennfahrzeug entwickelt und damit an Wettbewerben wie der Formula Student teilnimmt – das steht auch bei Shelton Nhalidede ganz oben auf der „To-do-Liste“. Vor zwei Wochen ist der 19-Jährige aus Mosambik gekommen, um in Aalen Maschinenbau zu studieren. Warum er gerade Deutschland als Studienland gewählt hat? „Na, das ist doch die Heimat der Ingenieurskunst!“, sagt der junge Mann begeistert, der später mal Automobilingenieur werden möchte. Klar, dass auch ein Besuch im Stuttgarter Porsche Museum bereits auf seiner „To-do-Liste“ steht.

Forschungsstärke als Entscheidungskriterium

Nach der Stärkung durch ein kostenloses Mittagessen in der Mensa wurden die Erstsemester von den jeweiligen Studiengängen abgeholt und in den ersten Tag ihres Studentenlebens eingeführt. Das trifft auf Anna-Lena nicht ganz zu, hat sie doch bereits in Ulm ein Semester Wirtschaftswissenschaften studiert. „Das war dann doch nicht ganz so meins“, gesteht die 20-Jährige lachend. An der Hochschule Aalen hat sie sich für den Studiengang „Biopharmazeutische Wissenschaften“ eingeschrieben. „Biotechnologien interessieren mich schon länger und es ist ein zukunftssicheres Feld“, findet die junge Frau, die sich auch für Forschung begeistert. Dass die Hochschule Aalen für ihre Forschungsstärke deutschlandweit bekannt sei, sei auch ein Entscheidungskriterium gewesen, hier in Aalen zu studieren. „Ich bin gespannt, was mich in den nächsten Semestern erwartet – und vielleicht kann ich irgendwann selbst in einem Forschungsprojekt mitarbeiten.“ 

Foto: Volle Aula beim Welcome Day der Hochschule Aalen: Rund 1.100 Bachelor- und Masterstudierende starten gemeinsam in ihr Studium zum Wintersemester 2026/27.

Fotohinweis: © Hochschule Aalen | Benjamin Späth

 

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