Der Digital Learning Day bot auch in diesem Jahr ein vielseitiges Programm mit inhaltlichen Highlights und Raum für neue Perspektiven. Die Start-ups Fuxam, lytris und Kersta gaben spannende Einblicke in ihre Ansätze und Erfahrungen und rundeten den Tag mit einer gemeinsamen Podiumsdiskussion ab. Hier trafen unterschiedliche Sichtweisen auf die neue KI-Technologien aufeinander.
Markus von Staden, Gründer des Aalener KI-Start-ups Kersta, zog folgende Bilanz: „KI macht Lernen interaktiv und personalisierbar. Sie ist dabei keine Funktion an sich – sondern eine Technologie, die Möglichkeiten eröffnet, die vorher schlicht nicht realisierbar waren. Sie kann Studierende rund um die Uhr unterstützen, Inhalte gezielt aufbereiten und Lernprozesse adaptiv gestalten.“ Staden ist überzeugt davon, dass KI die analoge Lehre nicht ersetzen werde, sondern sinnvoll ergänzt. Die Kunst liege darin, KI dort einzusetzen, wo sie einen echten Mehrwert biete und analoge Ansätze dort zu bewahren, wo sie überlegen seien.
Erstmals wurde in diesem Jahr das Programm durch einen interaktiven Workshop von Prof. Dr. Constance Richter ergänzt, in dem das Zusammenspiel zwischen Mensch und KI mithilfe von LEGO anschaulich und erlebbar gemacht wurde und so einen kreativen Zugang zu den Kompetenzen der Zukunft eröffnete.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand dabei vor allem der persönliche Austausch. Die neuen Räumlichkeiten im Digital Innovation Space schufen eine offene und inspirierende Atmosphäre, die Begegnungen und Vernetzung gezielt förderte. „Die Zukunft von Lehren und Lernen entsteht im gemeinsamen Austausch – getragen von starken Netzwerken und dem Mut, neue Wege gemeinsam zu gehen“, betonte Dr. Martin Franzen, verantwortlich für die digitale Lerninfrastruktur an der Hochschule Aalen und Initiator des Digital Learning Days. Nach dem erfolgreichen Verlauf ist bereits klar: Der Digital Learning Day wird auch im kommenden Jahr fortgeführt.