6. Mai 2026

„Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich nicht nachhaltig handle?“

Nachhaltigkeit im Alltag ist oft leichter gesagt als getan. Viele Menschen erleben dabei einen inneren Konflikt zwischen eigenen Ansprüchen und tatsächlichem Verhalten. Wie damit umzugehen ist und ob ein schlechtes Gewissen sogar sinnvoll sein kann, thematisiert eine interaktive Podiumsdiskussion an der Hochschule Aalen am Dienstag, 12. Mai 2026 um 15:45 Uhr.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren anhand konkreter Beispiele aus dem Alltag – etwa zu Konsum, Mobilität, Reisen oder Ernährung – über Verantwortung, gesellschaftliche Erwartungen und individuelle Handlungsspielräume im Bereich der Nachhaltigkeit an der Hochschule Aalen. „Schlechtes Gewissen entsteht, wenn unser Verhalten nicht mit unseren eigenen Maßstäben übereinstimmt. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen – denn dieses Gefühl kann auch ein Impuls für reflektiertes Handeln sein“, erklärt Prof. Dr. Katharina Weber, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Hochschule Aalen. Prof. Dr. Christian Arndt von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen ergänzt: „Nachhaltiges Verhalten ist nicht nur eine moralische Frage, sondern auch ein rationales Kalkül.“ Neben ihnen diskutiert Prof. Dr. Regina Kempen (Ethikbeauftragte der Hochschule Aalen), die sich in ihrer Forschung unter anderem mit gesellschaftlicher Verantwortung und nachhaltigem Verhalten beschäftigt.

Die Podiumsdiskussion richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit sowie Hochschulangehörige. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, eigene Fragen und Perspektiven einzubringen. Die Diskussion findet am Dienstag, 12. Mai ab 15:45 Uhr im WIN-Gebäude der Hochschule Aalen statt (Raum 1.07). Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.