Akademisches Auslandsamt

Eine Alternative zum Auslandsstudium ist das Auslandspraktikum. Viele Studierende unserer Hochschule nehmen diese Möglichkeit wahr, um in fremden Lebens- und Arbeitskulturen praktische Erfahrungen zu sammeln.

Häufig dominiert der Wunsch, in ein englischsprachiges Land zu gehen, jedoch wird der Blick immer stärker auch auf andere Länder gerichtet. Bei der Länderwahl sollte man besonders eventuelle Sprachprobleme berücksichtigen, da es bei erheblichen Verständigungsschwierigkeiten wohl zu einer geringeren Übertragung von Verantwortlichkeiten seitens des Unternehmens kommen wird.

Die erste Anlaufstelle ist das Praktikantenamt Ihres Studiengangs. Dort können Sie Tipps und Hinweise zur Adressenbeschaffung bzw. Adressen von Firmen im Ausland erhalten, bei denen schon Praktika abgeleistet wurden (im Idealfall als Datenbank, mit Angaben über Firmenstruktur, Tätigkeitsbereiche, Vergütung etc.). Hin und wieder erreichen das Akademische Auslandsamt auch Anfragen von ausländischen Firmen die gerne Praktikanten aufnehmen würden. Diese Angebote werden an betreffende Studiengänge weitergeleitet bzw. auch unter der Rubrik Aktuelle Job- und Praxissemesterangebote unter Downloads veröffentlicht.

Bitte beachten Sie, dass die Anrechnung der praktischen Studiensemester (im In- und Ausland) als Prüfungsleistung gewertet wird. Die Praxisstellen sind vom Studierenden vorzuschlagen und vom Fachbereichsleiter/in oder Praktikantenamtsleiter/in zu genehmigen; d.h. vergewissern Sie sich frühzeitig, ob Ihr Praktikum bei einem ausländischen Industrieunternehmen auch anerkannt wird (Vorlage des Praktikantenvertrags, Tätigkeitsbeschreibung etc.).

Für Auslandspraktika gibt es verschiedene Fördereinrichtungen, die z.T. auch Praktikantenplätze vermitteln. Eine gute Erstinformation bieten die DAAD-www-Seiten Auslandspraktika. Mittlerweile gibt es einen neuen Markt von professionellen Organisationen, die Praxisstellen im Ausland gegen eine "Vermittlungsgebühr" anbieten. VORSICHT !! Prüfen Sie bitte diese Angebote genau, zumal es sich meistens um unbezahlte Stellen handelt.

Es ist auf jeden Fall von Vorteil, sich selbst frühzeitig um einen Praktikantenplatz im Ausland zu bemühen:

    • Adressenbeschaffung über Ihr Praktikantenamt
    • Erfahrungsaustausch mit Studierenden höherer Semester
    • Firmenlisten über die Botschaft Eures Ziellandes anfordern
    • Tochterfirmen im Ausland von deutschen Betrieben (ZAV, AHK)
      Bekannten- und Freundeskreis ("Beziehungen")
    • Job- und Praktikabörsen unter dem Menüpunkt Downloads.

Normalerweise sollte die Praktikantenvergütung im Ausland für die Lebenshaltungskosten ausreichen. Weitere Finanzierungsmöglichkeiten bieten AuslandsBAföG sowie das Stipendium im Rahmen des ERASMUS+ Praktikums bei Praktika innerhalb Europas, das Deutsch-Französische Jugendwerk sowie das PROMOS-Programm des DAAD für praktische Studiensemester im außereuropäischen Ausland (Bewerbung über AAA). Wir informieren und beraten Sie gerne über diese und weitere Förderprogramme und die Organisation Ihres Auslandspraktikums.

Freiwilliges Praktikum

Natürlich besteht, neben der Möglichkeit das Praxissemester im Ausland zu absolvieren, auch die Möglichkeit ein zusätzliches, freiwilliges Praktikum im Ausland zu machen. Dies kann in den Semesterferien oder während eines Urlaubssemesters durchgeführt werden.

Die Vorteile sind wie beim Pflichtpraktikum im Ausland: Zusätzliche Praktika wirken sich bei der späteren Stellensuche positiv aus. Außerdem können Kontakte in die Wirtschaft und zu potentiellen Arbeitgebern geknüpft werden.

Auch nach Abschluss des Studiums ist in einigen Ländern ein Praktikum noch möglich. So besteht z.B. die Möglichkeit bis zu einem Jahr nach dem Hochschulabschluss ein Praktikum in den USA zu absolvieren.

Sie finden internationale Karriereangebote in unserem Karriereportal.

In Bearbeitung.


Sicherlich gibt es eine Reihe von (Teil-)Stipendien und Reisekostenzuschuss-Programmen, allerdings ist eine Stipendienbewerbung auch sehr zeitaufwendig und hat eine lange Vorlaufzeit. Genügend Zeit sollte also eingeplant werden. Es werden in der Regel überdurchschnittliche Studienleistungen vorausgesetzt. Eine Bewerbung ist keine Erfolgsgarantie für eine finanzielle Förderung! Aus der Tatsache, dass Sie sich für einen Auslandsaufenthalt entschlossen haben, ergibt sich leider kein Anspruch auf finanzielle Förderung.


Studiengebühren sind außerhalb Deutschlands durchaus üblich. (Aus)Bildung ist dort eine persönliche Qualifikation, die ihren Preis hat (Studierende als zahlende Kunden).


Praktikantenvergütungen entsprechen oft den ortsüblichen Leistungen und sollten die Lebenshaltungskosten im gastgebenden Land abdecken. Bitte setzen Sie Ihre persönliche Messlatte nicht zu hoch und akzeptieren die örtlichen Gegebenheiten.


Grundsätzlich wird von Ihnen erwartet, dass Sie Ihren Auslandsaufenthalt aus der gleichen finanziellen Quelle finanzieren, wie Ihr Studium in Aalen (Eigenmittel, BAföG usw.).


Links zu den verschiedenen Fördermittelorganisationen finden Sie in Downloads & Links. Insbesondere die Stipendiendatenbank des DAAD ist zu empfehlen, da sie für jedes Land und für jedes Vorhaben alle möglichen Stipendien, auch von anderen Organisationen als der DAAD anzeigt und Details zu den Bedingungen und Fristen liefert.


Zum Thema Auslandsbafög bitten wir Sie sich auch an Ihre Bafög-Berater zu wenden, die regelmäßig an der Hochschule Aalen Sprechstunden durchführen. Die Termine hängen am Bafög-Brett und bei der UstA aus.