Mechanical Engineering / Innovative Materials

Bachelor of Engineering

Bulletin Board

18.11.2019 – Fachschaftssitzung

 Hallo zusammen, wie in der letzten Fachschaftssitzung besprochen setzten wir uns wegen der CenterShock Party am 28.11.19 und der Weihnachtsfeier am 19.12.19 nochmal zusammen. Wir müssen hierzu noch einige organisatorische Themen besprechen und benötigen noch ein paar freiwillige Helfer für beide Veranstaltungen.

 

Termin: 21.11.19, Raum 121 um 13:15 Uhr

 

Grüße

Sebastian Ivacic

Vorsitzender V-Schaft

 

 

13.11.2019 – Chemie Übungen

Die Stunde "Chemie-Übungen" wird umgelegt. Sie findet am Dienstag, 19.11.2019, ab 11:30 Uhr in Raum 119 statt. Chemie-Übungen am 21.11.2019 entfällt.

12.11.2019 – CAD startet

CAD startet am 22,11,2019 wie im Vorlesungsplan ausgeschrieben um 15:45 Uhr in Raum 268.

News

Thumb fino bei den zvo oberfl chentagen 2019

Die FINO-Vertretung bei den ZVO-Oberflächentagen in Berlin: v.l.n.r. Anne Wengel, Sandra Meinhard, Timo Sörgel, Katharina Jäger, Joanna Komorowska.

Traditionell finden im September die ZVO-Oberflächentage – die Jahrestagung des Zentralverbandes Oberflächentechnik e.V. – statt. Vornehmliche Ziele dieser Tagung, die dieses Jahr in Berlin Halt machte, sind die gezielte Vernetzung von Forschung und Praxis zum Thema Galvano- und Oberflächentechnik und die Unterstützung der branchenübergreifenden Kommunikation. Bei insgesamt über 90 Vorträgen, 680 Teilnehmern aus Industrie und Akademie sowie einer begleitenden Industrieausstellung boten sich dem FINO zahlreiche Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen und langjährige Partnerschaften zu pflegen.

Nach dem interessanten und unterhaltsamen Begrüßungsabend, an welchem unter anderem Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, sowie Wolfgang Bosbach Festvorträge hielten, standen Tag 2 und 3 ganz im Zeichen der zahlreichen Vorträge.

Zum ersten Mal konnte das FINO seine aktuellen Forschungsarbeiten in einer eigenen Session mit Titel „Anwendungsnahe Zukunftstechnologien“ und insgesamt fünf Fachvorträgen präsentieren. Den Anfang und Grundstein legte Prof. Timo Sörgel mit der „Validierung der kontinuierlichen Kompositgalvanoformung zur Herstellung leistungsstarker Batteriekathoden“. Joanna Komorowska gab im Anschluss Einblicke in die „Kompositgalvanoformung als Herstellungsmethode neuartiger, strukturierter, binderfreier Elektroden für Lithium-Ionen-Akkumulatoren“. Dr. Sandra Meinhard referierte über „Hochstrukturierte Cobalt-beschichtete Aluminiumlegierungspartikel für neue Lithium/Schwefel-Semi-Flow-Akkumulatoren“ ehe Anne Wengel die Session mit Ihrem Vortrag „Neuartige funktionalisierte Separatoren auf der Basis von anodisiertem Aluminium für Lithium-Schwefel-Akkumulatoren mit 3D-Metallschaumelektroden“ abschloss. In der darauffolgenden Session „Alternative/Ergänzende Oberflächen zur Galvanotechnik“ präsentierte A. Katharina Jäger ihre Ergebnisse zu „Superamphiphobe Oberflächen durch Elektrophorese an intelligenten Substraten“ und komplettierte damit die Vorstellung der Forschungsfelder der Arbeitsgruppe Sörgel.

„Spannende Forschung“ und „sehr interessant“ sind nur einige der zahlreichen positiven Rückmeldungen, die Prof. Sörgel an diesem Tag mit nach Hause nehmen konnte. Ein besonderes Lob fasste die gelungene Vorstellung des FINO zusammen: „Eine tolle Truppe haben Sie da beisammen!“

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Ehemalige Studierende und FINO-Institutsleitung beim Jubiläum vor dem Galvanotechnik-Labor. Von links nach rechts: Prof. Joachim Albrecht, OStR. Winfried Haas, Prof. Berthold Hader, Prof. Timo Sörgel, OStR. Margot Bader-Gölz, Dr. Wolfgang Alberth sowie die Dipl.-Ing. (FH) Walter Kittstein, Albrecht Junker, Martin Würz und Friedrich (Fritz) Kögel.

Ein ganz besonderes Jubiläum feierten sieben ehemalige Studierende Ende September an der Hochschule Aalen. Sie alle haben im Oktober 1969 in Aalen ihr Studium begonnen und 1972 erfolgreich abgeschlossen. In den ersten Semestern waren der Fachbereich Chemie und Metallveredlung/ Werkstoffkunde, heute unter „V“ bekannt, zusammengeschlossen. Erst im dritten Semester folgte dann die Spezialisierung in Richtung Oberflächentechnik.

Das Wiedersehen an ihrer Alma Mater begannen die Kommilitonen mit einem Mittagessen in der Mensa. Anschließend wurden sie am Forschungsinstitut für Innovative Oberflächen FINO von den drei Institutsleitern Prof. Joachim Albrecht, Prof. Timo Sörgel, Prof. Berthold Hader sowie dem langjährigen Laborleiter Herbert Hass und Dr. Sandra Meinhard empfangen. Nach einer Präsentation über die Hochschule Aalen, wie wir sie heute kennen, folgte die Besichtigung der Galvanotechnik- und Dünnschichtlabore. Zahlreiche Erinnerungen, Anekdoten und Geschichten waren an diesem Nachmittag zu hören, sowie große Anerkennung für das, was das FINO sowohl in der Lehre als auch in der Forschung alles leistet.

Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: sie freuen sich schon auf das Wiedersehen beim nächsten Jubiläum!

Hochschulforschung weltweit vernetztInternationales Projekt am FINO mündet in hochrangiger Veröffentlichung

Thumb hochschulforschung weltweit vernetzt

Am Forschungsinstitut für Innovative Oberflächen FINO denkt man international. Ein gemeinsames Forschungsunterfangen von Forschern aus Cambridge (England), Leoben (Österreich), Wladiwostok (Russland), Kairo (Ägypten), San Sebastian und Bilbao (Spanien), Stuttgart und Aalen konnte die erarbeiteten Ergebnisse in einer der renommiertesten Forschungszeitschriften weltweit veröffentlichen. In der Maiausgabe von ACS Nano, eines der Top10 Journale im Feld der Materialwissenschaften, erscheint der Artikel „The Route to Supercurrent Transparent Ferromagnetic Barriers in Superconducting Matrix“ von Yurii P. Ivanov, Soltan Soltan, Joachim Albrecht, Eberhard Goering, Gisela Schütz, Zaoli Zhang und Andrey Chuvilin. DOI: 10.1021/acsnano.9b00888


In der Arbeit wird beschrieben, wie erstmalig eine magnetische Tunnel­barriere in einem Hochtemperatursupraleiter hergestellt werden konnte. Mit Hilfe ausgefeilter Dünnschicht­methoden gelang die Präparation einer ferromagnetischen Schicht mit einer Dicke von nur 2 Nanometern (zwei Millionstel Millimeter) zwischen zwei Supraleiterschichten. Das Ergebnis ist insofern bemerkenswert, weil durch dieses Ergebnis die Möglichkeit besteht, erstmals eine supraleitende Kopplung über eine magnetische Barriere innerhalb eines Hochtemperatursupraleiters hinweg zu etablieren. Durch den Einsatz der verwendeten keramischen Materialien wird dies bei technisch relativ einfach zu handhabenden Temperaturen ermöglicht. Tunnelprozesse in Supraleitern werden häufig eingesetzt, um kleinste Magnetfelder zu vermessen. Dies spielt z.B. in der Materialprüfung als auch in biomedizinischen Anwendungen eine große Rolle. Durch die präsentierten Ergebnisse kann es in Zukunft möglich sein, die Leistungsfähigkeit derartiger Sensoren um Größenordnungen zu verbessern.

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