Auslandssemester

Liebe Studierende,

hier finden Sie nützliche Informationen rund um das Auslandsstudium.

Einen ausführlichen Überblick über die derzeit strukturierten Programme unserer Partnerhochschulen der Hochschule Aalen erhalten Sie unter https://www.hs-aalen.de/de/facilities/76/downloads#body-accordion-7948-5


Wenden Sie sich dazu bitte bei allgemeinen Informationen zu Auslandssemstern und zu Studienorganisationen an Frau Helga Herkommer-Wagner, Mail: helga.herkommer-wagner@hs-aalen.de


Informationen zum Thema "Stipendien" finden Sie unter https://www.hs-aalen.de/pages/stipendien_uebersicht.


Auslandsaufenthalt IDM-Studierende

Nach meinem ersten Auslandssemester 2014 an der Griffith University in Australien war mir sofort klar, dass ich unbedingt ein weiteres Semester abroad verbringen möchte. Bei meinen Reisen durch Südostasien bin ich dann auf Bali aufmerksam geworden.

Die Anmeldung ist unproblematisch. Ich habe mich bei der Organisation IBSN mit meinem aktuellen Notenspiegel, Bachelorzeugnis und einem Motivationsschreiben beworben, und nach nur zwei Wochen bekam ich eine positive Rückmeldung.

Die Universität hat ihren Hauptcampus in Denpasar und einen weiteren in Jimbaran, wo auch die internationalen Studenten untergebracht sind. In den zwei Gebäuden von IBSN gibt es mit rund 240 Studenten, 3 Bachelor Klassen und 2 Master Klassen. Der Unterricht findet von Montag bis Mittwoch statt. Donnerstags finden Pflichtexkursionen statt. Bei jeder Vorlesung und allen Exkursionen wird die Anwesenheit mit Hilfe von Unterschriften überprüft. Um eine Fach bestehen zu können, ist eine Anwesenheit von mindestens 75% zu erreichen.

Ich habe mich dazu entschieden, erst auf Bali nach einem Zimmer zu suchen, um mir persönlich ein Bild von den Wohnungen/Häusern machen zu können. Die Wohnungssuche gestaltete sich für mich sehr einfach. Die erste Woche auf der Insel verbrachte ich in einem Hostel in Kuta, und schon in den ersten Tagen habe ich bei der ersten Exkursion Kommilitonen kennengelernt, die noch ein freies Zimmer in ihrer „Studentenvilla“ in Kerobokan hatten.

Indonesien ist der weltgrößte Inselstaat sowie mit rund 240 Millionen Einwohnern der viertbevölkerungsreichste Staat der Welt. Im Herzen der Inselgruppe liegt die Insel Bali, welche zur Gruppe der kleinen Sunda-Inseln gehört. Aktuell leben auf Bali 3,9 Millionen Einwohner, welche zu über 90% dem Glauben des Hinduismus angehören.

Es gibt unzählige Freizeitaktivitäten wie der Besuch traditioneller Feste, Tempelanlagen, Reisterrassen, Vulkane, Strände oder der Künstlerstadt Ubud. Außerdem gibt es viele Reiseziele um Bali herum wie z.B. die Nachbarinseln Nusa Penida, Nusa Lembogan, Lombok, Java und Gili. Ein besonderes Erlebnis war für mich der viertägige Bootstrip zum Komodo National Park.


Nach Beendigung meines Auslandssemesters habe ich mich dazu entschlossen noch mehr von Asien kennenzulernen und reiste für zwei Wochen nach Japan. Anschließend flog ich von Tokio nach Vladivostok und stieg dort in die ca. 10.000 km lange Transsibirische Eisenbahn, über Irkutsk und Moskau, nach St. Petersburg.


Mein Auslandssemester in Indonesien auf der wunderschönen Insel Bali war für mich eine unvergessliche Zeit, die ich nicht missen möchte. Ich konnte eine Menge positiver Erfahrungen und Eindrücke, sowohl auf menschlicher, als auch sprachlicher und kultureller Ebene sammeln, welche ich für den Rest meines Lebens zu schätzen wissen werde. Wenn man sich für die südostasiatische Kultur interessiert, kann ich jedem empfehlen ein Auslandssemester an der Udayana University in Bali zu absolvieren.


Martin Gruber

Industrial Management

Sziasztok!
Alexandra vagyok. Mir war es ein Anliegen im Rahmen meines Masterstudiums Industrial Management ein Praxissemester im Ausland zu verbringen. Die Gelegenheit so „einfach“ ins Ausland zu gehen, eine Kultur zu erleben und gleichzeitig Praxiserfahrung zu sammeln wird sich vielleicht so schnell nicht mehr zeigen.
Im Karriereportal unseres akademischen Auslandsamts bin ich auf eine Ausschreibung der Audi Hungaria gestoßen. Bis dato war mir der Standort nicht bekannt. Genauso wenig habe ich bis zu diesem Zeitpunkt Ungarn als Zielland in Erwägung gezogen. Schon nach kurzem googlen gefiel mir der Gedanke dort ein Auslandssemester zu verbringen: das größte Motorenwerk der Welt, wo Motoren für die ganze VW-Familie produziert werden; ein vollwertiges Fahrzeugwerk, wo die A3-Limousine und der Audi TT in sämtlichen Varianten vom Band geht. Das alles in einer schönen Stadt namens Györ (130.000 Einwohner), die durch ihre Uni und nicht zuletzt Audi ein reges buntes Leben zeigt.
Der Bewerbungsprozess lief unheimlich zügig und gut organisiert. Da die Unternehmenssprache Deutsch ist, war auch die Kommunikation von Anfang an kein Problem. Alle deutschsprachigen Praktikanten (30-40 an der Zahl) sind in WG‘s untergebracht, die vom Unternehmen organisiert und gestellt werden. Die Rahmenbedingungen können nicht besser sein.
Als Praktikantin der Geschäftsführung der Motorenproduktion bot sich mir ein bunter Blumenstrauß an Aufgaben. Vor allem das aktive Teilnehmen an sämtlichen Terminen war in fachlicher Hinsicht besonders bereichernd. Der Standort hat unheimlich viel zu bieten und als Praktikant stehen einem unzählige Möglichkeiten offen, das Unternehmen umfassend kennenzulernen. Der gemeine Ungar ist äußerst zuvorkommend, vor allem, wenn man sich mit ein paar wenigen Wörtern der Landessprache interessiert zeigt. Mehr, als ein paar wenige Wörter Ungarisch sind in der kurzen Zeit nur schwer zu lernen. Die Sprache ist doch unheimlich komplex. Aber auch in der örtlichen Markthalle, wo viele selbstgemachte ungarische Köstlichkeiten angeboten werden, kommt man mit Händen und Füßen gut klar. Oft wird einem direkt auf Deutsch geantwortet.
Die Praktikanten untereinander sind eng vernetzt. Neben dem wöchentlichen Stammtisch wurden beinahe jedes Wochenende Ausflüge unternommen. Wien, Budapest, Bratislava und der Balaton sind innerhalb einer Stunde Fahrzeit erreichbar. Auch Györ selbst hat einiges zu bieten. Ein Handballstadion, Ballett, Shoppingcenter und eine wunderschöne Altstadt mit einem bunten Nachtleben. Die unvergesslichen Erlebnisse sind unzählig.
Durch die hilfsbereiten Kollegen, die klare Organisation seitens des zuständigen Personalwesens und das enge Netzwerk der Praktikanten untereinander wurde ein freundliches Umfeld geschaffen, das eine unwahrscheinliche Vielzahl an Möglichkeiten bietet, die nur ergriffen werden wollen. Abschließend bleibt es mir ein Praktikum bei der Audi Hungaria – in welchem Aufgabengebiet auch immer – uneingeschränkt zu empfehlen und damit die Aalen-Dynastie dort fortzusetzen 
Alexandra Leo, Masterstudentin, Industrial Management

Motorbautraining

Ausblick Von Pannonhalma

Ausfahrt

Balaton

Einsatz am freiwilligen Tag

Györ altes Rathaus

Györ Hauptplatz