Wirtschaftsingenieurwesen

Bachelor of Engineering

Allgemeines zum Studium

Der Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e.V. formuliert auf seiner Homepage „Ziel des Wirtschaftsingenieurstudiums ist es, Absolventen zu befähigen, den bereichsübergreifenden Anforderungen der Unternehmen gewachsen zu sein.“[1]

Werdende Wirtschaftsingenieure erhalten an der Hochschule eine interdisziplinäre Ausbildung. Die Ausbildung verbindet technische und wirtschaftliche Bereiche und ergänzt diese mit fundierten Kenntnissen über Informations- und Kommunikationssysteme.

Die breit angelegte Fächerung an Kompetenzen aus ingenieurtechnischen, betriebswirtschaftlichen und informationstechnischen Bereichen ermöglicht für spätere Karrierewege außerordentliche Flexibilität und dadurch gute Chancen für berufliche Erfolge.

[1] http://www.vwi.org/hauptmenue/beruf-studium/ueber-den-beruf-des-wirtschaftsingenieurs.html, letzter Zugriff am 10.09.2015

Im Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen absolvieren Sie ein fundiertes Studium für einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss (Bachelor of Engineering).

Fachlich gesehen steht das Studium des/der Wirtschaftsingenieurs/in auf drei tragfähigen Säulen:

  • ingenieurwissenschaftliche Fächer (wie z. B. Technische Mechanik, Elektrotechnik, Konstruktion und Fertigungstechnik),
  • wirtschaftswissenschaftliche Fächer (wie z. B. Volks- und Betriebswirtschaft, Marketing, Kostenrechnung und Controlling) und
  • integrative Fächer (wie z. B. Informationstechnik, Statistik, betriebliche Informationssysteme und Operations Research).

Das auf die mathematisch / naturwissenschaftlich / technischen Grundlagenfächer fokussierte Grundstudium schafft die Voraussetzungen für das Verständnis der vertiefenden Lehrveranstaltungen des Hauptstudiums.
Die drei Vertiefungsrichtungen im Hauptstudium ermöglichen im Anschluss daran eine individuelle Profilbildung in den Bereichen „Produktion und Entwicklung“ (Technik), „Marketing und Controlling“ (BWL) sowie „Unternehmensführung und Informationssysteme“ (BWL).

Der Studienbereich bietet Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, ohne Zeitverlust/im Anschluss einen Master of Engineering (Abschluss M. Eng.) sowie einen Master of Science (Forschungsmaster, Abschluss M. Sc.) zu erlangen.

Die Qualifikation der Absolventen orientiert sich an der Vielzahl von Unternehmensbereichen, in denen technische mit betriebswirtschaftlichen Anforderungen kombiniert werden. Folgende Qualifikationen bzw. Kompetenzen werden schwerpunktmäßig gefördert:

Fachkompetenz

Wissen und Verstehen:

Am Ende des Studiums sind die Absolventen in der Lage, Methoden, Begriffe und Modelle der ingenieur- und naturwissenschaftlichen sowie der wirtschaftlichen Grundlagen ihres Fachgebiets zu verstehen und die Zusammenhänge zu erkennen.

Fertigkeiten:

Die Absolventen können spezifische Aufgaben und Probleme in ihrem Fachbereich systematisch analysieren, geeignete Strategien entwickeln und schließlich adäquate Methoden zur Lösung einsetzen sowie die Lösungen hinterfragen.

Sie sind in der Lage, die theoretischen Inhalte im Kontext von beruflichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen anzuwenden, um im späteren Berufsleben fundierte und nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen.

Sie haben einen guten Überblick über Unternehmensprozesse und -abläufe und sind in der Lage, erworbene Arbeitstechniken anzuwenden, um diese Prozesse darzustellen und zu beurteilen.

Sie können Projekte verantwortungsbewusst und termingerecht planen, organisieren und durchführen sowie die Ergebnisse darstellen und bewerten.

Abhängig von ihrer individuellen Wahl einer der drei Vertiefungsrichtungen verfügen Sie über weitere entsprechende Fachkompetenzen.

Die Absolventen können die englische Sprache nutzen, um in einem wirtschaftlichen und technischen Berufsumfeld auf einem fortgeschrittenen Level zu kommunizieren.

Überfachliche Kompetenz

Sozialkompetenz:

Beim Arbeiten in Teams können Sie sachgerecht ihren Beitrag leisten und verschiedene Rollen einnehmen (Führung, Mitarbeit, Fachexperte). Dabei sind Sie in der Lage, die Sichtweisen der unterschiedlichen Interessengruppen miteinzubeziehen sowie die gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen einzuschätzen, um auch in komplexen Situationen kompetent zu handeln.

Selbstständigkeit:

Sie sind in der Lage), Probleme selbstständig zu erkennen, zu analysieren und konstruktiv Lösungen herbeizuführen. Sie können ihre eigenen Kompetenzen im Bereich Führung und Kooperation einschätzen und diese ergebnisorientiert einsetzen.

Grundstudium: Orientierung an den mathematisch / naturwissenschaftlich / technischen und betriebswirtschaftlichen Grundlagenfächern, die für das Verständnis der weiterführenden Lehrveranstaltungen des Hauptstudiums von zentraler Bedeutung sind.

 Hauptstudium: Möglichkeit der individuellen Schwerpunktbildung in einem der Bereiche „Produktion und Entwicklung“ (Technik), „Marketing und Controlling“ (BWL) sowie „Unternehmensführung und IT“ (BWL).

Anwendungsorientierte Lehre: Vernetzung der technischen und wirtschaftlichen Grundlagenfächer. Förderung der interdisziplinären Ausbildung durch Schnittstellenkompetenz und die Vermittlung der ganzheitlichen Wahrnehmung in betrieblichen und technischen Zusammenhänge.

Präsenzstudium mit hoher Lehr- und Lernqualität ergänzt durch begleitende Maßnahmen wie z.B. Tutorien (speziell in den mathematisch / naturwissenschaftlich / technischen Grundlagenfächern).

Persönlicher Kontakt mit den Dozenten ermöglicht durch moderate Gruppengrößen, insbesondere in den Vertiefungsfächern des Hauptstudiums.

Modularer Studienaufbau mit unterschiedlichen Lehr- und Prüfungsformen wie z.B. Vorlesungen, Projekte, Seminare, Simulationslabore, Fallstudien und Unternehmensplanspiele zur Förderung der Fach- und der überfachlichen Kompetenzen.

 

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