Optical Engineering

(ehemals Optoelektronik/Lasertechnik) (Bachelor of Engineering)

Studieren

Wir bilden Sie aus für eine Tätigkeit in Forschung und Entwicklung, im Produktmanagement oder im Vertrieb.


Studienformat und didaktisches Konzept

Als Basis Ihrer Ausbildung erwerben Sie im Grundstudium ein naturwissenschaftlich fundiertes Verständnis technischer Prozesse. Im Hauptstudium ermöglicht Ihnen unser modernes

Ausbildungskonzept eine weitgehende Wahlfreiheit bei der Gestaltung Ihres Studiums.


Vorbereitung auf den Beruf

• praxisorientiertes Lernen durch moderne Labore

• optimale Betreuung während des Studiums

• internationale Kooperationen mit anderen Hochschulen

• sehr gutes Alumni-Netzwerk

• forschungsstarker und innovativer Studiengang

• enge Vernetzung regionaler, nationaler und internationaler Unternehmen

• regelmäßige Messe- und Firmenbesuche zur Berufsorientierung

Auslandserfahrungen

Hier können Sie Berichte unserer Studierenden über Auslandserfahrungen bei Firmen als auch Hochschulen im Ausland nachlesen.

Phillip Mazal war in Halmstad in Südschweden an unserer Partneruniversität Högskolan i Halmstad.

Lesen Sie hier seine Erfahrungen:

Pia Fischenich absolvierte ihr Praxissemester in Thun (Schweiz) bei der Rofin-Lasag AG.

Le­sen Sie hier ihre Erfahrungen:

Manuel Rank absolvierte sein Praxissemester in Michigan (USA) beim Fraunhofer CLT.

Lesen Sie hier seine Erfahrungen:

Studierende Berichten

Studierende des Studienganges Optoelektronik / Lasertechnik berichten hier über ihre Eindrücke des Studiengangs oder geben Ihnen Informationen rund um Themen, die mit Inhalten von Optoelektronik / Lasertechnik zu tun haben.

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Manuel Rank

Was hat das Lichtschwert mit dem Studiengang Optoelektronik/Lasertechnik zu tun?
Diese und viele andere Fragen rund um das berühmt Lichtschwert aus den Star Wars Filmen beantwortet Manuel Rank, Absolvent der Studiengänge Bachelor Optoelektronik / Lasertechnik und Master Photonics an der Hochschule Aalen.

Wie ist denn die richtige Bezeichnung – Licht- oder Laserschwert?
In Büchern über Star Wars wird das Licht- bzw. Laserschwert oft mit einem Kristall als Quelle beschrieben. Bei modernen Lasern ist ebenfalls oft eine Art Kristall die Quelle, von daher ist die Bezeichnung Laserschwert naheliegend. Das Geräusch des Licht- / Laserschwerts in den Filmen zur Sternensaga spricht aber für ein Plasma, das mit der Luft wechselwirkt. Hohe Leistungsdichten können dafür sorgen, dass die Luft ionisiert wird und somit zu einem Plasma wird. Vielleicht müsste man auch den Begriff Plasmaschwert in Betracht ziehen.

Aber ist Licht denn überhaupt gefährlich?
Wie bei vielem ist die Dosis bzw. hier die Leistungsdichte entscheidend. In der Industrie werden Laser zum Schneiden dicker Bleche eingesetzt und sind hochgradig gefährlich für die menschliche Haut. Für die Augen ist Licht auch schon bei geringeren Leistungen gefährlich.

Gibt es denn ein echtes Lichtschwert, genau wie in den Star Wars Filmen?
Nein, ein echtes Lichtschwert gibt es bisher nicht. Ungeachtet der Probleme, den Lichtstrahl auf eine Länge zu begrenzen, gibt es auch noch keine passende Energiequelle, die so kompakt ist und dennoch über längere Zeit enorme Leistungen bereitstellen kann. Auch in der Zukunft wird eine Realisierung äußerst schwierig sein.

Was passiert denn, wenn Laser-/Lichtstrahlen aufeinander treffen?
Laser- oder Lichtstrahlen sind elektromagnetische Wellen und die durchdringen sich ungestört. Ein Aufeinanderprallen wie in den Star Wars-Filmen ist daher nicht möglich. Es sei denn, man betrachtet ein möglicherweise erzeugtes Plasma. Die Plasmen würden vermutlich miteinander wechselwirken, meiner Meinung nach aber ebenfalls ohne das charakteristische Aufeinanderprallen.

Gibt es noch andere optoelektronische „Effekte“ bei Star Wars?
Die Blasterschüsse in Star Wars sehen zwar so aus, als wären sie kurze Laserpulse. Misst man aber die Fluggeschwindigkeit der einzelnen Schüsse, so sind die Schüsse deutlich langsamer als die Lichtgeschwindigkeit und somit keine Laserpulse. Ein Gefecht mit Laserpulsen in Lichtgeschwindigkeit sähe aber sicherlich nicht so beeindruckend aus.
Die gezeigten Hologramme als Kommunikationsvisualisierung sind aber bedingt schon möglich, wenn auch nicht so ausgereift. Eine Projektion von mehreren Seiten in einen kontrollierten Luftstrom erzeugt durch Streuung an den Partikeln im Luftstrom eine Art Hologramm.
Eine kleine Version eines Hologramms kann man sich aus härterer Kunststofffolie auch selbst basteln. Faltet man eine vierseitige Pyramide die auf der Spitze stehen kann, so kann man das Handydisplay mit einer App so leuchten lassen, dass quasi ein Objekt in der Mitte der Pyramide als Hologramm schwebt. Real sieht das Auge aber nur die Reflexion von einer der Pyramidenflächen. Diese Technik wird in aktuellen Autos auch als Heads-Up-Display eingesetzt.

Was erwartet einen Star Wars Fan im Studiengang Optoelektronik/Lasertechnik?
Jeder Star Wars-Begeisterte träumt natürlich davon die Entwicklung eines Lichtschwerts voran zu treiben. Tatsächlich aber gibt es viele aktuelle Themen, die entfernt von Star Wars inspiriert sein können.

Kann ich als Optoelektroniker die Zukunft mitgestalten? Welche Zukunftstrends gibt es?
Gerade in der Beleuchtungsindustrie, sei es in Innenräumen oder natürlich am Auto oder sogar schon Fahrrad tut sich durch neueste LED-Technologien enorm viel. Aktuellste Leuchten können nicht nur Räume ausleuchten sondern dabei auch noch Daten ähnlich dem WLAN übertragen. Aber auch in der Sensorik gibt es große Fortschritte durch den Einsatz von immer empfindlicheren Empfängern oder besseren Lasern als Lichtquellen. Passend für Star Wars-Fans sind natürlich Weltraumanwendungen von Lasern und Empfängern unglaublich wichtig.

Was hat dir am Optoelektronik/Lasertechnik Studium am besten gefallen?
Mich hat am Studium vor allem die Vielfalt an Themen begeistert. Von Glasfaserdatenübertragung, Kameratechnik, Optik für Abbildungen (z.B. Fotoobjektiv) über Lasertechnik und die Anwendung von Laser zur Materialbearbeitung als auch Elektronik für Sensoren und weiteren Themen erlangt man im Studiengang Optoelektronik / Lasertechnik ein breites Wissen mit enorm vielen Anwendungsmöglichkeiten.

Würdest du dich wieder für das Optoelektronik Studium entscheiden?
Ich würde mich auf jeden Fall nochmal für das Optoelektronik-Studium entscheiden. Die Themen interessieren mich nach wie vor sehr und werden vom Studiengang sehr gut abgedeckt. Die Studienatmosphäre mit dem problemlosen Kontakt zu den Professoren hat mir super gefallen und ist laut Erzählungen von Studenten an Universitäten so nicht üblich.

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Thomas Tischler

Warum hast du dich für das Optoelektronik/Lasertechnik-Studium entschieden?
Ich selber habe zuerst ein Studium in der reinen Elektronik-Richtung begonnen, wollte mich aber nicht nur darauf fixieren und flexibler ausgebildet werden. Bei einer Informationsveranstaltung der Hochschule Aalen bin ich dann auf den Studiengang Optoelektronik/Lasertechnik, mit seiner Vielseitigkeit und der Präsens im Alltag sowie den vielen interessanten Themen aufmerksam geworden und habe dann gewechselt. Die Optoelektronik kombiniert die Elektronik mit der Optik, und ist schlussendlich genau das richtige für mich.

Kannst du das Optoelektronik/Lasertechnik-Studium weiterempfehlen?
Ich kann den Studiengang sehr weiterempfehlen. Die Thematik ist sehr interessant und es gibt noch einiges zu entdecken. Das Klima im Studiengang ist sehr gut, die Professoren sind jederzeit ansprechbar und nehmen sich für jeden Studenten Zeit. Auch besteht unter den Studenten ein guter Zusammenhalt, da viel in Gruppenarbeiten in Laboren zusätzlich zur Vorlesung erarbeitet wird. Ebenfalls nennenswert ist, dass die Arbeitsmarktsituation sehr gut aussieht.

Was sollte ein Abiturient des Rosenstein-Gymnasium für das Studium mitbringen?
Die wichtigsten Eigenschaften sind einerseits ein großes Interesse an der Technik und Naturwissenschaft, sowie Lernbereitschaft. Es ist nicht so wichtig welche Kurse man in der Oberstufe gewählt hat, wobei Physik 4-Stündig wahrscheinlich hilfreich wäre. Ich selbst habe Biologie und Chemie in der Oberstufe gewählt.

Es werde Laser

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Christoph Maier (22) erforscht im Studiengang Optoelektronik und Lasertechnik die Eigenschaften des Lichts – und wie man sich diese zunutze machen kann.

Optoelektronik und Lasertechnik klingen zunächst nach einer ganz speziellen Nische, doch Christoph Maier hat in seinem Bachelorstudium an der Hochschule Aalen schon vielfältige Anwendungsmöglichkeiten von Lichtstrahlen kennengelernt. „Mit Licht kann man zum Beispiel Objekte vermessen oder in der Biomedizin Heilverfahren entwickeln“, erläutert der 22-Jährige. In den ersten drei Semestern werden die Grundlagen in Mathematik, Informatik, Elektronik und Physik vermittelt, die für die Optoelektronik wichtig sind. Christoph Maier nennt ein paar Beispiele: „Licht ist der sichtbare Teil der elektromagnetischen Strahlung, mithilfe der Informatik werden etwa Bilddaten verarbeitet, und in der Physik haben wir Fachwissen über Optik vermittelt bekommen.“

Schon ab dem ersten Semester lernen die Studierenden die praktische Arbeit im Labor kennen. Im späteren Studienverlauf können sie dann Schwerpunkte setzen und sich zum Beispiel für optische und elektronische Systeme oder Laser- und Biomedizin entscheiden. Christoph Maier wählte Produkt management, weil ihm die Kombination aus Technik und Managementaufgaben besonders gut gefällt: „In dem Bereich würde ich später auch gerne arbeiten.“ Insgesamt umfasst das Studium sieben Semester, wobei eines als Praxissemester konzipiert ist und zudem eine Projektarbeit angefertigt werden muss. Christoph Maier studiert mittlerweile im fünften Semester. Da ein Hochschulprojekt zum „International Year of Light“ 2015 in sein Studium fiel, hat er seine Projektarbeit vorgezogen und daran mitgewirkt: Für die Stadt Aalen wurden verschiedene Lichtszenarien entworfen. Für das Praxissemester zieht es ihn nach Brasilien, wo er für ein deutsches Unternehmen arbeiten wird.

Aus: abi>> Infomappe „14.1 Nano- und Werkstofftechnologie, Optische Technologien, Mikrosystemtechnik“ der Bundesagentur für Arbeit, 2015, Übersicht siehe www.biz-medien.de

Licht in Theorie und Praxis

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Katharina Bleicher

Katharina Bleicher (24) beschäftigt sich in ihrem Studium mit der Physik des Lichts sowie mit Optischen Technologien.


In die Optik – die „Lehre vom Sichtbaren“ – hat sich Katharina Bleicher bereits eingearbeitet, als sie nach dem Abi eine Berufsausbildung zur Augenoptikerin machte. Weil die 24-Jährige noch mehr Wissen erwerben wollte, begann sie in Aalen das derzeit nicht zulassungsbeschränkte Studium der Optoelektronik und Lasertechnik. In den ersten zwei Semestern hat sie zunächst Mathe, Physik, Elektronik und Informatik gelernt. „Das sind die Grundlagen, auf denen die höheren Semester aufbauen.“ In diesen geht es zunächst um die Optik – wie wird Licht gebrochen, was unterscheidet einen Laserstrahl von anderen Lichtstrahlen? Zudem beschäftigen sich die Studierenden mit technischen Anwendungen für die Optoelektronik, lernen Displays und Touchscreens, Kameras oder Laser im Detail kennen und konstruieren Platinen oder Lampen. Außerdem üben sie, mit speziellen Computerprogrammen optische Systeme zu simulieren.

Ab dem vierten Semester können die Studierenden Schwerpunkte wählen: optisch-elektronische Systeme, Laser und Biomedizin oder Produktmanagement. „Ich habe viele Kurse in Produktmanagement besucht, etwa Controlling, Marketing oder Patentrecht.“ Die Studentin startet gerade ins sechste und vorletzte Semester. Im fünften hat sie ein Pflichtpraktikum gemacht und sich mit Operationsmikroskopen beschäftigt. „Das war richtig spannend.“ Weil ihr Interesse an dem Fach jetzt erst recht geweckt ist, wird sie sich danach für ein Masterstudium einschreiben. Die Miete und den Semesterbeitrag von 119 Euro finanziert sie dann weiterhin mithilfe ihrer Eltern sowie durch einen Nebenjob an der Hochschule.

Aus: Infomappe >>abi „14.1 Nano- und Werkstofftechnologie, Optische Technologien, Mikrosystemtechnik“ der Bundesagentur für Arbeit, 2013, Übersicht siehe www.biz-medien.de

Laserentwicklung oder Medizintechnik - hier möchte ich später gerne arbeiten!

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Optoelektronik/Lasertechnik Student Mathis Piper berichtet warum er sich für dieses Studium entschieden hat.


Was hat Sie dazu bewegt, sich für diesen Studiengang zu entscheiden?

Das Interesse an den optischen Technologien und das breite Vorlesungsangebot.

Welche Fähigkeiten/Voraussetzungen sollte man für diesen Studiengang mitbringen?

Ein naturwissenschaftliches sowie technisches Interesse und die Bereitschaft selbständig zu lernen.

Warum würden Sie genau diesen Studiengang empfehlen?

Die Studenten werden gut betreut und die Themen sind sehr innovativ.

Wie würden Sie den Studiengang in drei Worten beschreiben?

Innovativ, Zukunftssicher und lehrreich

Haben Sie sich schon für einen Studienschwerpunkt entschieden und warum?

Ich habe mich für den Studienschwerpunkt Laser und Biomedizin entschieden, da das Anwendungsgebiet der Lasertechnik sehr groß ist und die Biomedizin ein spannendes Gebiet ist.

In welcher Branchen möchten Sie später arbeiten?

Entsprechend meiner Vertiefungsrichtung möchte ich später gerne entweder in der Laserentwicklung oder in der Medizintechnik arbeiten.