Fakultät Elektronik und Informatik

Hardware zur Sicherheitsprüfung von Apps und Smartphones

Eine der kritischsten Fragen, die das Abwickeln vieler Tätigkeiten über das Internet mit sich bringt, ist: wie können Daten auf einem Smartphone von Malware aus dem Internet geschützt werden?

Bei der an der Hochschule Aalen entwickelte Lösung wird ein Microkernel eingesetzt, der durch einen TPM-Chip ergänzt wird. Mit Hilfe dieser zusätzlichen Hardware-Komponenten wird Software wie beispielsweise das Betriebssystem eines Smartphones oder eine App vor ihrem Start mit den Vorgaben auf dem TPM-Chip verglichen. Sicherheitskritische Apps, z.B. für das Online-Banking, werden isoliert und lassen sich nur dann nutzen, wenn auch alle darunter liegenden Software-Ebenen als sicher bestätigt wurden.

Wenn Abweichungen von der Norm auftreten, gilt die Software nicht als sicher und wird separat behandelt. Sie kann dann nicht auf sensible Daten zugreifen und andere Apps beeinflussen.

Ansprechpartner: Prof. Roland Hellmann

Software Engineering

Software Engineering befasst sich mit der professionellen Entwicklung und Wartung von Software. Dieses zukunftsorientierte Forschungsgebiet umfasst folgende Themen, mit denen wir uns in Aalen auseinandersetzen:

  • Software als Produkt,
  • Menschen (als Entwickler, Auftraggeber und Anwender),
  • Teams,
  • Projekte,
  • Prozesse,
  • Methoden,
  • Artefakten z. B. Source Code,
  • Dokumentation,
  • Werkzeuge,
  • Wissen,
  • Technologien,
  • Qualität.

Qualitativ hochwertiges Software Engineering 

Forschung auf dem Gebiet des Software Engineering verbessert die Qualität, Effektivität und Effizienz der Softwareentwicklung und somit auch die Wirtschaftlichkeit. Deswegen steigt die Nachfrage in der Industrie nach professioneller Softwareerstellung, -anpassung und -wartung seit Jahren kontinuierlich.

Aktuelle Themen 

Kontextbewusste und wissensbasierte Systeme, die den Entwickler automatisch bei der Softwareentwicklung unterstützten,

  • Visualisierungsansätze zur Erklärung von Softwarestrukturen,
  • automatische Orchestrierung von Cloud-Service-Angeboten.

Ansprechpartner: Prof. Roy Oberhauser

Virtuelle Realitäten und virtuelle Lehrräume

3D-Lernumgebungen haben einen positiven Effekt auf den Erwerben von Methodik-Kompetenzen bei Trainings und Simulationen. Dies gilt aber auch allgemein für erweiterte Lernszenarien an Hochschulen. Virtuelle Lernräume können dabei als Präsenzphasen in einem Blended Learning-Lernszena­rio dienen (Virtual Blended Learning).

An der Hochschule Aalen wird der Einsatz von virtuellen 3D-Räumen besonders in folgenden Bereichen erprobt: 

  • E-Tutorien im Grundlagenbereich,
  • Virtuelle, zeit- und ortsflexible Gruppenarbeit,
  • kollaborative Programmierumgebung, insbesondere für die Entwicklung von Algorithmen zur Steuerung virtueller Roboter.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Carsten Lecon

Antriebstechnik und Leistungselektronik

Sowohl in der Antriebstechnik als auch in der Leistungselektronik werden durch den Einsatz neuartiger Steuer- und Regelalgorithmen der Wirkungsgrad und die Energieeffizienz der jeweiligen Anwendung optimiert. Damit wird ein Beitrag zum ökonomischen Einsatz von Primärenergie geleistet. Ein großer Vorteil ist die direkte Portierbarkeit der entwickelten Regelungsalgorithmen auf die benötigte Zielhardware.

Einen weiteren Forschungsschwerpunkt stellt die Entwicklung von Komponenten für die zerstörungsfreie Materialuntersuchung mittels Ultraschall dar, wobei hochauflösende Bilder bei gleichzeitig hoher Zuverlässigkeit und Störsicherheit gewährleistet werden müssen.

Erneuerbare Energien

Die Umsetzung der Energiewende in Deutschland erfordert unterschiedlichste Maßnahmen. Um dieses Ziel auch regional weiter voranzutreiben, rief Roderich Kieswetter (MdB) die Stiftungsprofessur Erneuerbare Energien an der Hochschule Aalen ins Leben. Seit dem Wintersemester 2012/13 unterrichtet Prof. Dr. Martina Hofmann an der Fakultät Elektronik und Informatik und ist federführend für viele Projekte rund um die Erneuerbaren Energien verantwortlich.