Forschungsinstitut für Innovative Oberflächen FINO

Schwarzes Brett

30.11.2017 – Vorankündigung: FINO-Weihnachtsseminar am 15.12.2017 ab 13.30 Uhr

Eine "offizielle" Einladung folgt...

24.11.2017 – Heute, 24.11.2017: FINO-Seminar um 13.30 Uhr im Raum 212

Zum FINO-Seminar am 24.11.2017 um 13.30 Uhr im Raum 212 laden wir sehr herzlich ein!

Unter anderem werden Joanna Komorowska und Sebastian Pohl ihre Forschungsarbeiten vorstellen.

Wir freuen uns auf Euch!

06.11.2017 – FINO-Kaffeerunde am 08.11.2017 

Herzliche Einladung zur FINO-Kaffeerunde am

Mittwoch, den 08.11.2017, um 13 Uhr in einem Hörsaal im ersten Finger (z.B. 105).

Wer Kuchen/Gebäck/Sonstiges mitbringen möchte, darf sich gerne bei Olli melden.

Wir freuen uns auf Euch alle - denkt bitte an die Kaffeetassen!

News

Neues Verfahren für zukünftige Batterien Millionenförderung für die Hochschule Aalen

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Das stolze Projektteam (von links) Prof. Dr. Timo Sörgel, Dr. Sandra Meinhard und Prof. Dr. Arndt Borgmeier.

Di, 28. November 2017 Die Hochschule Aalen erhält erstmalig eine Förderung im Bundesprogramm VIP+. Mit diesem Programm sollen aussichtsreiche Ergebnisse aus der Forschung für neue Anwendungsbereiche weiterentwickelt werden. Im Projekt GoForE werden die beiden Professoren Dr. Timo Sörgel und Dr. Arndt Borgmeier ein bisher nur im Labormaßstab erprobtes Fertigungsverfahren für leistungsstärkere Batterien auf eine größere Pilotanlage übertragen. Projektziel ist dabei die Entwicklung eines möglichst umwelt- und ressourcenschonenden sowie wirtschaftlichen Verfahrens. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das dreijährige Projekt mit rund 1,4 Millionen Euro.
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Wassertropfen auf einer nicht benetzenden Oberfläche

Di, 04. Juli 2017

Große Freude am Forschungsinstitut für Innovative Oberflächen: der gemeinsame Projektantrag von Prof. Sörgel und Prof. Albrecht mit dem Titel „Amphiforce - Superamphiphobe Oberflächen durch Elektrophorese" ist vom Vorstand der Vector-Stiftung bewilligt worden. „Mit der Gründung des FINO im Jahr 2014 haben wir begonnen, die Forschungsschwerpunkte Dünnschichttechnik und Galvanotechnik gewinnbringend miteinander zu kombinieren. „Amphiforce“ ist nun das erste geförderte Projekt, bei welchem wir die Gelegenheit bekommen, diese Aktivitäten zu intensivieren“, erklären die beiden Professoren.

140 Anträge zur Ausschreibung „MINT-Innovationen“ sind im März bei der Vector-Stiftung eingegangen und haben die Jury vor eine schwierige Aufgabe gestellt. Dass das FINO mit dem Projekt „Amphiforce“ zum Kreis der nur 10 zur Förderung ausgewählten Projekte zählt, freut alle Beteiligten umso mehr.

Im Herbst 2017 startet das gemeinsame Vorhaben, welches in den darauffolgenden 1 ½ Jahren als Projektziel die Herstellung einer neuen, superamphiphoben Oberfläche verfolgt. Von superamphiphoben Oberflächen spricht man, wenn es gelingt, die Benetzung der Oberfläche durch wässrige und ölartige Flüssigkeiten nahezu vollständig zu verhindern. Damit lässt sich eine maximale Widerstandsfähigkeit gegen Verschmutzungen erzielen, was für eine Vielzahl von Anwendungen höchst interessant ist. Bekannt ist das Phänomen des Lotus-Effekts. In diesem Projekt sollen die innovativen Oberflächen jedoch zusätzlich ölabweisend sein – eine deutlich komplexere Fragestellung.

Um derartige Eigenschaften zu gewährleisten, ist es notwendig, die Oberfläche mit spezifischen Strukturen im Mikro- und Submikrometermaßstab, welche mit bloßem Auge nicht mehr zu erkennen sind, auszustatten. Und hier setzt das Vorhaben des FINO an: durch die Kombination von mikrogeprägten Substraten – Themenschwerpunkt der Dünnschichttechnik – mit einem von Selbstorganisation getriebenen elektrophoretischen Beschichtungsprozess – Aufgabenstellung der Arbeitsgruppe Galvanotechnik – sollen die hochinnovativen Oberflächen mit einzigartiger Strukturierung entstehen. Ein spannendes Projekt, mit welchem das FINO seinem Namen alle Ehre machen wird!

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Am Freitag, den 12.05.2017, hatte die FINO-Institutsleitung zum Sonderseminar mit Claudia Erhardt, Process Technology Plating, TE Connectivity Germany GmbH eingeladen. Das Interesse der Studierenden war dabei so groß, dass der Vortrags-Hörsaal kurzerhand getauscht werden musste. Rund 100 Zuhörer fanden schließlich im Audimax Platz.

Vielen Zuhörern war Frau Erhardt noch als Absolventin der Studiengänge „V“ und „AMM“ sowie als ehemalige FINO-Mitarbeiterin bekannt. Seit rund einen Jahr ist sie bei TE Connectivity tätig, einem global agierenden Technologieunternehmen in den Bereichen Verbindungstechnologie und Sensorlösungen. Das Werk in Dinkelsbühl, in welches TE 35 Mio. Euro für eine neue Halle und neue Anlagen investiert hat, dient als Kompetenz-Zentrum für Oberflächenbeschichtungen innerhalb TEs Automobilsparte in der EMEA Region. In ihrem eindrucksvollen Vortrag mit dem Titel „SmarTEr, FasTEr, BetTEr“ gab Frau Erhardt einen Einblick in die Abteilung Plating und die Komplexität der Hochgeschwindigkeits-Bandanlagen zur Galvanisierung. Anhand kurzer Video-Sequenzen konnten die Zuhörer erahnen, welches Know-how zur Entwicklung und zum Betrieb derartiger Anlagen erforderlich ist. Frau Erhardt erläuterte dabei Beschichtungs­technologien, welche selbst für das fachkundige Publikum Neuland waren.

Am Ende des Vortrags stand Frau Erhardt noch für zahlreiche Fragen zur Verfügung. Erste Praxissemester wurden bereits angebahnt, eine Exkursion in das Werk nach Dinkelsbühl ist für das kommende Studienjahr geplant.

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