Technologiezentrum Leichtbau

Das Technologiezentrum für Leichtbau (TZL) ist eine Einrichtung der Hochschule Aalen, der Stadt Schwäbisch Gmünd, der Hochschule für Gestaltung (HfG), sowie dem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (fem), beide aus Schwäbisch Gmünd.

Die Schlüsseltechnologie Leichtbau mit ihren vielfältigen Anwendungsfeldern und -branchen ist
eine Zukunftstechnologie, die eine enge Vernetzung regionaler Akteure erfordert, um neues
Wissen für innovative Lösungen komplexer Fragestellungen zu generieren. Dieses Wissen soll im
Rahmen des Technologietransfers Unternehmen aus der Region und darüber hinaus zugänglich
gemacht werden und dadurch zur Wertschöpfung beitragen.

Federführend durch die Hochschule Aalen soll in Schwäbisch Gmünd in Kooperation mit Partnern
(Stadt Schwäbisch Gmünd, HfG, fem) sowie regionalen Unternehmen ein Technologiezentrum
Leichtbau (TZL) initiiert werden. Der Leichtbau ist eine Konstruktions- und Gestaltungsphilosophie,
die auf maximale Gewichtseinsparung abzielt. Die Reduzierung von Rohstoffen, CO2-Ausstoß und
Kosten stehen dabei meist im Vordergrund. Das TZL greift die Idee eines ganzheitlichen
funktionsintegrierenden Leichtbaues auf und fokussiert daher in der Etablierungsphase zunächst
auf den Formleichtbau mit der Topologieoptimierung als Umsetzungswerkzeug. Die
Topologieoptimierung ist ein rechnergestütztes Verfahren zur Ermittlung der optimierten
Bauteilgestalt und dem Ziel, Gewichts- und Volumenreduzierung zu erreichen.

News

Perspektiven aus Wirtschaft und Forschung Technologietag Leichtbau Regional in Schwäbisch Gmünd

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hintere Reihe: Wolfgang Stoll, Prof. Dr. Markus Merkel/HSA, Dr. Wolfgang Seeliger / Leichtbau BW; mittlere Reihe: Jörg Egelhaaf, Peter Schmidt/IHK, vorne: Sarah Wörz/IHK, Jan Grasmannsdorf, Dr. Wolfgang Rimkus/HSA, Julian Schlosser/HSA).

Fr, 26. Oktober 2018 Wie wichtig der Technologietag Leichtbau Regional als lokale Veranstaltung neben einer zentralen Konferenz in Stuttgart sei, betonte Dr. Wolfgang Seeliger, Geschäftsführer der Landesagentur Leichtbau BW, in seiner Begrüßung. Das Thema Leichtbau müsse in die Fläche getragen werden, um das große Potential für die Herausforderungen der Zukunft wie den Klimawandel auszuschöpfen und Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand in der Region zu sichern.

Gold und Silber für den LeichtbauTechnologietag Leichtbau Regional mit der Hochschule Aalen und Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft

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Goldene Zeiten für den Leichtbau: In den Räumen des Forums Gold und Silber in Schwäbisch Gmünd findet Ende Oktober der 2. „Technologietag Leichtbau Regional“ statt. Dr. Wolfgang Rimkus. Leiter des Technologiezentrums Leichtbau an der Hochschule Aalen, gehört zu den Mitorganisatoren.

Mo, 15. Oktober 2018 Leichtbau ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Austausch zu aktuellen Fragestellungen hierzu und das Netzwerken mit wichtigen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft der Region stehen im Mittelpunkt des „Technologietag Leichtbau Regional“. Hochschule Aalen, IHK Ostwürttemberg und weitere Partner laden am Dienstag, 23. Oktober 2018 zum zweiten Mal in das Forum Gold und Silber in Schwäbisch Gmünd ein.
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Dr. Wolfgang Rimkus, Leiter des Technologiezentrum Leichtbau (Foto: Thomas Klink)

Mo, 01. Oktober 2018 Leichtbau ist eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Baden-Württemberg hat als einziges Bundesland eine eigene Landesagentur, die Leichtbau BW GmbH, etabliert, um dieses technologie- als auch branchenübergeifende Themenfeld zukunftsgerichtet und praxisnah zu stärken, so die Wirtschaftministerin des Landes, Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, im Berufungsschreiben an Dr. Wolfgang Rimkus.

Leichtbauanwendungen im FokusMaster-Studierende auf Exkursion bei Allgaier Automotive in Uhingen

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Dr. Wolfgang Rimkus (Mitte) mit den Studierenden seiner Vorlesung „Analyse und Simulation des Werkstoffverhaltens“.

Auf Initiative von Dr. Wolfgang Rimkus besuchten die Studierenden der Masterstudiengänge Produktentwicklung und Fertigung, Technologiemanagement und Advanced Materials and Manufacturing im Rahmen der Vorlesung „Analyse und Simulation des Werkstoffverhaltens“ die Firma Allgaier Automotive in Uhingen

Rollstuhlersatzteile aus dem 3D-DruckerDr. Wolfgang Rimkus besucht Aalener Studenten an der Central University of Technology in Südafrika.

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Auf dem Campus der CUT: Jonas Seitz, Dr. Wolfgang Rimkus und Jonas Huggenberger

Mi, 09. Mai 2018 Die Central University of Technology (CUT) in Bloemfontein ist eine langjährige Partnerhochschule der Hochschule Aalen. Jonas Huggenberger und Jonas Seitz, beides Studenten des Allgemeinen Maschinenbaus an der Hochschule Aalen, sind seit Februar dieses Jahres für ein Auslandsemester an der CUT in Bloemfontein und wurden vor kurzem von Dr. Wolfgang Rimkus, vom Technologiezentrum für Leichtbau, besucht. Neben den Vorlesungen beschäftigen sich die beiden angehenden Ingenieure in ihrer Projektarbeit mit der Möglichkeit aus recyceltem Kunststoffgranulat Ersatzteile für Rollstühle, insbesondere Felgen für Rollstuhlräder, mittels 3D-Druck herzustellen.