Technology Center Lightweight Construction

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Das Technologiezentrum für Leichtbau (TZL) ist eine Einrichtung der Hochschule Aalen, der Stadt Schwäbisch Gmünd, der Hochschule für Gestaltung (HfG), sowie dem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (fem), beide aus Schwäbisch Gmünd.

Die Schlüsseltechnologie Leichtbau mit ihren vielfältigen Anwendungsfeldern und -branchen ist
eine Zukunftstechnologie, die eine enge Vernetzung regionaler Akteure erfordert, um neues
Wissen für innovative Lösungen komplexer Fragestellungen zu generieren. Dieses Wissen soll im
Rahmen des Technologietransfers Unternehmen aus der Region und darüber hinaus zugänglich
gemacht werden und dadurch zur Wertschöpfung beitragen.

Federführend durch die Hochschule Aalen soll in Schwäbisch Gmünd in Kooperation mit Partnern
(Stadt Schwäbisch Gmünd, HfG, fem) sowie regionalen Unternehmen ein Technologiezentrum
Leichtbau (TZL) initiiert werden. Der Leichtbau ist eine Konstruktions- und Gestaltungsphilosophie,
die auf maximale Gewichtseinsparung abzielt. Die Reduzierung von Rohstoffen, CO2-Ausstoß und
Kosten stehen dabei meist im Vordergrund. Das TZL greift die Idee eines ganzheitlichen
funktionsintegrierenden Leichtbaues auf und fokussiert daher in der Etablierungsphase zunächst
auf den Formleichtbau mit der Topologieoptimierung als Umsetzungswerkzeug. Die
Topologieoptimierung ist ein rechnergestütztes Verfahren zur Ermittlung der optimierten
Bauteilgestalt und dem Ziel, Gewichts- und Volumenreduzierung zu erreichen.

Das Technologiezentrum Leichtbau ist Teil des RegioWIN-Projekts "Zentrum Technik für Nachhaltigkeit (ZTN): Ressourcenschonung, Umwelt, CO2-Reduzierung"




News

Verformung in Echtzeit messenTechnologiezentrum Leichtbau nimmt optisches 3D-Messsystem ARAMIS in Betrieb

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Dr. Wolfgang Rimkus (2. v. l.) nahm mit seinen Mitarbeitern Michael Schmiedt (links), Julian Schlosser (2. v. r.) und dem Student S. Mouchtar das 3D-Verformungsmesssystem „GOM ARAMIS 3D“ an der Zugprüfmaschine in Betrieb.

Th, 02. May 2019 Das Team des „Technologiezentrum Leichtbau“ um Leiter Dr. Wolfang Rimkus nahm kürzlich das berührungslos arbeitendes optische 3D-Verformungsmesssystem „GOM ARAMIS 3D“ in Betrieb. Das System ist ideal für die Produktentwicklung, Materialforschung und Bauteilprüfung. Die dynamischen optischen Messergebnisse geben den Forschern Aufschluss über Materialeigenschaften sowie das Verhalten von Bauteilen unter Belastungen, beispielsweise Verformungen und Dehnungen. Der Bereich der messbaren Verformungen kann sich dabei von 0,05% bis zu mehreren 100% bewegen.

ThinKing Award für die besten Leichtbau-Innovationen „Made in BW“ vergebenDr. Wolfgang Rimkus, Leiter des Technologie Zentrums Leichtbau, Teil der Fachjury

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Den ThinKing Award 2017 gab es für die Konzeptstudie zur Überdeckelung der A8 bei Stuttgart in Leichtbauweise der str.ucture GmbH aus Stuttgart. Dr. Wolfgang Seeliger (li.; Leichtbau BW GmbH), Staatsekretärin Katrin Schütz, Dr. Julian Lienhard (2.v.re.; Geschäftsführer str.ucture GmbH), Juror Dr. Wolfgang Rimkus (re.; Hochschule Aalen).

Tu, 02. April 2019 Seit rund fünf Jahren stellt die Leichtbau BW mit dem ThinKing jeden Monat eine innovative Leichtbaulösung aus Baden-Württemberg vor. Doch welche clevere Idee hat das Zeug zum ThinKing des Jahres? Eine Fachjury hat nun die besten der besten Leichtbaulösungen ermittelt. Der Leiter des Technologiezentrums für Leichtbau (TZL) der Hochschule Aalen und Beirat der Leichtbau BW, Dr. Wolfgang Rimkus, wurde in die Fachjury des ThinKing Awards berufen. In dieser Funktion war er auch einer der Laudatoren an diesem Abend. Fünf Unternehmen können sich nun über den ThinKing Award freuen, der in Stuttgart feierlich übergeben wurde.

Projekt TRICLA startet am 1. März 2019Topologieoptimierung hybrider Bauteile für den Automobilbau (TRICLA)

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TRICLA

Th, 28. February 2019 Leichtere Bauteile mit hoher Stabilität und Sicherheit sind für den Automobilbau von großem Interesse. Zahlreiche Strukturbauteile in Autos, die bruchanfällig und bei einem Aufprall relevant sind, bestehen aus unterschiedlichen, miteinander kombinierten Materialien. Für solche sogenannten hybriden Bauteile lassen sich die gängigen Methoden zur Auslegung von (nicht hybriden) Bauteilen derzeit nicht geeignet einsetzen und verknüpfen.

Perspektiven aus Wirtschaft und Forschung Technologietag Leichtbau Regional in Schwäbisch Gmünd

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hintere Reihe: Wolfgang Stoll, Prof. Dr. Markus Merkel/HSA, Dr. Wolfgang Seeliger / Leichtbau BW; mittlere Reihe: Jörg Egelhaaf, Peter Schmidt/IHK, vorne: Sarah Wörz/IHK, Jan Grasmannsdorf, Dr. Wolfgang Rimkus/HSA, Julian Schlosser/HSA).

Fr, 26. October 2018 Wie wichtig der Technologietag Leichtbau Regional als lokale Veranstaltung neben einer zentralen Konferenz in Stuttgart sei, betonte Dr. Wolfgang Seeliger, Geschäftsführer der Landesagentur Leichtbau BW, in seiner Begrüßung. Das Thema Leichtbau müsse in die Fläche getragen werden, um das große Potential für die Herausforderungen der Zukunft wie den Klimawandel auszuschöpfen und Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand in der Region zu sichern.

Gold und Silber für den LeichtbauTechnologietag Leichtbau Regional mit der Hochschule Aalen und Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft

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Goldene Zeiten für den Leichtbau: In den Räumen des Forums Gold und Silber in Schwäbisch Gmünd findet Ende Oktober der 2. „Technologietag Leichtbau Regional“ statt. Dr. Wolfgang Rimkus. Leiter des Technologiezentrums Leichtbau an der Hochschule Aalen, gehört zu den Mitorganisatoren.

Mo, 15. October 2018 Leichtbau ist eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Austausch zu aktuellen Fragestellungen hierzu und das Netzwerken mit wichtigen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft der Region stehen im Mittelpunkt des „Technologietag Leichtbau Regional“. Hochschule Aalen, IHK Ostwürttemberg und weitere Partner laden am Dienstag, 23. Oktober 2018 zum zweiten Mal in das Forum Gold und Silber in Schwäbisch Gmünd ein.