Technology Center Lightweight Construction

Das Technologiezentrum für Leichtbau (TZL) ist eine Einrichtung der Hochschule Aalen, der Stadt Schwäbisch Gmünd, der Hochschule für Gestaltung (HfG), sowie dem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (fem), beide aus Schwäbisch Gmünd.

Die Schlüsseltechnologie Leichtbau mit ihren vielfältigen Anwendungsfeldern und -branchen ist
eine Zukunftstechnologie, die eine enge Vernetzung regionaler Akteure erfordert, um neues
Wissen für innovative Lösungen komplexer Fragestellungen zu generieren. Dieses Wissen soll im
Rahmen des Technologietransfers Unternehmen aus der Region und darüber hinaus zugänglich
gemacht werden und dadurch zur Wertschöpfung beitragen.

Der Leichtbau ist eine Konstruktions- und Gestaltungsphilosophie,
die auf maximale Gewichtseinsparung abzielt. Die Reduzierung von Rohstoffen, CO2-Ausstoß und
Kosten stehen dabei meist im Vordergrund. Das TZL greift die Idee eines ganzheitlichen
funktionsintegrierenden Leichtbaues auf und fokussiert daher in der Etablierungsphase zunächst
auf den Formleichtbau mit der Topologieoptimierung als Umsetzungswerkzeug. Die
Topologieoptimierung ist ein rechnergestütztes Verfahren zur Ermittlung der optimierten
Bauteilgestalt und dem Ziel, Gewichts- und Volumenreduzierung zu erreichen.

Das Technologiezentrum Leichtbau ist Teil des RegioWIN-Projekts "Zentrum Technik für Nachhaltigkeit (ZTN): Ressourcenschonung, Umwelt, CO2-Reduzierung"




News

Projekt zur Künstlichen Intelligenz wird mit 280.000 Euro gefördert Startschuss für „SimKI“ an der Hochschule Aalen ist gefallen

Thumb 200115 f rderung f r ki projekt shutterstock

Unter insgesamt 40 eingereichten Projektanträgen, konnte das Projekt „SimKI“ der Hochschule überzeugen und ist nun eines von insgesamt neun geförderten KI-Projekten des Wirtschaftsministeriums.

Th, 16. January 2020 Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium fördert neun innovative Projekte, die Künstliche Intelligenz (KI) erforschen und in die Anwendung bringen sollen, mit insgesamt 2,5 Millionen Euro. Darunter ist das Projekt „SimKI“ unter der Leitung von Prof. Dr. Sebastian Feldmann und Dr. Wolfgang Rimkus von der Hochschule Aalen. Ziel des mit rund 280.000 Euro geförderten Projekts ist es, mit einer durch Simulationsdaten angelernten KI die Qualität von Leichtbau- und Metallbauteilen während der Herstellung zu bewerten und die Prozessparameter für eine optimierte Qualität in Echtzeit anzupassen. Neben der Hochschule Aalen sind die INNEO Solutions GmbH in Ellwangen, die Karl Walter Formen und Kokillenbau GmbH in Göppingen und die Gaugler & Lutz oHG in Aalen-Ebnat als Partner an dem Forschungsprojekt beteiligt.

Leichtbau-Perspektiven aus Wirtschaft und Forschung Technologietag Leichtbau Regional in Schwäbisch Gmünd

Thumb pa240086

Dr. Joachim Bläse, Alexander Groll (beide von der Stadt Schwäbisch Gmünd), Maria Heckel (Leichtbau BW), Markus Hofmann (IHK Ostwürttemberg), Dr. Wolfgang Rimkus und Prof. Dr. Heinz-Peter Bürkle (beide von der Hochschule Aalen) beim Technologietag Leichtbau Regional (v.l.n.r).

Th, 07. November 2019 Gut siebzig Teilnehmer folgten der Einladung der IHK Ostwürttemberg, der Hochschule Aalen sowie der Landesagentur Leichtbau BW und weiterer regionaler Partner in das Technologiezentrum Leichtbau (TZL). Dort fand am 24. Oktober 2019 bereits zum dritten Mal der Technologietag Leichtbau Regional statt. Zahlreiche Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft stellten bei der Fachtagung den Leichtbau als Schlüsseltechnologie vor.

Regionaler Technologietag LeichtbauSchlüsseltechnologie steht im Mittelpunkt

Thumb email abbinder
We, 02. October 2019 Leichtbau hat für den Wirtschaftsstandort Ostwürttemberg immense Bedeutung. Um diese Schlüsseltechnologie voranzutreiben, unterstützt die IHK Ostwürttemberg den gemeinsam mit dem Technologiezentrum Leichtbau und der Leichtbau BW organisierten Technologietag Leichtbau Regional. Hierbei versammeln sich am 24. Oktober 2019 in Schwäbisch Gmünd bereits zum dritten Mal rund ein Dutzend Expertinnen und Experten, um über neueste Möglichkeiten des Leichtbaus zu informieren.

Neues Werkzeug für den Leichtbau entwickeltTechnologiezentrum Leichtbau an der Hochschule Aalen baut Warmumformwerkzeug

Thumb 190826 umformwerkzeug

So sieht das neuartige Umformwerkzeug als CAD-Modell aus.

Mo, 26. August 2019 Das Technologiezentrum Leichtbau der Hochschule Aalen hat im Zuge des fächerübergreifenden Projekts „TRICLA“ ein komplexes Warmumformwerkzeug konstruiert, gefräst und vermessen. Dafür kooperiert das Technologiezentrum mit den Studiengängen „Allgemeiner Maschinenbau“, „Maschinenbau/Entwicklung: Design und Simulation“ und „Maschinenbau/Produktion und Management“. Zukünftig könnte das Werkzeug im Leichtbau eingesetzt werden, um das Gewicht von Bauteilen zu reduzieren und sie im Falle eines Crashs stabiler zu machen.

Verformung in Echtzeit messenTechnologiezentrum Leichtbau nimmt optisches 3D-Messsystem ARAMIS in Betrieb

Thumb tlz aramis inbetriebnahme

Dr. Wolfgang Rimkus (2. v. l.) nahm mit seinen Mitarbeitern Michael Schmiedt (links), Julian Schlosser (2. v. r.) und dem Student S. Mouchtar das 3D-Verformungsmesssystem „GOM ARAMIS 3D“ an der Zugprüfmaschine in Betrieb.

Th, 02. May 2019 Das Team des „Technologiezentrum Leichtbau“ um Leiter Dr. Wolfang Rimkus nahm kürzlich das berührungslos arbeitendes optische 3D-Verformungsmesssystem „GOM ARAMIS 3D“ in Betrieb. Das System ist ideal für die Produktentwicklung, Materialforschung und Bauteilprüfung. Die dynamischen optischen Messergebnisse geben den Forschern Aufschluss über Materialeigenschaften sowie das Verhalten von Bauteilen unter Belastungen, beispielsweise Verformungen und Dehnungen. Der Bereich der messbaren Verformungen kann sich dabei von 0,05% bis zu mehreren 100% bewegen.