Willkommen beim Technologiezentrum Leichtbau der Hochschule Aalen

Das Technologiezentrum für Leichtbau (TZL) ist eine Einrichtung der Hochschule Aalen, der Stadt Schwäbisch Gmünd, der Hochschule für Gestaltung (HfG), sowie dem Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (fem) aus Schwäbisch Gmünd. Sie alle bündeln als Teil des RegioWIN-Projekts "Zentrum Technik für Nachhaltigkeit (ZTN): Ressourcenschonung, Umwelt, CO2-Reduzierung" ihre Kompetenzen und schaffen so Synergieeffekte bei der Akquirierung und Beantwortung diverser Forschungsfragen. Dieses Wissen soll Unternehmen aus der Region und darüber hinaus zugänglich gemacht werden und dadurch zur Wertschöpfung beitragen.

Der Leichtbau an sich ist eine Konstruktions- und Gestaltungsphilosophie, die auf maximale Gewichtseinsparung abzielt. Die Reduzierung von Rohstoffen, CO2-Ausstoß und Kosten stehen dabei meist im Vordergrund. Das TZL greift die Idee eines ganzheitlichen bzw. funktionsintegrierenden Leichtbaus auf und fokussiert sich daher in der Etablierungsphase zunächst auf den Formleichtbau. Ein Umsetzungswerkzeug dieser Leichtbaustrategie ist die Topologieoptimierung, die mittels rechnergestützter Verfahren zur Ermittlung der optimierten Bauteilgestalt eingesetzt wird und das Ziel verfolgt, eine Gewichts- und Volumenreduktion zu erreichen.

Die Schlüsseltechnologie Leichtbau mit ihren vielfältigen Anwendungsfeldern und -branchen ist eine Zukunftstechnologie, die innovative Lösungen für komplexe Fragestellungen generiert. Nicht umsonst bezeichnet Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier den Leichtbau als eine der „Game-Changer-Technologien des 21. Jahrhunderts“.



News

Mit Künstlicher Intelligenz schneller zum fertigen Bauteil Innovatives Projekt der Hochschule Aalen will Ausschuss minimieren

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Mit smarten Anlagen und künstlicher Intelligenz sollen mit dem Projekt SimKI Unternehmen künftig schneller und mit weniger Ausschuss produzieren können.

Tu, 01. September 2020 Mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) wollen Forscher der Hochschule Aalen dafür sorgen, dass Fertigungsmaschinen schneller einsatzbereit sind für die Produktion. Gemeinsam mit Firmen aus der Region entwickeln sie im vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium mit rund 280.000 Euro geförderten Projekt SimKI innovative Lösungen, um die Einrichtung der Maschinen zu erleichtern und Fehler in der Herstellung schneller ausfindig zu machen. Das Projekt, das im Januar an den Start ging und nun Halbzeit hatte, hält für die Region wichtige Schlüsselindustrien wettbewerbsfähig und macht KI einer breiten Masse an Unternehmen zugänglich.

A Doctorate successfully Completed in ScotlandJulian Schlosser pushes research in the fields of AI and lightweight engineering forward at Aalen University

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The newly made Doctor Julian Schlosser (pictured right) together with his doctoral supervisor Dr. Wolfgang Rimkus

Fr, 28. August 2020 Research assistant Julian Schlosser from Aalen University’s Technology Center Lightweight Construction successfully completed his doctorate program at Glasgow Caledonian University. The title of his dissertation: „An Analysis of the Hotforming Process for High Strength Aluminium Sheet Metal Alloys”. Such building components made of high-strength aluminum alloys are applied in car body parts by means of heat reshaping. In a similar way, the next steps for the new doctor are already solidified: Schlosser will bring his new experiences from his research activity to the fields of artificial intelligence and lightweight engineering.

Unternehmen treffen auf innovative Ideen für Produkte von MorgenNeues Format "KMU@Science" gestartet - Zusatztermin am 18. Februar an der Hochschule Aalen

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Wirtschaft und Wissenschaft treffen beim Startschuss der Reihe „KMU@Science“ an der Hochschule Aalen zusammen.

Tu, 28. January 2020 Das neue Technology Bootcamp „KMU@Science“ der Landesagentur für Leichtbau Baden-Württemberg soll Unternehmen dabei unterstützen, Ideen für ihre zukünftigen Produkte zu finden – und gleichzeitig dafür sorgen, dass aktuelle Ergebnisse aus der Forschung direkt in marktfähige Anwendungen überführt werden. Den Auftakt zum neuen Format bildete kürzlich die Hochschule Aalen.

Projekt zur Künstlichen Intelligenz wird mit 280.000 Euro gefördert Startschuss für „SimKI“ an der Hochschule Aalen ist gefallen

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Unter insgesamt 40 eingereichten Projektanträgen, konnte das Projekt „SimKI“ der Hochschule überzeugen und ist nun eines von insgesamt neun geförderten KI-Projekten des Wirtschaftsministeriums.

Th, 16. January 2020 Das baden-württembergische Wirtschaftsministerium fördert neun innovative Projekte, die Künstliche Intelligenz (KI) erforschen und in die Anwendung bringen sollen, mit insgesamt 2,5 Millionen Euro. Darunter ist das Projekt „SimKI“ unter der Leitung von Prof. Dr. Sebastian Feldmann und Dr. Wolfgang Rimkus von der Hochschule Aalen. Ziel des mit rund 280.000 Euro geförderten Projekts ist es, mit einer durch Simulationsdaten angelernten KI die Qualität von Leichtbau- und Metallbauteilen während der Herstellung zu bewerten und die Prozessparameter für eine optimierte Qualität in Echtzeit anzupassen. Neben der Hochschule Aalen sind die INNEO Solutions GmbH in Ellwangen, die Karl Walter Formen und Kokillenbau GmbH in Göppingen und die Gaugler & Lutz oHG in Aalen-Ebnat als Partner an dem Forschungsprojekt beteiligt.

Leichtbau-Perspektiven aus Wirtschaft und Forschung Technologietag Leichtbau Regional in Schwäbisch Gmünd

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Dr. Joachim Bläse, Alexander Groll (beide von der Stadt Schwäbisch Gmünd), Maria Heckel (Leichtbau BW), Markus Hofmann (IHK Ostwürttemberg), Dr. Wolfgang Rimkus und Prof. Dr. Heinz-Peter Bürkle (beide von der Hochschule Aalen) beim Technologietag Leichtbau Regional (v.l.n.r).

Th, 07. November 2019 Gut siebzig Teilnehmer folgten der Einladung der IHK Ostwürttemberg, der Hochschule Aalen sowie der Landesagentur Leichtbau BW und weiterer regionaler Partner in das Technologiezentrum Leichtbau (TZL). Dort fand am 24. Oktober 2019 bereits zum dritten Mal der Technologietag Leichtbau Regional statt. Zahlreiche Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft stellten bei der Fachtagung den Leichtbau als Schlüsseltechnologie vor.

Ihr Ansprechpartner

Dr. Wolfgang Rimkus