Kompetenzzentrum für innovative Geschäftsmodelle

Gemeinschaftsprojekt zur Mobilität der Zukunft in der Region

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Fr, 20. Dezember 2019→

Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Und welche Infrastruktur brauchen wir dafür? Autonomes Fahren, Carsharing oder die Nutzung von Fahrzeugen mit umweltfreundlichem Elektroantrieb sind nur drei Themen, mit denen sich ein gemeinsames Projektteam der Hochschule Aalen, der Stadt Aalen und der OstalbBürgerEnergie eG beschäftigt. Zusammen wollen sie innovative kommunale Mobilitätskonzepte für die Region entwickeln. Ihr Förderantrag an das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wurde jetzt bewilligt und wird mit 100.000 Euro unterstützt.

Wir wollen uns jederzeit von A nach B bewegen können, ohne lange warten zu müssen oder auf andere angewiesen zu sein. Dafür ist das Auto aktuell noch das beliebteste Verkehrsmittel. Das wird sich zukünftig ändern, da sind sich die Experten einig. Doch wie können wir den Wunsch nach größtmöglicher individueller Mobilität mit dem Ziel vereinbaren, die Umweltbelastung zu verringern und damit Emissionen wie Lärm, Luftverschmutzung und die CO2-Belastung zu reduzieren? Prof. Dr. Anna Nagl von der Hochschule Aalen, Carina Nitschke vom Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Aalen und Hans-Peter Weber, Vorstand der OstalbBürgerEnergie eG, wollen Lösungen für diese unterschiedlichen Anforderungen entwickeln, um eine weitere Überbelastung der Mobilitätsinfrastruktur zu verhindern.

MdB Roderich Kiesewetter und OB Thilo Rentschler befürworten das Projekt

Unterstützt werden sie dabei von MdB Roderich Kiesewetter, der in einem Schreiben an Bundesbildungsministerin Anja Karliczek betonte, dass das Projekt sowohl für die Stadt Aalen als auch für die Hochschule eine großartige Chance sei: „Die Fokussierung auf die Bewältigung individueller Mobilität macht den Reiz des Konzepts aus, denn sie bezieht auch die Mobilität der Arbeitnehmerschaft mit ein. Besonders geht es um die Mehrfachnutzung von Fahrzeugen im Rahmen von Carsharing-Systemen auf öffentlichen und privaten sowie Firmenparkplätzen und auch um die Optimierung des ÖPNV und die Elektrifizierung des gewerblichen Wirtschaftsverkehrs.“

Konzept soll auf andere Kommunen übertragbar sein

Das Projektteam will nun Ideen entwickeln, die die örtliche und regionale Verkehrssituation entspannen und für eine nachhaltige Verbesserung der Emissionsbelastung sorgen. Der Aalener Oberbürgermeister Thilo Rentschler, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der OstalbBürgerEnergie eG ist, wird die Koordination des Projektes mit anderen Projekten unterstützen. Dazu gehört beispielsweise auch die Prüfung, inwiefern die CO2-Belastung durch den Einsatz von umweltfreundlichem PV-Strom verringert werden kann. Das Konzept soll später auch auf andere Kommunen übertragbar sein.

Das BMBF stufte den Antrag als besonders förderungswürdig ein und stellt für die Umsetzung 100.000 Euro bereit. Damit ist das Gemeinschaftsprojekt der Hochschule Aalen, der Stadt Aalen und der OstalbBürgerEnergie eG eins von nur 50 Projekten bundesweit, das gefördert wird.

Logo: BMBF

Geschäftsmodell ‚Pendler-App: CommutoCAAr‘

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Industrial Management Masterstudierende präsentieren vor der Arbeitsgruppe Mobility des Smart City Beirats Aalen ein Geschäftsmodell ‚Pendler-App: CommutoCAAr‘. „Tolle Leistung mit großem Potenzial nicht nur für Aalen“, darin waren sich alle Teilnehmer einig!

Smart City – Wie digital muss unsere Stadt werden?

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Prof. Dr. Anna Nagl präsentierte auf dem ZDE-Kongress "Zukunft 5.0" die Ergebnisse der Online-Umfrage "Entwicklungsstand und Perspektiven von Smart City-Lösungen"

Aalen/Oberkochen – Wie sieht die Stadt von morgen aus? Und wie bereiten sich die Kommunen auf die zukünftigen Herausforderungen einer Smart City vor? Diesen Fragen ist Prof. Dr. Anna Nagl von der Hochschule Aalen gemeinsam mit dem Zentrum für Digitale Entwicklung (ZDE) nachgegangen. Die Ergebnisse der Online-Umfrage, die beim Kongress „Zukunft 5.0“ am 24. Oktober im Zeiss Forum vorgestellt wurden, zeigen: Das Thema bewegt kleinere Gemeinden genauso wie Millionenmetropolen. An den notwendigen Ressourcen für eine umfassende Strategie fehlt es vielerorts aber noch.

Weitere Informationen und den Vortrag von Prof. Dr. Anna Nagl zu den Ergebnissen der Online-Umfrage finden Sie hier https://www.digitaleentwicklung.de/news/rueckblick-download-vortraege/

Bildnachweis: „ZVA Peter Magner“


Der gemeinsame Ergebnisbericht des BMBF-Verbundprojekts "Geschäftsmodelle für Elektromobilität mit dezentral erzeugtem Ökostrom mit dem Ziel eines CO2-armen Individualverkehrs in ländlichen/klein- und mittelstädtischen Regionen (CO2-arme Stadt)“ der Verbundprojekt-Partner Hochschule Aalen und Überlandzentrale Wörth/I.-Altheim Netz AG (ÜZW) und des Umsetzungspartners bozem | consulting associates | munich ist erschienen und steht zum Download für Sie bereit. Eine praxiserprobte Fallstudie dieses BMBF-Verbundprojekts CO2-arme Stadt finden Sie in dem im Springer Gabler Verlag erschienen Buch "Geschäftsmodelle 4.0 – Business Model Building mit Checklisten und Fallbeispielen". Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ (Förderkennzeichen 02K12A150 und 02K12A151) gefördert und vom Projektträger DLR sowie dem Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.

Abschlussveranstaltung des gemeinsamen Forschungsprojekts CO2-arme Stadt beim Energietag 2019 unseres Projektpartners ÜZW am 05.05.2019 von 11-16 Uhr

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Besuchen Sie uns auf unserer Abschlussveranstaltung beim Energietag 2019 unseres Projektpartners ÜZW am 05.05.2019 von 11-16 Uhr!

Neben einem umfangreichen Rahmenprogramm des Projektpartners ÜZW stellen wir Ihnen unsere Projektergebnisse vor und erläutern Ihnen u. a., wie Sie jetzt als Kunde der ÜZW mit einem Elektroauto profitieren können.

Alle Informationen zum Energietag 2019 finden Sie auf der Website der ÜZW


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Buchveröffentlichung "Geschäftsmodelle 4.0 – Business Model Building mit Checklisten und Fallbeispielen"

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Die Buchveröffentlichung mit dem Titel "Geschäftsmodelle 4.0 – Business Model Building mit Checklisten und Fallbeispielen" von Nagl, A. und Bozem, K. ist beim Springer Gabler Verlag erschienen. In dieser Veröffentlichung wird u. a. ein Geschäftsmodell des BMBF-Verbundprojektes ausführlich beschrieben.

Der zur Entwicklung der Geschäftsmodelle entwickelte Business Model Builder lässt sich unter folgendem Link downloaden: Business Model Builder Download



Kira Rambow-Höschele hat erfolgreich ihre Doktorarbeit verteidigt

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Am 01. Februar 2019 verteidigte Kira Rambow-Höschele an der Glasgow Caledonian University erfolgreich ihre Doktorarbeit mit dem Titel: ‚An empirical study on the adoption of Emerging Mobility Services from the Consumer‘s Perspective‘. Der Forschungsschwerpunkt lag dabei auf der Untersuchung des erwarteten Mobilitätsverhaltens (Modalsplit) in Megacities in Zusammenarbeit mit der Hochschule Aalen und Bosch.



Kira Rambow-Höschele (2vl) mit ihren Betreuern Prof. Dr. Bruce Woods (l) und Prof. Dr. David Harrison (3vl), beide Glasgow Caledonian University, sowie Prof. Dr. Anna Nagl (r), Hochschule Aalen
Bildnachweis: Prof. Dr. Anna Nagl, Hochschule Aalen



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Der häufig durch technische Entwicklungen (insbesondere durch Digitalisierung, Internet der Dinge, Industrie 4.0 und Big Data) und veränderte Rahmenbedingungen bewirkte schnelle und in Teilen disruptive Wandel der Märkte macht heute zunehmend Geschäftsmodelle zahlreicher auch bisher erfolgreicher Unternehmen obsolet. Es besteht anwendungsorientierter Forschungs- und unternehmerischer Handlungsbedarf: „Neue Marktbedingungen erfordern innovative Geschäftsmodelle!"

Unsere Zielsetzung

Ziel des Kompetenzzentrums für innovative Geschäftsmodelle ist es, Branchen und Unternehmen, die durch den Strukturwandel und die dadurch hervorgerufenen Veränderungen der Marktbedingungen vor der Notwendigkeit stehen, ihre Geschäftsmodelle im besten Fall neu zu justieren oder im herausforderndsten Fall neu zu konzipieren, in kompetenter Weise zu unterstützen.

Unser Konzept

Mit einem interdisziplinär ausgerichteten Team gezielt ausgewählter fachkompetenter Wissenschaftler und Praktiker erforschen wir die Grundbedingungen und Einflussfaktoren, die den aktuellen und zukünftigen Markt bestimmen. Zur Erreichung der maximal möglichen Kundenakzeptanz innovativer Geschäftsmodelle werden alle Interessensgruppen, die sog. Stakeholder, also u. a.  Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner in den kompletten Forschungs- und Entwicklungsprozess miteinbezogen. Die Integration der Stakeholder wird insbesondere über Design Thinking, Open Innovation Plattform und empirische Forschung erzielt. Basierend auf den Erkenntnissen daraus werden maßgeschneiderte und umsetzungsorientierte Geschäftsmodelle entwickelt. Ein Forschungsschwerpunkt ist die nachhaltige und wirtschaftlich belastbare Integration von dezentral erzeugtem Ökostrom und zukunftsorientierter E-Mobilität. Darüber hinaus werden aber in gleicher Weise auch andere Branche (z. B. Optik) bedient.

Weitere Veröffentlichungen zum Thema

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Veröffentlichung der Ergebnisse der repräsentativen Nutzerstudie "FUTURE MOBILITY" bei Springer Vieweg
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Ergebnisse des vom Land Baden-Württemberg geförderten Innovativen Forschungsprojekts "Energy for future Mobility"
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Der Businessplan: Geschäftspläne professionell erstellen. Mit Checklisten und Fallbeispielen
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