Research & Transfer

Forschungsinfrastruktur an der Hochschule

Als eine der forschungsstärksten Hochschulen in Baden-Württemberg und darüber hinaus ist es ein zentrales Anliegen, die Forschungsinfrastruktur kontinuierlich zu verbessern. Dies betrifft sowohl die Flächen- als auch die Geräteinfrastruktur.

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Architektenentwurf ZiMATE und ZTN

Neue Forschungszentren bis 2019: ZiMATE und ZTN

Auf Landes- und Bundesebene konnten durch die Hochschule Aalen zwei neue Forschungszentren mit einer Gesamtfläche von 3.000 qm und einem Gesamtinvest von mehr als 25 Millionen EUR eingeworben werden. Zusammen mit dem in 2015 in Betrieb gegangenen Innovationszentrum INNO-Z werden dadurch exzellente Voraussetzungen für die Weiterentwicklung der angewandten Forschung, der forschungsnahen Ausbildung der Studierenden sowie des Transfers geschaffen.

Am Zentrum innovativer Materialien und Technologien für effiziente elektrische Energiewandler-Maschinen (ZiMATE) steht die Erforschung neuer Funktions- und Leichtbauwerkstoffe sowie Fertigungstechnologien zur Steigerung der Effizienz elektrischer Maschinen im Mittelpunkt. ZiMATE wurde im Forschungsbauten-Programm des Bundes und der Länder (Wissenschaftsrat-Verfahren nach Art. 91b GG) beantragt und nach Begutachtung durch den Wissenschaftsrat von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz Mitte 2015 in die Förderung aufgenommen. Damit ist die Hochschule Aalen landesweit die erste und bundesweit die dritte Hochschule vom Typ Fachhochschule unter den bisher seit 2007 geförderten 123 Forschungsbauten (Pressemeldung Wissenschaftsrat).

Am Zentrum Technik für Nachhaltigkeit - Ressourcenschonung, Umwelt, CO2-Reduzierung (ZTN) der Hochschule Aalen soll zukünftig zu Themen wie nachhaltige Mobilität, erneuerbare Energie und Ressourceneffizienz geforscht werden. Dabei stehen in Anlehnung an den Bedarf der Region Schlüsseltechnologien wie Leichtbau, neue Produktionstechnologien und Werkstoffinnovationen sowie optische Technologien. Das ZTN war ein zentraler Baustein im Wettbewerbskonzept "Nachhaltige Innovationen im Ostalbkreis" des Landkreises im Rahmen des landesweiten RegioWIN-Wettbewerbs um Fördermittel des Europäischen Regionalfonds (EFRE 2014-2020) und wurde zu Beginn 2015 als Leuchtturmprojekt prämiert (Pressemeldung MWK).

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Moderne Forschungsgeräte im Umfang von mehr als 10 Millionen EUR konnten in den letzten Jahren erfolgreich eingeworben werden. Zusätzlich konnte die Geräteausstattung über interne Beschaffungen sowie Gerätespenden maßgeblich verbessert werden. Einige Beispiele:

  • Großgeräteverfahren DFG:
    1. Kaltkammerdruckgießmaschine für Aluminium und Magnesium (2013)
    2. Vibrationsmagnetometer mit Mikroskopeinheit (2013)
    3. 5-Achs Hochgeschwindigkeitsfräsmaschine (2015)
    4. Rasterelektronenmikroskop-System mit schneller Laser- und Ionenpräparation und Analytik - REM/FIB-System (2015)
  • Großgeräteprogramm BMBF (FHInvest)
    1. Herstellung von Integralbauteilen mittels Selektiver Laserschmelz-Anlage (Metall-3D-Druck, FHInvest 2013)
    2. Rasterelektronenmikroskop für die Charakterisierung von Materialien für die Energietechnik, Leichtbau und nachhaltige Mobilität (MikMELM, FHInvest 2014)
    3. Laborsinteranlage zur Entwicklung maßgeschneiderter Dauermagnete für Next-Generation-Servomotoren in Industrie 4.0-Produktionsanlagen (FHIvest 2016a)
    4. Flexibles Licht als Enabler von hochfunktionalisierten, adaptiven optischen Elementen und Sensoren für Realtime Messungen bei I4.0 Applikationen (FlexLight4.0, FHInvest 2016b)
  • Spenden oder Dauerleihgaben
    • XRD Hochtemperatur-Diffraktometer(2013)