Studien- und Abschlussarbeiten

Typ nicht angegeben, Status: Offenes Thema
Studienangebote: Financial Management
Hauptbetreuer: Prof. Dr. Robert Rieg


Ziel ist es, die Vielzahl an Studien zu den Determinanten der freiwilligen Berichterstattung immaterieller Werte (voluntary intellectual capital disclosure ICD) quantitativ zusammenzufassen.

Das Instrument dazu ist die Meta-Analyse

Hauptbetreuer: Prof. Dr. Robert Rieg

Schlagworte: Planung Controlling


Üblicherweise geht man davon aus, dass eine stärker formale Planung auch zu mehr Unternehmenserfolg führt. Dagegen wenden manche Wissenschaftler ein, dass Individuen nicht in der Lage sind angesichst der Komplexität und Umwelt formale Planungsmethoden anzuwenden. Vielmehr würden sie auf Heuristiken vertrauen.

Die Arbeit soll anahnd eines Experimentes den relativen Vorteil beider Planungsverfahren ermitteln. Dazu kann bspw. das an der Hochschule eingesetzte Unternehmensplanspiel verwendet werden.

Hauptbetreuer: Prof. Dr. Robert Rieg


Anhand von vorhandenen Einkommensdaten von Angestellten in Rechnungswesen und Controlling sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten analysiert werden.

Ziel ist es, anhand von typischen Determinanten wie Alter, Geschlecht, Qualifikation die beiden Angestelltengruppen zu vergleichen und das jeweilige Gehaltsniveau zu analysieren.

Wünschenswert sind Kenntnisse und eine Affinität zu statistischen Analysen.

Hauptbetreuer: Prof. Dr. Robert Rieg

Schlagworte: Digitalisierung; Controlling;


Systematischer Vergleich von Konzepten zur Messung des Grads der Digitalisierung im Controlling.

Ziel: Bewertung der verschiedenen Konzepte und Empfehlung

Einstiegsliteratur:

Thomas Hess; Christian Sciuk (2021): Das Potenzial digitaler Reifegradmodelle für das Controlling. In: Controlling 33 (5), S. 19–26. DOI: 10.15358/0935-0381-2021-5-19 .
Chen, Leida; Nath, Ravi (2018): Business analytics maturity of firms: an examination of the relationships between managerial perception of IT, business analytics maturity and success. In: Information Systems Management 35 (1), S. 62–77. DOI: 10.1080/10580530.2017.1416948 .
Reinhard, Hartmut; Rentz, Ricco; Sommerfeld, Timo (2020): Digitalisierung steuerbar machen. In: Controlling & Management Review 64 (2), S. 46–51. DOI: 10.1007/s12176-019-0083-9 .
Vazquez Novoa, Nadja; Ahn, Heinz; Klüver, Philipp (2020): Wie digital ist Ihr Controlling? In: Controller Magazin (Supplement 03), S. 20–23.
Wolf, Thomas; Strohschen, Jacqueline-Helena (2018): Digitalisierung: Definition und Reife. In: Informatik-Spektrum 41 (1), S. 56–64. DOI: 10.1007/s00287-017-1084-8 .
Koß, Ronald (2016): Ein Reifegradmodell für das digitale Controlling. In: Controlling & Management Review 60 (6), S. 32–39. DOI: 10.1007/s12176-016-0092-x .
Keimer, Imke; Gisler, Markus; Bundi, Marino (2018): Wie digital ist das Schweizer Controlling? Eine schweizweite Analyse auf Basis eines Reifegradmodells. Luzern: Hochschule Luzern - Wirtschaft, Institut für Finanzdienstleistungen Zug, IFZ.
Marx, Frederik; Wortmann, Felix; Mayer, Jörg H. (2012): Ein Reifegradmodell für Unternehmenssteuerungssysteme. In: Wirtschaftsinformatik 54 (4), S. 189–204. DOI: 10.1007/s11576-012-0325-3 .
Berghaus, Sabine; Back, Andrea (2016): Gestaltungsbereiche der Digitalen Transformation von Unternehmen: Entwicklung eines Reifegradmodells. In: Die Unternehmung 70 (2), S. 98–123. DOI: 10.5771/0042-059X-2016-2-98 .


Hauptbetreuer: Prof. Dr. Robert Rieg

Schlagworte: Projektmanagement


Seit einiger Zeit werden im Projektmanagement, insb. für die Softwarentwicklung, sogenannte agile Methoden propagiert, Ungeklärt ist jedoch, inwieweit diese für den Projekterfolg besser sind als bisherige, klassische Methoden wie die Wasserfallmethode. Die Studie soll mittels eines Experimentes dies herausfinden.

Hauptbetreuer: Prof. Dr. Robert Rieg


Klassische Modelle der Festlegung von Verrechnungspreisen gehen von typischen Stückgütern aus. Digitale Güter wie Software, Medieninhalte etc. haben jedoch andere Kostenstrukturen. Namentlich hohe Einmalkosten der Entwicklung ("first copy costs") und sehr geringe Kosten der Vervielfältigung. Kostenbasierte Verrechnungspreise wie bspw. variable Kosten (Grenzkosten) oder Vollkosten können für solche Güter nicht mehr sinnvoll ermittelt werden.
Ziel der Arbeit ist es, die Problematik näher zu durchleuchten und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Dabei kann entweder ein formal-analytisches Modell erarbeitet oder es kann eine empirische Studie bei UNternehmen durchgeführt werden, wie diese Verrechnungspreise für digitale Güter festlegen und wie dieses Verhalten zu erklären ist-

Hauptbetreuer: Prof. Dr. Robert Rieg


Trotz der oft angeführten Ängste gegenüber der Automatisierung bzw. Digitalisierung ist das Beschäftigungsniveau immer noch sehr hoch. Insofern scheint es nicht so zu sein, dass das Ende der Arbeit auch für Controller naht. Die Arbeit soll anhand von öffentlichen Statistik-Daten untersuchen, ob sich durch die Investitionen und Ausgaben in IT&Software ein negativer Beschäftigungseffekt erkennen lässt. Oder könnte es so sein, dass sich Verschiebungen hin zu höherwertigen TÄtigkeiten ergeben haben?

Basis der Untersuchung sind bspw. die amtlichen Statistiken der Destatis (bspw. Berufsgruppe 722 Rechnungswesen, Controlling und Revision).

Als Einstiegsliteratur ist zu empfehlen:

Autor, D.H. (2015), “Why Are There Still So Many Jobs? The History and Future of Workplace Automation”, The Journal of Economic Perspectives, Vol. 29 No. 3, pp. 3–30.

(Über die Webseite https://economics.mit.edu/faculty/dautor)

Brynjolfsson, E., Rock, D. and Syverson, C. (2017), “Artificial Intelligence and the Modern Productivity Paradox: A Clash of Expectations and Statistics”, in Agrawal, A., Gans, J. and Goldfarb, A. (Eds.), The Economics of Artificial Intelligence: an Agenda, The University of Chicago Press, Chicago, pp. 1–45

Hauptbetreuer: Prof. Dr. Robert Rieg


In einer früheren Untersuchung wurde die Berichterstattung über immaterielle Werte (Kundenkapital, Humankapital etc.) der DAX30-Unternehmen untersucht und veröffentlicht (KoR Heft 4/2014).

Die Arbeit soll die vorhandenen Daten der Unternehmen weiter analysieren. Im Vordergrund stehen die bereits erhobenen Daten über Indikatoren für immaterielle Werte (bspw. Anzahl Patente etc.). Ziel ist es, die Entwicklung im Zeitablauf inhaltlich zu verstehen und auch statistisch auszuwerten.

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