Fakultät Maschinenbau und Werkstofftechnik

News

Thumb dsc03331

Hans-Ulrich Weidmann und Dr. Timo Bernthaler begrüßen die Teilnehmer.

Mo, 05. Februar 2018 Am Institut für Materialforschung (IMFAA) der Hochschule Aalen fand mit großem Erfolg der Auftakt zur Workshop-Serie „Prüftechnik zur Bewertung von Materialien und Komponenten für Elektromotoren und Li-Ionen-Batterien“ statt. Die Unternehmen Matworks GmbH, Struers GmbH und Carl Zeiss Microscopy GmbH richteten die Veranstaltung gemeinsam aus.
Thumb img 0631

Prof. Dr. Lothar Kallien zusammen mit den Delegierten des japanischen Gießereiverbandes in der Gießerei der Hochschule.

Di, 23. Januar 2018 Im Rahmen der Euroguss in Nürnberg besuchten 32 Druckgießer des japanischen Gießereiverbandes die Hochschule und ließen sich über neue Entwicklungen im Bereich der Salzkerne und der Gasinjektion informieren. Insbesondere die Herstellung thermisch konditionierter Gehäuse für die Elektromobilität weckte großes Interesse. Mit der Gasinjektion wird in Aalen ein Verfahren entwickelt, mit dem Kühlkanäle auch im Druckgießverfahren ohne Kerne herstellbar sind.

FINO – International Forschungsergebnisse veröffentlicht im international renommierten Journal „Superconductors Science and Technology"

Thumb fino international logos 23.01.2018

Im Januar 2018 erschien im international renommierten Journal „Superconductors Science and Technology“ die Arbeit „Dendritic flux instability in MgB2 films above liquid hydrogen temperature“. Die Ergebnisse entstanden im Rahmen einer Zusammenarbeit des Forschungsinstituts für Innovative Oberflächen FINO, Aalen, mit der Universität Oslo und der Bar-Ilan Universität in Tel Aviv.

Die Studie berichtet über anwendungsrelevante Eigenschaften des metallischen Supraleiters Magnesiumdiborid (MgB2). MgB2 gilt als eines der vielversprechendsten Materialien für supraleitende Bauelemente, weil es das einzige Material ist, welches oberhalb von -250°C eingesetzt werden kann und gleichzeitig gute Verformungseigenschaften besitzt.

Als zentrales Ergebnis fanden die beteiligten Wissenschaftler, dass das supraleitende Material bei untypisch hohen Temperaturen eine sogenannte thermomagnetische Instabilität aufweisen kann, welche für viele Anwendungen nachteilig ist. Diese Instabilität tritt ins besondere auf, wenn das Material sich schnell ändernden magnetischen Feldern ausgesetzt ist. Die gefundenen Resultate stellen eine wichtige Grundlage dar, um zu entscheiden, inwiefern Magnesiumdiborid für elektronische Hochfrequenzanwendungen geeignet ist. Als einer der beteiligten Wissenschaftler freut sich Prof. Dr. Joachim Albrecht sehr über die Ergebnisse, alle gehen im Moment davon aus, dass die Zusammenarbeit auch weiterhin fruchtbare Resultate liefern wird.

zum Artikel im Journal "Superconductors Science and Technology" geht es hier