Faculty Mechanical Engineering & Materials Science

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Hochschulen für angewandte Wissenschaften zeigen beeindruckende Stärke ihrer ForschungForscherinnen und Forscher der Hochschule Aalen bei Leistungsschau

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Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider (dritter von rechts) bei der Vorstellung der Hochschule Aalen mit Ministerin Theresia Bauer (links).

Mo, 30. July 2018 Unter dem Motto „Neuland gestalten“ trafen sich die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer und die erfolgreichsten Forscherinnen und Forscher der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) Baden-Württembergs zu einer Leistungsschau in Stuttgart.
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Stuierende aus V, Exkursion zu Audi

Ingolstadt. Am Mittwoch den 20.7.2018 durften die Studenten der V-Studiengänge an einer Exkursion zur Audi AG in Ingolstadt teilnehmen. Durch die hohe Nachfrage und dem begrenzten Kontingent musste die Organisation bereits ein Jahr im Voraus stattfinden. Unser Dank gilt vor allem Frau Prof. Dr. Julia Möckel und Frau Annette Himmelreich für die Organisation und Koordination der Exkursion.

Es wurden zwei sogenannte Erlebnisführungen angeboten. 10 Studenten des Studiengangs VV konnten an der Führung „Mehr als nur Farbe“, die anderen 20 Studenten durften an der Führung „Fahrt in die Zukunft“ teilnehmen. Abgesehen vom obligatorischen Gruppenbild, sind durch das Fotografierverbot in der Produktion keine weiteren Bilder entstanden.

Bei Ankunft im Audi-Forum wurden wir freundlich empfanden und es ging ohne nennenswerten Zeitverlust direkt los. Nach einer kurzen Einführung über das Audi Ingolstadt wurde der Werksbus für die Weiterfahrt zu den einzelnen Stationen der Exkursion genutzt.

Die Erlebnisführung „Mehr als nur Farbe“ fand in der Lackiererei statt. Da in der Lackiererei Reinraumbedingungen herrschen, mussten Overalls und Überziehschuhe genutzt und zusätzlich eine Art Luftdusche und Luftschleuse durchschritten werden um Staubpartikel zu entfernen bzw. nicht zu verschleppen. Abgesehen von der Vorbehandlung und der kathodischen Tauchlackierung (Korrosionsschutz) konnte man den gesamten Lackierprozess mit Hilfe von Robotern beobachten, vom Filler (Steinschlagschutz), farbgebendem Lack bis hin zum Klarlack. Besonders beeindruckend war, dass auf einer Produktions- /Lackierlinie alle Farben lackiert werden können. Das bedeutet, dass folgend auf rotes Auto lackiert bereits mit 1,5m Abstand folgend, ein weißes Fahrzeug lackiert werden kann. Dies ist durch die elektrostatische Aufladung des Lackes möglich. Auch, dass kaum Lackablagerungen in der Kabine zu sehen waren, zeugt von der hohen Prozesssicherheit. Trotz des Auftrags der Lackschichten im μm-Bereich erhöht sich das Gesamtgewicht Fahrzeugs nach dem Lackieren um ca. 15kg.

Trotz des hohen Grades der Automatisierung erfolgt die Qualitätskontrolle durch Menschen-hand bzw. -auge. Dabei werden kleine Lackierfehler mit speziellem Schmirgelpapier ausgeglichen und nachpoliert.

Im Anschluss an die Führungen wurden wir von drei Führungskräften in Empfang genommen die jeweils mit einem Kurzvortrag noch weitere Einblicke in die Arbeit eines Ingenieurs geben konnten.

  • Frau Dr. Rost „Farbmetrik“

  • Herr Hoppe „Simulation der KTL und Hohlraumversiegelung“

  • Frau Holzapfel „Lackiererei der Zukunft“

Mit einem Snack wurde der Tag abgerundet und um 17 Uhr ging es dann wieder Richtung Aalen.

"Es war ein rundherum gelungener Tag, mit sehr interessanten Einblicken in einer tollen Gruppe. Wir können die Teilnahme an solchen Exkursionen nur weiter empfehlen. ", so Obradovic. Die Kosten der Exkursion wurden freundlicher Weise von der verfassten Studierendenschaft übernommen.

Bericht: Dajana Obradovic

Wenn bewegliche Spiegel den Laserstrahl führenHochschule Aalen erhält hochmoderne Roboteranlage mit 3D-Scanner

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Markus Hofele, Doktorand am LaserApplikationsZentrum, richtet in der neuen Roboterzelle den 3D-Scanner aus. Der Bearbeitungskopf führt den Laserstrahl mittels beweglicher Spiegel über das Werkstück.

Fr, 27. July 2018 Das LaserApplikationsZentrum (LAZ) der Hochschule Aalen hat zwei hochflexible Sechs-Achs-Roboter von KUKA und einen 3D-Scanner der Firma Trumpf zur dreidimensionalen Laserbearbeitung von Bauteilen mit einem Gesamtwert von fast 400.000 Euro erhalten. Mit dieser modernen Anlage forschen die wissenschaftlichen Mitarbeiter des LAZ an berührungslosen Füge- und Oberflächenbearbeitungstechnologien auf komplexen 3D-Oberflächen.