Industriedialog Industrie 4.0

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Industrie trifft sich an der Hochschule Aalen

Der Industriedialog - Industrie 4.0 ist eine Veranstaltungsreihe der Hochschule Aalen, die von der Steinbeis Transferplattform Industrie 4.0 organisiert wird. Diese ist dem Zentrum Industrie 4.0 angegliedert und fokussier den querschnittsorientierten, hochschulübergreifenden Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und insbesondere der mittelständischen Wirtschaft.

An drei bis vier Terminen im Semester geben prominente Vertreter aus Wirtschaft und Forschung konkrete Einblicke und praktische Anregungen zur Digitalen Transformation.

Die Veranstaltungsreihe wendet sich an Vertreter/innen von Industrieunternehmen, Mitarbeiter/innen und Studierende der Hochschule Aalen sowie alle Interessierte, die einen fundierten Überblick zum Thema Industrie 4.0 gewinnen wollen. Zudem soll dabei auch der Dialog und Erfahrungsaustausch zwischen der Hochschule Aalen und den Unternehmen weiter gefördert werden.

Digitalisierung und Industrie 4.0 sind Schlüsselworte, die stellvertretend für den gravierenden Wandel stehen, der sich durch den rasant anwachsenden Einsatz digitaler Medien und der Vernetzung in der Produktentwicklung und Produktion abzeichnet. Für die Unternehmen bietet dieser Wandel große Chancen bezüglich innovativer Produkte, Geschäftsmodelle und Dienstleistungen.

Ein wichtiger Baustein zur erfolgreichen Umsetzung von Industrie 4.0 in unseren regionalen Unternehmen ist die fundierte Information über Chancen und Risiken, die ein solcher Wandel mit sich bringt.
„Welchen Nutzen hat mein Betrieb von Industrie 4.0?“
„Wie digitalisiere ich mein Unternehmen?“
„Warum kann ich nicht einfach weiter machen wie bisher?“

Diese und mehr Fragen sollen im Rahmen der Veranstaltung von verschiedenen Seiten betrachtet und mit Beispielen aus der Praxis beantwortet werden.

Zur besseren Planung der Veranstaltung bitten wir um Anmeldung. Kurzfristige Zuhörer sind natürlich auch willkommen.

 Anmeldung.



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Industriedialog 10.Dezember 2018: Virtual Automation Lab Hochschule Esslingen mit Indoor-Flugrobotik AirFeeder und Emotion Rennteam auf dem Weg in die Driverless Klasse der Formula Student

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Volle Aula beim Auftakt des Industriedialog im Wintersemester 2018: Wahrgenommene Produktqualität im Zeitalter des Passagiers, Dr. Ruediger Freimann, Erwin Hymer Group, Bad Waldsee

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Cybersicherheit in der Digitalisierung: Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechik

Ringvorlesung „Industriedialog Industrie 4.0“ Wintersemester 2018:

Übergeordnetes Thema: „Autonome Systeme“

Anders als klassische automatisierte Systeme können sich mobile Autonome Systeme – ganz gleich, ob es sich um Industrie- oder Serviceroboter, Fahrzeuge oder Drohnen handelt – in einer natürlichen Umgebung aus eigener Kraft und ohne Hilfestellung von außen bewegen und dabei ein ihnen gestelltes Ziel selbständig erreichen. .

In nicht allzu ferner Zukunft werden Roboter zunehmend autonom komplexe Aufgaben übernehmen – und zwar ohne langwierige Programmierarbeit. Denn maschinelles Sehen, Bewegungssensoren sowie Bild- und Spracherkennung entwickeln sich dynamisch weiter. Als Folge können Autonome Systeme immer anspruchsvollere Arbeiten ausführen. Sie werden mit ihrer Umgebung – vor allem mit Menschen – interagieren und permanent hinzulernen.

Ein wichtiger Schauplatz dieser Technologie sind industrielle Fertigungsstätten. Hier werden Autonome Systeme den Menschen nicht verdrängen, sondern gemeinsam mit ihnen viele Aufgaben besser als bisher bewältigen. Auch aus diesem Grund müssen Roboter flexibel entscheiden können, denn sie wissen nicht im Voraus, was ihre menschlichen Kollegen als Nächstes tun.

Das vollständige Programm und weitere Informationen zu den geplanten Veranstaltungen des „Industriedialogs“ der Hochschule Aalen gibt es unter www.hs-aalen.de/i40dialog Um Anmeldung über die Homepage wird gebeten.

Der Vortrag kann auch im Live-Stream verfolgt werden unter www.medienzentrum.htw-aalen.de/aalenlive.html


Montag, 14.01.19, 17:30 Uhr, Aula:

Thema: 

Autonomes Fahren & die Mobilität von Morgen

Referent: 

Eric Salewyn, Head of Autonomous Vehicle and Mobility Projects, Daimler AG, Stuttgart

Wie wird das autonome Fahren die Automobilindustrie verändern? Die notwendigen Sensoren und Kameras werden längst auch in Serienfahrzeugen eingesetzt und nehmen dem Fahrer immer mehr Aufgaben ab. Im Mittelpunkt der Diskussion steht daher nicht mehr die Frage, ob die Technik hält, was sie verspricht, sondern, ob der Mensch will, was die Technik kann. Und ob Gesellschaft und Rechtsprechung für diese „Revolution der Automobilität“ bereit sind.

Auf dem Weg zum autonomen Fahren treibt Daimler die Entwicklung intensiv voran. Was heute schon möglich ist, zeigt z.B. die Mercedes-Benz E-Klasse. Die intelligenteste Business-Limousine der Welk kann selbstständig den richtigen Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten sowie teilautomatisiert auf Autobahnen, Landstraßen und in der Stadt fahren. Sie unterstützt zudem beim Spurwechsel, bei Ausweichmanövern und beim Bremsen. Weiterer Clou: Die E-Klasse lässt sich von außen via Smartphone parken (Quelle: Daimler Geschäftsbericht 2016).


Sommersemester 2019: 

Thema "Virtual Reality / Augmented Reality"

Mit den neuen Technologien um VR und AR verschmilzt die Grenze zwischen Realität und Fiktion immer stärker. Eine gewöhnungsbedürftige Vorstellung, doch sie birgt ungeahnte Möglichkeiten.

Mit dem Smartphone in der Tasche und einer VR-App kann beispielsweise ein Projektleiter seine Fabrik virtuell erleben. Die Digitale Fabrik wird heute in vielen Unternehmen für eine effiziente Planung und schnelle Anpassung einer zunehmend anspruchsvollen Produktion eingesetzt. Mit Virtual Reality werden unter anderem im Planungsbereich neue Produktionsabläufe getestet und abgesichert. Grafische Animationen erhöhen die Transparenz für den Anwender. Augmented Reality nutzt diese Daten beispielsweise für die intuitive Unterstützung im Werkstattbereich. Durch mobile Endgeräte sind diese Informationen jederzeit verfügbar. Der Einsatz von durchgängigen Systemlösungen steigert den Einsatz von Augmented Reality in der Produktion.


1.) Montag, 25.03.19, 17:30 Uhr, Aula:

Thema: Willkommen in der gemischten Realität

Referent: Michael Zawrel, Senior Product Manager Mixed Reality & HoloLens, Microsoft Germany

Von Science Fiction zur Realität. Erfahren Sie, wie in der Industrie bereits heute mit Hilfe der gemischten Realität – wie z.B. mittles der Microsoft HoloLens – Prozesse optimiert und Mitarbeiter Aus- und Weiterbildung effizienter gestaltet werden.

Anhand von konkreten Praxisbeispielen und einer Live-Demonstration dieser Technologie erleben Sie, warum Mixed Reality keine Zukunftsmusik- sondern bereits gelebte „Realität“ in vielen Unternehmen ist.


2.) Montag, 8.04.19, 17:30 Uhr, Aula: 

 Thema: Einsatz und Methoden für Augmented und Mixed Reality im industriellen Umfeld

Referent: Prof. Dr.-Ing. Sascha Röck, Leitung Virtual Automation Lab, Fakultät Maschinenbau, Hochschule Esslingen

Dieser Beitrag zeigt Möglichkeiten zur Nutzung neuer Virtualisierungsmethoden im industriellen Umfeld. Auf Basis eines cloudbasierten Ansatzes wird der Digitale Zwilling als „Digital Twin as a Service“ präsentiert und verschiedene Anwendungsgebiete von der Ausbildung bis hin zum industriellen Einsatz vorgestellt. PLUS Live-Demo!

Das Virtual Automation Lab (VAL) ist ein Forschungslabor der Fakultät Maschinenbau an der Hochschule Esslingen. Wir beschäftigen uns mit der anwendungsorientierten Entwicklung von Methoden und Software rund um das Thema „Smart Factory Data und Simulation“.

PLUS

Thema: Kinetosefreie Virtuelle Realität im industriellen Umfeld

 Referent: Prof. Dr. Carsten Lecon, Hochschule Aalen

Die Virtuelle Realität bietet im industriellen Bereich viele neue Möglichkeiten (Visualisierung, Training, etc.). Aber insbesondere bei hochinteraktiven Anwendungen besteht die Gefahr der Kinetose (Motion Sickness). Wir gehen auf die Ursachen und Vermeidungsstrategien von Kinetose in Virtuellen Welten ein.


3.) Montag, 13.05.19, 17: 30 Uhr, Aula: 

 Thema: Prototypen waren gestern

Referent: Andreas Rüdenauer, Managing Partner Rüdenauer 3D Technology GmbH, Karlsruhe

Die Softwarefirma Rüdenauer 3D Technology GmbH beschäftigt sich mit der Simulierung und Visualisierung von Arbeitsabläufen und Produkten um damit die Möglichkeit, Maschinen- und Systemlösungen virtuell zu entwickeln und zu optimieren. Das sinnliche Erleben spielt dabei für Rüdenauer eine wichtige Rolle: „Wenn sich die Ansprechpartner der meist mittelständischen Unternehmen die Virtual Reality-Brille aufsetzen, sind sie oft sofort begeistert.“

Im virtuellen Raum zeigt Rüdenauers Software „Cross Connected“ in Echtzeit und dreidimensional alle Objekte und Teile so, als würden sie wirklich schon im Maßstab 1:1 existieren. Besonders überraschend: Die Konstrukteure in den Unternehmen können die digitalen Teile mit preisgünstiger Hardware aus dem normalen Handel „anfassen“ und nach Belieben bewegen. Rüdenauer: „Statt wie üblich mit der Maus kann man an den digitalen Prototypen mit den Händen arbeiten.“

Mit der VR-Software kann man ganz einfach komplexe 3D-CAD-Modelle im virtuellen Raum betrachten und erleben. „Wir können damit den Unternehmen helfen, industrielle Prozesse – von der Planung bis zum Verkauf von Produkten, Anlagen oder Fertigungslinien – deutlich schneller, billiger und kundenorientierter zu gestalten.“ Eine gute Idee, wie auch die Jury der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ fand: Mit der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichneten Urkunde wurde die VR-Plattform von Rüdenauer 3D Technology im Juni 2017 als „Ausgezeichneter Ort 2017“ gewürdigt.


4.) Montag, 24.06.19, 17:30 Uhr, Aula:

Thema: Virtuelle Realität für alle

Referent: Dr. Arnd Menschig, Carl Zeiss 3D Automation GmbH

Virtuelle Realität bedeutet das Eintauchen in ein Erlebnis, das Gefühl tatsächlich ein Teil der Welt zu sein, die vor Ihnen erscheint, wohin Sie Ihren Blick auch richten. Das kann ein Unterwasserabenteuer sein, ein Pilotentraining oder ein Konzert Ihrer Lieblingsband. Sie können 360°-Videos anschauen, Ihre Drohne steuern und Ihr nächstes Urlaubsziel schon einmal von zu Hause auskundschaften. All dies ist jetzt möglich und fast täglich kommen neue Anwendungen für packende, realistische Erlebnisse hinzu.



Die Veranstaltungen werden vom Medienzentrum der Hochschule Aalen in einem Livestream zur Verfügung gestellt:

http://www.medienzentrum.htw-aalen.de/aalenlive.html

News

Industrie 4.0 – Lösungen für kleine Unternehmen Vortrag zur Digitalisierung an der Hochschule Aalen

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WebApps erleichtern kleinen und mittelständischen Unternehmen den Weg in die Industrie 4.0.

Mi, 19. Juni 2019 Digitalisierung, Industrie 4.0 und industrielles Internet der Dinge sind Schlagworte, die dem Mittelstand derzeit überall begegnen. Die Aussichten der neuen Technologien sind verlockend – aber welche Wege sind zielführend? Wie treibe ich die Digitalisierung im Unternehmen voran und gibt es pragmatische Lösungen für kleine Unternehmen? Diesen Fragen nimmt sich Dr. Arnd Menschig, Entwicklungsleiter der Carl Zeiss 3D Automation GmbH, am Montag, 24. Juni, im letzten Industriedialog des Semesters an. Der Vortrag beginnt um 17.30 Uhr in der Aula der Hochschule Aalen, Beethovenstraße 1.

Prototypen waren gesternAndreas Rüdenauer beim Industriedialog an der Hochschule Aalen

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Virtuelle Prototypen werden mithilfe der Virtual Reality-Brille greifbar.

Do, 02. Mai 2019 Wie können Fertigungsanlagen bereits in der Planungsphase visuell erlebt werden, ohne kostspielige Prototypen zu bauen? Damit beschäftigt sich Andreas Rüdenauer, Gründer der Firma R3DT. Eine Virtual-Reality-Brille und eine eigens entwickelten Software machen es möglich. An der Hochschule Aalen hält er am Montag, 13. Mai 2019 um 17.30 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe Industriedialog Industrie 4.0 einen Vortrag.

„Seekrank“ durch VR-BrilleVortragsreihe „Industriedialog Industrie 4.0“ an der Hochschule Aalen

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Beim Betreten von virtuellen Welten mit der VR-Brille treten oft Symptome einer Seekrankheit auf.

Mo, 08. April 2019 Die „Virtuelle Realität“ dringt in immer mehr Bereiche vor und nicht alle fühlen sich wohl. Im Industriedialog am Montag, 8. April 2019, an der Hochschule Aalen werden Professor Dr. Carsten Lecon von der Hochschule Aalen und Professor Dr. Sascha Röck von der Hochschule Esslingen den Einsatz von Augmented und Mixed Reality im industriellen Umfeld zeigen. Los geht es um 17:30 Uhr in der Aula (Beethovenstraße 1) der Hochschule Aalen.