Zentrum Industrie 4.0



Schon seit einigen Jahren sind die Themen Industrie 4.0 und Digitalisierung an vielen Stellen fest in Lehre und Forschung der Hochschule Aalen verankert. Dabei werden bestehende Kompetenzen z.B. durch neue Studiengänge und Forschungsschwerpunkte kontinuierlich weiter ausgebaut. Beispiele dafür sind das Promotionskolleg PROMISE 4.0, das in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart die Erforschung von intelligenten Produktionssystemen und Methoden im Kontext von Industrie 4.0 für kleinere und mittlereUnternehmen fördert, und der Studiengang „Internet der Dinge“, der sich als Kooperationsprojekt der Hochschulen Aalen und Schwäbisch Gmünd mit der Gestaltung der Digitalisierung beschäftigt.

Damit das breite Angebot und die weit gefächerten Kompetenzen in diesem Bereich über die Grenzen der Hochschule hinweg verständlich sind und effektiv genutzt werden können, ist das Zentrum Industrie 4.0 als zentrale Einrichtung geschaffen worden, dieser ist die Transferplattform BW Industrie 4.0 angegliedert. 

Als „Marktplatz der Kompetenzen“ hat das Zentrum Industrie 4.0 die Aufgabe Kenntnisse, Erfahrungen und Angebote aus der Hochschule nach außen zu bündeln und sichtbar zu machen, neue Kooperationen mit den Unternehmen der Region zu initiieren, über aktuelle Forschungsthemen zu informieren und mögliche Kooperationsprojekte anzustoßen.

Bundes- und Landesregierungen unterstützen mit öffentlichen Förderporgrammen aktiv Digitalisierungsinitiativen von Unternehmen. Gerade wenn es um den Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen geht, kann durch die Inanspruchnahme von Förderprogrammen die Maßnahmen zur Planung und Umsetzung finanziell und inhaltlich unterstützt und das finanzielles Risiko abgefangen werden. Die Beratung durch die Transferplattform BW Industrie 4.0 ist von der Projektidee bis zur Erstellung eines Demonstrators für die Unternehmen kostenlos, einschließlich der Fördermittelberatung! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und/oder Ihren Besuch! Bitte sprechen Sie uns an!


Die vom Wirtschaftsministerium geförderte Transferplattform BW Industrie 4.0 wurde 2017 von den Hochschulen Aalen, Reutlingen und Esslingen in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Stiftung gegründet. Ziel ist es, insbesondere den kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg die Chancen von Industrie-4.0-Technologien aufzuzeigen und einen niederschwelligen Einstieg in umsetzbare Projekte zu ebnen.

Weiterhin werden maßgeschneiderte Aus- und Weiterbildungsangebote organisiert, wie z.B. die Vortragsreihe  Industriedialog Industrie 4.0 oder unserem neuen Weiterbildungsangebot für Unternehmen Lunch & Learn.

Veranstaltungen

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Dr. Arnd Menschig, Leiter Innovation & digitale Technologien der Carl Zeiss 3D Automation GmbH und Mitentwickler der App-Technologie beschrieb deren Vorteile.

Mit Apps durch die Produktion
Ostwürttemberg setzt als Vorreiter auf Betriebssystem für Industrie-Apps

 
Das Zentrum Industrie 4.0 der Hochschule Aalen und das digiZ I Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg entwickeln unter der Federführung des Kooperationsnetzwerks microTEC Südwest Apps für die Produktion. Am 30.9.2019 informierten sich potentielle Nutzer aus der Industrie bei der Carl Zeiss 3D Automation GmbH in Aalen über mögliche Anwendungen.

Baden-Württemberg ist führender Industrie-Standort in Deutschland und Europa. Im globalen Wettbewerb spielen auch Unternehmen aus Ostwürttemberg eine herausragende Rolle. „Hidden Champions“ wie die Carl Zeiss 3D Automation GmbH in Aalen prägen mit Innovationen die Industrie im Land. So entwickelte das Unternehmen mit weiteren Partnern aus Industrie und Forschung das baden-württembergische Industrie 4.0-Betriebssystem ScaleIT. Mit diesem sind Betriebe zukünftig in der Lage, einfach und schnell auf Produktions-Apps zuzugreifen, diese auch im Betrieb zu nutzen und bei Bedarf neu zu entwickeln.

Basierend auf den Ergebnissen des BMBF-Projekts ScaleIT fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg die Weiterentwicklung und den Aufbau des bestehenden Betriebssystems sowie Apps für Anwendungen in der Produktion. Projektpartner sind das Team von Prof. Dr. Axel Zimmermann vom Zentrum Industrie 4.0 der Hochschule Aalen, das digiZ I Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg, sowie das Kooperationsnetzwerk microTEC Südwest aus Freiburg.

Bei der Carl Zeiss 3D Automation GmbH in Aalen informierten die Projektpartner interessierte Vertreter aus der Industrie über mögliche Anwendungen. Die Carl Zeiss 3D Automation entwickelt und produziert mit 150 Mitarbeitern hochpräzises Zubehör für Koordinatenmessgeräte. In seiner Begrüßung erklärte der Geschäftsführer Jens Brajer den Teilnehmern, dass Apps es in der eigenen Produktion ermöglichen, Daten zu erzeugen, bereitzustellen, zu verknüpfen, zu verarbeiten und zu nutzen. Sie ermöglichen dem berechtigten Anwender auf Geräte in der Produktion zuzugreifen und sich über Abläufe und Störungen zu informieren, führte Brajer aus.

Der Leiter des digiZ I Digitalisierungszentrums Ostwürttemberg Peter Schmidt ergänzte, dass durch die einfache Programmierung der Apps nahezu alle Anwendungsfälle in Produktionsbetrieben leicht umsetzbar sind. Das digiZ hat zukünftig die Aufgabe, kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zur App-Technologie zu erleichtern.

Dr. Arnd Menschig, Leiter Innovation & digitale Technologien der Carl Zeiss 3D Automation GmbH und Mitentwickler der App-Technologie beschrieb deren Vorteile: „Durch den Einsatz von Apps erhöht sich die Geschwindigkeit und die Prozesssicherheit im Unternehmen. Außerdem lassen sich fehlende Anwendungen im Betrieb leicht umsetzen, ohne dass bestehende Systeme verändert werden müssen“, unterstrich er.

Das Zentrum Industrie 4.0 der Hochschule Aalen unter der Leitung von Professor Axel Zimmermann entwickelt und programmiert mit Partnerunternehmen die ersten Apps für konkrete Anwendungen. Zimmermann zeigte weitere Vorteile der App-Technologie auf. So können einzelne kleinere Apps auch als Softwarebausteine zusammengesetzt werden. Zudem funktionieren die Web-Apps auf jedem geeigneten Gerätetyp wie Smartphone oder Tablet. Die vom Zentrum Industrie 4.0 entwickelten Apps können dann auch aus einem App-Pool nach Bedarf installiert werden.

 



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Prof. Dr. Manfred Rössle erklärte am 24. Juli 2019 den Teilnehmern des Weiterbildungsangebots "Lunch & Learn", wie man aus Sensordaten "Wissen" macht.

In moderneren Produktionsanlagen findet sich eine Vielzahl von Datenquellen wie etwa speicherprogrammierbare Steuerungen, Sensoren, Netzwerkkomponenten und vieles mehr. Wie aber erzeugt man aus dieser Datenflut sinnvoll nutzbares Wissen. Der Workshop zeigt anhand eines konkreten Beispiels, wie man Daten aufbereitet, analysiert und schließlich mit Methoden des Machine Learning ein Modell aufbaut, welches sinnvolle Aussagen aus dem Datenbestand erzeugt.

Im Workshop Lunch & Learn am 24. Juli 2019 im Zentrum Industrie 4.0 der Hochschule Aalen wurden am Vormittag zunächst die theoretischen Grundlagen für die Datenanalyse gelegt und am Beispiel "DataCast" voranschaulicht. Prof. Dr. Manfred Rössle erklärte die Datenaufbereitung und die Methodenauswahl. Im praktischen Teil konnten dann die Teilnehmer mit Hilfe von Excel und Python selbst Daten auswerten.

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Netzwerktreffen der Deutschen Jordanischen Universität an der Hochschule Aalen

Internationalisierung ist ein wichtiges Thema- deshalb sind Jordanische Studierende regelmäßig zu Gast an der Hochschule Aalen. 

Zum diesjährigen Netzwerktreffen des Studienbereichs Wirtschaftsingenieurwesen waren die Verantwortlichen der German Jordanian University und der deutschen Partnerhochschulen nach Aalen gekommen und besuchten u.a. das Zentrum Industrie 4.0 an der Hochschule Aalen. An der cyberphysischen Lernfabrik von Festo Didaktik wurde den Teilnehmern die praktische Umsetzung der digitalen Produktion veranschaulicht. Mit diesem umfassenden, modularen und erweiterungsfähigem Fabrikmodell zu Industrie 4.0 lassen sich viele Bereiche der Wertschöpfungskette abbilden und alle relevanten Technologien der Mechatronik und Automation können integriert werden.

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Veranstaltung mit dem VDMA zum Thema Forschungsförderung am 4. Juni 2019 an der Hochschule Aalen

Förderprogramme für die digitale Transformation

Am 4. Juni 2019 haben sich über 30 Interessierte aus der Industrie über die nächsten Schritte in Richtung der digitalen Transformation informiert. Im großen Senatsaal der Hochschule Aalen wurde über Förderprogramme und neueste Industrie 4.0-Technologien gesprochen. 

Frau Dr. Beate Stahl, Projektmanagerin im Forschungskuratorium Maschinenbau e.V. informierte über verschiedene Möglichkeiten der Forschungsförderung im Maschinenbau und über Förderprogramme auf landes-, bundes- und europäischer Ebene. Danach hat Prof. Dr. Axel Zimmermann, Leiter des Zentrum Industrie 4.0 und Leiter der Transferplattform BW Industrie 4.0 an der Hochschule Aalen und Prof. Dr. Manfred Rössle, anhand von Beispielen aus der Praxis die Teilnehmer für Digitalisierungsprojekte sensibilisiert und Einblicke in aktuelle Digitalisierungsprojekte an der Hochschule Aalen gegeben. Organisiert und moderiert wurde die Veranstaltung von Frau Jana Eiser-Mauthner vom VDMA.

Der VDMA sowie die Transferplattform BW Industrie 4.0 sind seit vielen Jahren erfolgreich in der Organisation und Abwicklung von Forschungskooperationen tätig. Die Veranstaltung soll aufgrund des großen Erfolgs neu angebahnter Geschäftsbeziehungen in den folgenden Jahren wiederholt werden. 


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Cybersecurity Kongress Ostwürttemberg

Cybersecurity- Kongress Ostwürttemberg

IT-Sicherheitslücken vorbeutgen

Die Digitalisierung eröffnet Unternehmen vielfältige Chancen, bringt aber gleichzeitig neue Risiken mit sich. So haben die Sicherheitsbedrohungen durch Cyberattacken auf Betriebe gewaltig zugenommen. Laut Europol beliefen sich im Jahr 2016 die Schäden durch Attacken aus dem Internet weltweit auf mehr als 500 Mrd. Euro. Dabei hat sich die Cyberkriminalität zu einem regelrechten Wirtschaftsfaktor entwickelt. So liegt in europäischen Ländern der Anteil der Schäden am Bruttoinlandsprodukt bei bis zu 1,6 Prozent. Und der Umfang der Cybersicherheits-Risiken wird in Zukunft weiter zunehmen. Produkte, Lösungen und Services enthalten immer mehr Software, die vielfach auch in kritischen Infrastrukturen verwendet wird.

Wie gehen Unternehmen mit IT-Sicherheitslücken um? Am Aalener DigiZ haben Experten aus Firmen, Politik und LKA am 5. Juni 2019 darüber diskutiert.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Michaela Eberle, IHK-Hauptgeschäftsführerin und Ulrich Betzold, IHK-Vizepräsident vor über 100 Teilnehmern aus Unternehmen und Forschungeinrichtungen.

Heiko Winkler, Vice President Corporate Security bei Carl Zeiss, hat vom Umgang seines Unternehmens mit der IT-Sicherheit berichtet und welch große Herausforderung dieses Thema für einen weltweit agierenden Konzern mit 60.000 sogenannten Endpoints, wie Rechnern, Handys und Maschinen bedeutet, die mit dem Zeiss-Netz tagtäglich verbunden sind. Hier gelte es, Risiken zu identifizieren und Regeln auszuarbeiten, die internationalen Standards entsprechen. Thomas Strähle, IT-Security Officer der FNT GmbH gibt Einblicke in die IT-Sicherheit in der Cloud.  Als „Drachenzähmen“ sieht Dr. Erwin Schuster, CIO von Mapal das Thema an.

Nach einer Mittagspause mit verschiedenen Infopoints wurden Workshops zum Thema IoT-Sicherheit und Datensensoren angeboten. Prof. Dr. Axel Zimmermann, Leiter des Zentrum Industrie 4.0 der Hochschule Aalen, legte im Workshop theoretische Grundlagen zum Abhören von Datenleitungen. Im praktischen Teil wurde der Einsatz von Datensensoren im Netzwerk an konkreten Bespielen umgesetzt.

Im Anschluss moderiert Dr. Katharina Mattes von der Allianz 4.0 Baden-Württemberg eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion mit Michael Kleiner, Ministerialdirektor im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, Jürgen Fauth, stellvertretender Leiter der Abteilung Cybercrime im Landeskriminalamt, Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, Mirko Ross, Geschäftsführer der asvin GmbH, Stuttgart und Sinanudin Omerhodzic von der Paul Hartmann AG in Heidenheim.

Veranstalter des ganztägigen Kongresses waren die IHK Ostwürttemberg, die TransferplattformBW Industrie 4.0, die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg und das Digitale Innovationszentrum Karlsruhe.



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Super Stimmung beim Deutsch-Chinesischen Workshop am 22. Mai 2019 an der Hochschule Aalen

Industrie 4.0: Apps für den Hallenboden

Prof. Dr. Zimmermann präsentiert einen skalierbaren Edge Computing Ansatz


Beim Sino-German Workshop 2019 trafen sich an der Hochschule Aalen am 22. Mai 2019 fünfzehn Spitzenforscher der National Chiao Tung University in Taiwan, University of Electronic Science and Technology in China (UESTC), Hochschule Furtwangen, Hochschule für Technik in Stuttgart, DHBW Mannheim und der Hochschule Aalen zu einem Austausch zu den Themen Verfahren, Technologien und Einsatzmöglichkeiten der Digitalisierung in der Industrie.

Eine Delegation mit Experten im Bereich Industrie 4.0 von Universitäten aus China und Taiwan sowie Hochschulen aus Baden-Württemberg hat am 22. Mai 2019 die Hochschule Aalen (HSAA) besucht. Ein Höhepunkt am Vormittag war der Vortrag von Prof. Dr. Axel Zimmermann (Leiter des Zentrums Industrie 4.0 an der HSAA) mit dem Titel „Edge Processing Platform for scaleable industrial IoT Framworks“. Prof. Zimmermann präsentierte ein skalierbares und quelloffenes Framework für den Hallenboden (vgl. https://scale-it.org).
Das Framework ermöglicht für die Zielgruppe der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) einen niederschwelligen Zugang zu Industrie 4.0 Anwendungen. Mit dem Framework können IoT-Geräte mit -Applikationen nach dem Prinzip plug and work aus einem Hallenboden-App-Store kombiniert und Funktionen für die Planung, Steuerung und Kontrolle von Produkten und Prozessen in Fabriken realisiert werden. Die Funktionsweise des IoT-Frameworks wurde den Delegierten am Nachmittag im Rahmen einer Lab-Tour im Labor für Indutrie 4.0 an der HSAA demonstriert. In weiteren Vorträgen wurden die Digitalisierungsthemen Digitaler Zwilling und prädiktive Wartung fachlich diskutiert. 

Der Workshop wurde am 23. Mai 2019 im Haus der Wirtschaft (Stuttgart) fortgesetzt.


Baden Württemberg International (BWi) ist Mit-Initiator und –Organisator des Workshops, dessen Auftaktveranstaltung im Jahr 2017 an der National Chiao Tung Universität in Taiwan stattfand. Im letzten Jahr trafen sich die Forscher an der UESTC in China. Die Fortsetzung für das Jahr 2020 ist laut Aussage von Dr. Hai Sun (BWi) bereits in der Planung.

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Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, besuchte auch dieses Jahr wieder den Stand der Transferplattform Industrie 4.0

Transferplattform Industrie 4.0 auf der Hannover Messe

Neueste Ergebnisse aus der gemeinsamen Forschung und aktuelle Transferprojekte mit Unternehmen werden vom Steinbeis Innovationszentrum Transferplattform Industrie 4.0 Anfang April auf der Hannover Messe 2019 vorgestellt. Im Fokus stehen dabei innovative Technologien sowie Condition Monitoring instationärer Wälzlager mittels stationärer Sensorik. Ziel ist die Realisierung der Zustandsüberwachung instationärer Wälzlager und Detektion vorliegender Lagerschädigungen unter Identifikation des betroffenen Lagers. Auch Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Winfried Kretschmann überzeugte sich am Stand der Transferplattform Industrie 4.0 BW von innovativen Lösungen für eine digitale Fabrik.

Besuchen Sie uns von 1.- 5. April 2019 am Gemeinschaftsstand der Allianz Industrie 4.0 in Halle 6 Stand C18* oder kommen Sie bei uns im Zentrum Industrie 4.0 der Hochschule Aalen vorbei und informieren Sie sich über unsere Themen.


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Überzeugt von der Leistungsvielfalt der Projektpartner: Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, MdL für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Ministerin sieht in der Transferplattform eine Chance für den Mittelstand in BW

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut ist überzeugt, dass die Transferplattform Baden-Württemberg Industrie 4.0 (TPBW I4.0) dazu beiträgt, die Erfolgsgeschichte „Industrie aus dem Ländle“ fortzuschreiben.


Aalen/Esslingen/Reutlingen/Stuttgart

Baden-Württembergs Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat auf der Industrietagung der Transferplattform BW Industrie 4.0 im Stuttgarter Haus der Wirtschaft den Stellenwert der TPBW I4.0 unterstrichen.

In Ihrer Keynote betonte sie die Bedeutung des Mittelstands für Baden-Württemberg und die Tragweite der Digitalisierung, insbesondere für die kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg, und schloss mit den Worten: „Die Transferplattform BW Industrie 4.0 schafft Transparenz, demonstriert, berät und bietet sich als Forschungs- und Entwicklungspartner an. Sie stärkt damit unsere kleinen und mittleren Unternehmen auf dem Weg zur Industrie 4.0.

Sie schafft innovative und „anfassbare“ Lösungen für die Digitalisierung der industriellen Wertschöpfung.“


Leistungsvielfalt der Projektpartner

Die Industrietagung 2019 der TPBW I4.0 zeigte eindrücklich die Leistungsvielfalt und die Umsetzungsexpertise der in die Plattform integrierten Hochschulen. Besonders deutlich wurde dies in den anschaulichen Demonstrationen der Projektpartner und den interessanten und kurzweiligen Vorträgen.


Die 200 Besucher der Industrietagung 2019 konnten sich nach der Begrüßung durch Rektor Gerhard Schneider (auch im Namen seiner beiden Rektorkollegen Brumme und Maercker) davon überzeugen, dass die Worte der Ministerin auch in der Praxis einen außerordentlichen Widerhall finden. Dem entsprechend waren Besucher, wie Aussteller hoch zufrieden und von den vielen, fachgeprägten Gesprächen begeistert. Das sehr sachkundige Publikum nutze die Gelegenheit sich über die Themen Virtual Reality, Digital Twin, Künstliche Intelligenz oder auch der vorausschauenden Wartung zu informieren und diskutierte mit den Ausstellern auch Fragestellungen rund um IIoT, Edge Cloud und der selbstkalibrierenden Lokalisierung in Logistik und Montage.

Die Industrietagung 2019 war eine gelungene Leistungsschau der breiten Expertise, die durch ein hohes Engagement der beteiligten Hochschulen und durch Steinbeis in die KMU getragen wird.

Die bisher entstandenen Kooperationen mit Projektpartnern der Industrie und des Bildungswesens zeigen sowohl Wirkung als auch den Bedarf dieser Einrichtung.


Initiator war Professor Würslin von der Hochschule Esslingen

Der Schlussvortrag von Prof. Rainer Würslin, Initiator der Transferplattform, behandelte daher auch den Weg zur Kooperation. Mit „Wie kann mein KMU mit der TPBW I4.0 zusammenarbeiten“ endeten die kurzen und anschaulich präsentierten Projektbeispiele mit der Botschaft, dass es sich lohnt, in den Dialog mit der Transferplattform einzusteigen.


Die vom Wirtschaftsministerium geförderte Transferplattform BW Industrie 4.0 wurde vor zwei Jahren von den Hochschulen Aalen, Reutlingen und Esslingen in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Stiftung gegründet. Ziel ist es, den kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg die Chancen von Industrie-4.0-Technologien aufzuzeigen und einen niederschwelligen Einstieg in umsetzbare Projekte zu ebnen.


Internet

Programmflyer – hier herunterladen



embedded world – internationale Weltleitmesse für Embedded-Systeme 26. - 28. Februar 2019

Ob Sicherheit elektronischer Systeme, verteilte Intelligenz, das Internet der Dinge oder E-Mobility und Energieeffizienz – die Fachmesse embedded world in Nürnberg lässt Sie die ganze Welt der eingebetteten Systeme erleben.

Entdecken Sie die Neuheiten der Embedded-Branche, treffen Sie Experten und gewinnen Sie neue Kunden: mehr als 1.000 Aussteller und zahlreiche Referenten aus 52 Ländern präsentieren den über 32.000 Fachbesuchern und annähernd 2.200 Kongressteilnehmern aus 77 Ländern das gesamte Spektrum – von Bauelementen, Modulen und Komplettsystemen über Betriebssysteme, Hard- und Software bis zu Dienstleistungen.

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Steinbeis Transferplattform Industrie 4.0 vertreten bei der Themenwoche "100 h Morgen" der IHK Stuttgart

Vom 24. bis zum 28. September steht das Stuttgarter IHK-Haus ganz im Zeichen der Digitalisierung. Mit der Veranstaltungswoche „100 Stunden Morgen:Themenwoche zur digitalen Zukunft und Innovation im Mittelstand“, gespickt mit hochkarätig besetzten Vorträgen und Diskussionsrunden, verschafft die Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart dem Thema digitale Zukunft und Innovation besondere Aufmerksamkeit. Eröffnet wurde die Veranstaltung am Montag, 24. September von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut Mdl, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes-Baden-Württemberg. Dieses neue Veranstaltungsformat der IHK widmet sich über alle Branchen hinweg den großen, aktuellen Technologiethemen. Im Rahmen einer Woche, die 100 Stunden entspricht, soll der technologisch-innovative Wandel in Unternehmen in verschiedenster Form im Mittelpunkt stehen. 

Die Themenwoche in Stuttgart wird von einer Ausstellungslandschaft begleitet. In den Foyers vor den Sälen 1, 2 und 3 präsentieren Aussteller den Teilnehmern verschiedene Themen aus den Bereichen Digitalisierung und Innovation. Die Steinbeis Transferplattform Industrie 4.0 ist mit dem Kameramodul der Lernfabrik von Festo vertreten, an dem die automatisierte Lageprüfung am Beispiel von Handyschalen auf Basis neuronaler Netze gezeigt wird.



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Live-Hacking Event der Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg (Quelle: WJO)


Wirtschaftsspionage und Identitätsdiebstahl – Die Gefahren der digitalen Welt bedrohen alle Ebenen der Unternehmenshierarchie und Menschen jeden Alters, vom Auszubildenden bis zum technikaffinen Senior.

In diesem Vortrag der Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg erlebt das Publikum am 18. September 2018 in der Aula der Hochschule Aalen hautnah, wie kriminelle Hacker vorgehen, wenn sie sich in Unternehmensnetze einschleusen, mit fremden Kontodaten einkaufen oder Profile in sozialen Netzwerken übernehmen. Spätestens als die Smartphones einzelner Teilnehmer live gehackt wurden, hatten alle verstanden, dass Cyber-Angriffe jeden treffen können.


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Abendessen mit der Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut


Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut ist zur CEBIT 2018 nach Hannover gereist, um die dort ausstellenden Unternehmen aus Baden-Württemberg zu besuchen. Von den 2.800 Ausstellern der CEBIT kommen 124 aus Baden-Württemberg. Das Land ist mit Global Playern, aber auch kleinen und mittleren Unternehmen, Start-ups, Hochschulen und Forschungseinrichtungen vertreten, so auch das Steinbeis-Innovationszentrum Transferplattform Industrie 4.0 vertreten der Hochschule Aalen.

Mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg haben die Hochschulen Esslingen, Reutlingen und Aalen gemeinsam mit der Steinbeis-Stiftung die Transferplattform BW Industrie 4.0 gegründet. Ziel des angewandten Forschungsvorhabens ist es, kleine und mittelständische Unternehmen aus Baden-Württemberg zu beraten und einen niederschwelligen Zugang zu Industrie 4.0-Technologien zu öffnen.

„Die CEBIT ist nicht nur Plattform für einen der innovativsten Bereiche unserer Wirtschaft, sondern stellt selbst eine ideale Innovationsplattform für unsere Unternehmen und Hochschulen und Forschungseinrichtungen dar. Die IKT-Branche ist mit ihrer Vorreiterrolle bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Technologien, Prozesse und Geschäftsmodelle ein Innovations- und Wachstumsmotor insbesondere auch für die baden-württembergische Wirtschaft“, betonte Hoffmeister-Kraut (Quelle: Pressestelle Wirtschaftsministerium).



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Aufbau auf der CeBIT 2018 in Hannover

Das Aufbau-Team der Steinbeis Transferplattform Industrie 4.0 der Hochschule Aalen hat ganze Arbeit geleistet um IT-Sicherheits-Strategien an der cyberphysikalische Fabrik in Hannover zu präsentieren.

Auf der CeBIT Messe werden vom 11.- 15 Juni 2018 neueste Forschungsergebnisse zur Datensicherheit in der Industrie präsentiert. Am Gemeinschaftsstand der Baden-Württemberg International in Halle 27 wird anhand der cyberphysikalischen Lernfabrik von Festo veranschaulicht, wie schnell eine Fabrik gehackt werden kann und was dagegen getan werden kann. An realen Produktionsmodulen wird die Analyse der Schwachstellen und Entwicklung von Angriffsszenarien, als auch die Erkennung von Angriffen demonstriert. Zum Einsatz kommen neuartige Tools und Methoden wie die Kombination von Datensensoren mit Neuronalen Netzen, Malware Visualisierung und Sensor Data Mining.

Wie bereits auf der Hannover Messe, im April diesen Jahres, wurde den Studierenden der Hochschule Aalen eine Exkursion zur CeBIT angeboten. Erfreulich viele Studierende nutzen dieses Angebot um am Donnerstag, 14. Juni in zwei voll besetzten Bussen zu den Digitalisierungstrends nach Hannover aufzubrechen.



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Auf der Hannover Messe hat die Steinbeis Transferplattform Industrie 4.0 hochrangigen Besuch empfangen: Auf der Weltleitmesse der Industrie besuchte die Landesministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut, den Gemeinschaftsstand von Baden-Württemberg international und der Transferplattform Baden-Württemberg, ein Verbund der Hochschulen Aalen, Esslingen und Reutlingen. Foto: Gabriel Poblete Young

Cyber Security bei Industrie 4.0