Schon seit einigen Jahren sind die Themen Industrie 4.0 und Digitalisierung an vielen Stellen fest in Lehre und Forschung der Hochschule Aalen verankert. Dabei werden bestehende Kompetenzen z.B. durch neue Studiengänge und Forschungsschwerpunkte kontinuierlich weiter ausgebaut. Beispiele dafür sind das Promotionskolleg PROMISE 4.0, das in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart die Erforschung von intelligenten Produktionssystemen und Methoden im Kontext von Industrie 4.0 für kleinere und mittlereUnternehmen fördert, und der Studiengang „Internet der Dinge“, der sich als Kooperationsprojekt der Hochschulen Aalen und Schwäbisch Gmünd mit der Gestaltung der Digitalisierung beschäftigt.

Damit das breite Angebot und die weit gefächerten Kompetenzen in diesem Bereich über die Grenzen der Hochschule hinweg verständlich sind und effektiv genutzt werden können, ist das Zentrum Industrie 4.0 als zentrale Einrichtung geschaffen worden, dieser ist die Transferplattform BW Industrie 4.0 angegliedert. Als „Marktplatz der Kompetenzen“ hat das Zentrum Industrie 4.0 die Aufgabe Kenntnisse, Erfahrungen und Angebote aus der Hochschule nach außen zu bündeln und sichtbar zu machen, neue Kooperationen mit den Unternehmen der Region zu initiieren, über aktuelle Forschungsthemen zu informieren und mögliche Kooperationsprojekte anzustoßen. Transferplattform BW Industrie 4.0 

Bundes- und Landesregierungen unterstützen mit öffentlichen Förderporgrammen aktiv Digitalisierungsinitiativen von Unternehmen. Gerade wenn es um den Aufbau von digitalen Geschäftsmodellen geht, kann durch die Inanspruchnahme von Förderprogrammen die Maßnahmen zur Planung und Umsetzung finanziell und inhaltlich unterstützt und das finanzielles Risiko abgefangen werden. Die Beratung durch die Transferplattform BW Industrie 4.0 ist von der Projektidee bis zur Erstellung eines Demonstrators für die Unternehmen kostenlos, einschließlich der Fördermittelberatung! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht und/oder Ihren Besuch! Bitte sprechen Sie uns an!

Weiterhin werden maßgeschneiderte Aus- und Weiterbildungsangebote organisiert, wie z.B. die Vortragsreihe  Industriedialog Industrie 4.0 oder unserem neuen Weiterbildungsangebot für Unternehmen Lunch & Learn.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Steffen Schwarzer, steffen.schwarzer@hs-aalen.de

Veranstaltungen

Super Stimmung beim Deutsch-Chinesischen Workshop am 22. Mai 2019 an der Hochschule Aalen

Industrie 4.0: Apps für den Hallenboden

Prof. Dr. Zimmermann präsentiert einen skalierbaren Edge Computing Ansatz


Beim Sino-German Workshop 2019 trafen sich an der Hochschule Aalen am 22. Mai 2019 fünfzehn Spitzenforscher der National Chiao Tung University in Taiwan, University of Electronic Science and Technology in China (UESTC), Hochschule Furtwangen, Hochschule für Technik in Stuttgart, DHBW Mannheim und der Hochschule Aalen zu einem Austausch zu den Themen Verfahren, Technologien und Einsatzmöglichkeiten der Digitalisierung in der Industrie.

Eine Delegation mit Experten im Bereich Industrie 4.0 von Universitäten aus China und Taiwan sowie Hochschulen aus Baden-Württemberg hat am 22. Mai 2019 die Hochschule Aalen (HSAA) besucht. Ein Höhepunkt am Vormittag war der Vortrag von Prof. Dr. Axel Zimmermann (Leiter des Zentrums Industrie 4.0 an der HSAA) mit dem Titel „Edge Processing Platform for scaleable industrial IoT Framworks“. Prof. Zimmermann präsentierte ein skalierbares und quelloffenes Framework für den Hallenboden (vgl. https://scale-it.org).
Das Framework ermöglicht für die Zielgruppe der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) einen niederschwelligen Zugang zu Industrie 4.0 Anwendungen. Mit dem Framework können IoT-Geräte mit -Applikationen nach dem Prinzip plug and work aus einem Hallenboden-App-Store kombiniert und Funktionen für die Planung, Steuerung und Kontrolle von Produkten und Prozessen in Fabriken realisiert werden. Die Funktionsweise des IoT-Frameworks wurde den Delegierten am Nachmittag im Rahmen einer Lab-Tour im Labor für Indutrie 4.0 an der HSAA demonstriert. In weiteren Vorträgen wurden die Digitalisierungsthemen Digitaler Zwilling und prädiktive Wartung fachlich diskutiert. 

Der Workshop wurde am 23. Mai 2019 im Haus der Wirtschaft (Stuttgart) fortgesetzt.


Baden Württemberg International (BWi) ist Mit-Initiator und –Organisator des Workshops, dessen Auftaktveranstaltung im Jahr 2017 an der National Chiao Tung Universität in Taiwan stattfand. Im letzten Jahr trafen sich die Forscher an der UESTC in China. Die Fortsetzung für das Jahr 2020 ist laut Aussage von Dr. Hai Sun (BWi) bereits in der Planung.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, besuchte auch dieses Jahr wieder den Stand der Transferplattform Industrie 4.0

Transferplattform Industrie 4.0 auf der Hannover Messe

Neueste Ergebnisse aus der gemeinsamen Forschung und aktuelle Transferprojekte mit Unternehmen werden vom Steinbeis Innovationszentrum Transferplattform Industrie 4.0 Anfang April auf der Hannover Messe 2019 vorgestellt. Im Fokus stehen dabei innovative Technologien sowie Condition Monitoring instationärer Wälzlager mittels stationärer Sensorik. Ziel ist die Realisierung der Zustandsüberwachung instationärer Wälzlager und Detektion vorliegender Lagerschädigungen unter Identifikation des betroffenen Lagers. Auch Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg Winfried Kretschmann überzeugte sich am Stand der Transferplattform Industrie 4.0 BW von innovativen Lösungen für eine digitale Fabrik.

Besuchen Sie uns von 1.- 5. April 2019 am Gemeinschaftsstand der Allianz Industrie 4.0 in Halle 6 Stand C18* oder kommen Sie bei uns im Zentrum Industrie 4.0 der Hochschule Aalen vorbei und informieren Sie sich über unsere Themen.


Überzeugt von der Leistungsvielfalt der Projektpartner: Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, MdL für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

Ministerin sieht in der Transferplattform eine Chance für den Mittelstand in BW

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut ist überzeugt, dass die Transferplattform Baden-Württemberg Industrie 4.0 (TPBW I4.0) dazu beiträgt, die Erfolgsgeschichte „Industrie aus dem Ländle“ fortzuschreiben.


Aalen/Esslingen/Reutlingen/Stuttgart

Baden-Württembergs Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat auf der Industrietagung der Transferplattform BW Industrie 4.0 im Stuttgarter Haus der Wirtschaft den Stellenwert der TPBW I4.0 unterstrichen.

In Ihrer Keynote betonte sie die Bedeutung des Mittelstands für Baden-Württemberg und die Tragweite der Digitalisierung, insbesondere für die kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg, und schloss mit den Worten: „Die Transferplattform BW Industrie 4.0 schafft Transparenz, demonstriert, berät und bietet sich als Forschungs- und Entwicklungspartner an. Sie stärkt damit unsere kleinen und mittleren Unternehmen auf dem Weg zur Industrie 4.0.

Sie schafft innovative und „anfassbare“ Lösungen für die Digitalisierung der industriellen Wertschöpfung.“


Leistungsvielfalt der Projektpartner

Die Industrietagung 2019 der TPBW I4.0 zeigte eindrücklich die Leistungsvielfalt und die Umsetzungsexpertise der in die Plattform integrierten Hochschulen. Besonders deutlich wurde dies in den anschaulichen Demonstrationen der Projektpartner und den interessanten und kurzweiligen Vorträgen.


Die 200 Besucher der Industrietagung 2019 konnten sich nach der Begrüßung durch Rektor Gerhard Schneider (auch im Namen seiner beiden Rektorkollegen Brumme und Maercker) davon überzeugen, dass die Worte der Ministerin auch in der Praxis einen außerordentlichen Widerhall finden. Dem entsprechend waren Besucher, wie Aussteller hoch zufrieden und von den vielen, fachgeprägten Gesprächen begeistert. Das sehr sachkundige Publikum nutze die Gelegenheit sich über die Themen Virtual Reality, Digital Twin, Künstliche Intelligenz oder auch der vorausschauenden Wartung zu informieren und diskutierte mit den Ausstellern auch Fragestellungen rund um IIoT, Edge Cloud und der selbstkalibrierenden Lokalisierung in Logistik und Montage.

Die Industrietagung 2019 war eine gelungene Leistungsschau der breiten Expertise, die durch ein hohes Engagement der beteiligten Hochschulen und durch Steinbeis in die KMU getragen wird.

Die bisher entstandenen Kooperationen mit Projektpartnern der Industrie und des Bildungswesens zeigen sowohl Wirkung als auch den Bedarf dieser Einrichtung.


Initiator war Professor Würslin von der Hochschule Esslingen

Der Schlussvortrag von Prof. Rainer Würslin, Initiator der Transferplattform, behandelte daher auch den Weg zur Kooperation. Mit „Wie kann mein KMU mit der TPBW I4.0 zusammenarbeiten“ endeten die kurzen und anschaulich präsentierten Projektbeispiele mit der Botschaft, dass es sich lohnt, in den Dialog mit der Transferplattform einzusteigen.


Die vom Wirtschaftsministerium geförderte Transferplattform BW Industrie 4.0 wurde vor zwei Jahren von den Hochschulen Aalen, Reutlingen und Esslingen in Zusammenarbeit mit der Steinbeis-Stiftung gegründet. Ziel ist es, den kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg die Chancen von Industrie-4.0-Technologien aufzuzeigen und einen niederschwelligen Einstieg in umsetzbare Projekte zu ebnen.


Internet

Programmflyer – hier herunterladen



embedded world – internationale Weltleitmesse für Embedded-Systeme 26. - 28. Februar 2019

Ob Sicherheit elektronischer Systeme, verteilte Intelligenz, das Internet der Dinge oder E-Mobility und Energieeffizienz – die Fachmesse embedded world in Nürnberg lässt Sie die ganze Welt der eingebetteten Systeme erleben.

Entdecken Sie die Neuheiten der Embedded-Branche, treffen Sie Experten und gewinnen Sie neue Kunden: mehr als 1.000 Aussteller und zahlreiche Referenten aus 52 Ländern präsentieren den über 32.000 Fachbesuchern und annähernd 2.200 Kongressteilnehmern aus 77 Ländern das gesamte Spektrum – von Bauelementen, Modulen und Komplettsystemen über Betriebssysteme, Hard- und Software bis zu Dienstleistungen.

Sie finden uns in Halle 3A Stand 533 Start-up Area mit Condition Monitoring für Ihren Datenverkehr- Edge-it!


Achtung: Jetzt Gutschein für kostenlose Eintrittskarte einlösen mit Code B404208

Mit freundlicher Unterstützung von

RESLOGICA


Steinbeis Transferplattform Industrie 4.0 vertreten bei der Themenwoche "100 h Morgen" der IHK Stuttgart

Vom 24. bis zum 28. September steht das Stuttgarter IHK-Haus ganz im Zeichen der Digitalisierung. Mit der Veranstaltungswoche „100 Stunden Morgen:Themenwoche zur digitalen Zukunft und Innovation im Mittelstand“, gespickt mit hochkarätig besetzten Vorträgen und Diskussionsrunden, verschafft die Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart dem Thema digitale Zukunft und Innovation besondere Aufmerksamkeit. Eröffnet wurde die Veranstaltung am Montag, 24. September von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut Mdl, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes-Baden-Württemberg. Dieses neue Veranstaltungsformat der IHK widmet sich über alle Branchen hinweg den großen, aktuellen Technologiethemen. Im Rahmen einer Woche, die 100 Stunden entspricht, soll der technologisch-innovative Wandel in Unternehmen in verschiedenster Form im Mittelpunkt stehen. 

Die Themenwoche in Stuttgart wird von einer Ausstellungslandschaft begleitet. In den Foyers vor den Sälen 1, 2 und 3 präsentieren Aussteller den Teilnehmern verschiedene Themen aus den Bereichen Digitalisierung und Innovation. Die Steinbeis Transferplattform Industrie 4.0 ist mit dem Kameramodul der Lernfabrik von Festo vertreten, an dem die automatisierte Lageprüfung am Beispiel von Handyschalen auf Basis neuronaler Netze gezeigt wird.



Live-Hacking Event der Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg (Quelle: WJO)


Wirtschaftsspionage und Identitätsdiebstahl – Die Gefahren der digitalen Welt bedrohen alle Ebenen der Unternehmenshierarchie und Menschen jeden Alters, vom Auszubildenden bis zum technikaffinen Senior.

In diesem Vortrag der Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg erlebt das Publikum am 18. September 2018 in der Aula der Hochschule Aalen hautnah, wie kriminelle Hacker vorgehen, wenn sie sich in Unternehmensnetze einschleusen, mit fremden Kontodaten einkaufen oder Profile in sozialen Netzwerken übernehmen. Spätestens als die Smartphones einzelner Teilnehmer live gehackt wurden, hatten alle verstanden, dass Cyber-Angriffe jeden treffen können.


Abendessen mit der Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut


Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut ist zur CEBIT 2018 nach Hannover gereist, um die dort ausstellenden Unternehmen aus Baden-Württemberg zu besuchen. Von den 2.800 Ausstellern der CEBIT kommen 124 aus Baden-Württemberg. Das Land ist mit Global Playern, aber auch kleinen und mittleren Unternehmen, Start-ups, Hochschulen und Forschungseinrichtungen vertreten, so auch das Steinbeis-Innovationszentrum Transferplattform Industrie 4.0 vertreten der Hochschule Aalen.

Mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg haben die Hochschulen Esslingen, Reutlingen und Aalen gemeinsam mit der Steinbeis-Stiftung die Transferplattform BW Industrie 4.0 gegründet. Ziel des angewandten Forschungsvorhabens ist es, kleine und mittelständische Unternehmen aus Baden-Württemberg zu beraten und einen niederschwelligen Zugang zu Industrie 4.0-Technologien zu öffnen.

„Die CEBIT ist nicht nur Plattform für einen der innovativsten Bereiche unserer Wirtschaft, sondern stellt selbst eine ideale Innovationsplattform für unsere Unternehmen und Hochschulen und Forschungseinrichtungen dar. Die IKT-Branche ist mit ihrer Vorreiterrolle bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Technologien, Prozesse und Geschäftsmodelle ein Innovations- und Wachstumsmotor insbesondere auch für die baden-württembergische Wirtschaft“, betonte Hoffmeister-Kraut (Quelle: Pressestelle Wirtschaftsministerium).



Aufbau auf der CeBIT 2018 in Hannover

Das Aufbau-Team der Steinbeis Transferplattform Industrie 4.0 der Hochschule Aalen hat ganze Arbeit geleistet um IT-Sicherheits-Strategien an der cyberphysikalische Fabrik in Hannover zu präsentieren.

Auf der CeBIT Messe werden vom 11.- 15 Juni 2018 neueste Forschungsergebnisse zur Datensicherheit in der Industrie präsentiert. Am Gemeinschaftsstand der Baden-Württemberg International in Halle 27 wird anhand der cyberphysikalischen Lernfabrik von Festo veranschaulicht, wie schnell eine Fabrik gehackt werden kann und was dagegen getan werden kann. An realen Produktionsmodulen wird die Analyse der Schwachstellen und Entwicklung von Angriffsszenarien, als auch die Erkennung von Angriffen demonstriert. Zum Einsatz kommen neuartige Tools und Methoden wie die Kombination von Datensensoren mit Neuronalen Netzen, Malware Visualisierung und Sensor Data Mining.

Wie bereits auf der Hannover Messe, im April diesen Jahres, wurde den Studierenden der Hochschule Aalen eine Exkursion zur CeBIT angeboten. Erfreulich viele Studierende nutzen dieses Angebot um am Donnerstag, 14. Juni in zwei voll besetzten Bussen zu den Digitalisierungstrends nach Hannover aufzubrechen.



Auf der Hannover Messe hat die Steinbeis Transferplattform Industrie 4.0 hochrangigen Besuch empfangen: Auf der Weltleitmesse der Industrie besuchte die Landesministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Nicole Hoffmeister-Kraut, den Gemeinschaftsstand von Baden-Württemberg international und der Transferplattform Baden-Württemberg, ein Verbund der Hochschulen Aalen, Esslingen und Reutlingen. Foto: Gabriel Poblete Young

Cyber Security bei Industrie 4.0

Kein Video zu sehen? Schade, aber leicht zu ändern.
Bitte aktivieren Sie Marketing-Cookies, um das Video anzusehen.
Wir wünschen viel Spaß (und werden Sie nicht mit Werbung verfolgen).