Internet der Dinge

Bachelor of Engineering

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Digitalisierung - Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) in Kooperation mit dem IoT-Studiengang der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd

Der Kern des „Internet der Dinge“ (auf englisch "Internet of Things", IoT) ist die Vision, dass jeder Gegenstand zu einem Teil des Internets werden kann. Es bezeichnet die Vernetzung von Gegenständen und Objekten über das Internet. Ermöglicht wird dies durch die fortschreitende Entwicklung und Technologie, z. B. Sensoren, Mikroprozessoren oder Funkmodule. Seien es vernetze Geräte und Anwendungen im Bereich "Smart Home" oder M2M-Kommunikation ("Machine-to-Machine") der Industrie 4.0, das Internet der Dinge bietet ungeahnte Möglichkeiten in allen Branchen und Lebensbereichen – Internet der Dinge revolutioniert Wirtschaft, Industrie und Alltagsleben und ist einer der wichtigsten Treiber der digitalen Transformation.

Wir vermitteln in einem praxisnahen Studium breite technische Kenntnisse von Sensorik und Elektronik über Mikroprozessoren und deren Programmierung bis zu Servern und Big Data. Darüber hinaus werden Grundkenntnisse in Wirtschaft und Geschäftsmodellentwicklung vermittelt, sowie nutzerzentrierte Entwicklung und Design Thinking. Interdisziplinäre Projektarbeiten mit der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd ermöglichen die Anwendung der erworbenen Kenntnisse.

Studienstandort: Schwäbisch Gmünd



Portfolio

Fragen zum Studiengang

Digitalisierung, Internet der Dinge (IoT), Industrie 4.0, Smart Home, vernetztes Automobil – das sind Themen, die in unserer Gesellschaft und Industrie immer mehr an Bedeutung gewinnen. Der Bedarf an gut ausgebildeten Experten für die Digitalisierung wird immer weiter wachsen. 

Mit neuartigen Apps werden das Smartphone und das Tablet zu den wichtigsten Schnittstellen des Menschen zum Internet der Dinge. Immer mehr Anwendungen werden darüber bedient, sei es die Sicherheitsanlage zuhause oder das Garagentor. Auch Fahrkartenautomaten werden immer häufiger durch das Smartphone ersetzt. Apps zeigen uns den Erfolg unseres Fitnesstrainings an. Doch schon erscheinen neue Technologien, die die Interaktion von Mensch und Maschine künftig erleichtern sollen. Die Rede ist beispielsweise von Virtual Reality oder digitalen Sprachassistenten.

IoT hat branchenübergreifend einen Einfluss auf Wirtschaft und Industrie, sowie auf unser Alltagsleben. 

Video "Internet der Dinge einfach erklärt"

Wer Internet der Dinge studieren möchte, sollte grundsätzliches Interesse an technischen Fragestellungen mitbringen. Um das Studium beginnen zu können, wird eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur, Fachabitur oder Fachhochschulreife) benötigt. Neben den formalen Voraussetzungen sollte der erforderliche Anteil an Mathematik und Physik nicht vernachlässigt werden. Gut vorbereitet ist, wer in der Schule naturwissenschaftliche und/oder technische Fächer belegt hat oder nach einer abgeschlossenen Ausbildung in einem technischen Beruf die Fachhochschulreife erworben hat. 

Die Hochschule Aalen bietet einem Mathevorbereitungskurs, der den Einstieg in das Studium erleichtert, an.

Teamfähigkeit, logisch-analytisches Denken, Interesse an Technik und Elektronik, sowie Englischkenntnisse, sind ebenso wichtige Merkmale.

Bei weiteren Fragen ist die Studienberatung als Ansprechpartner da.

Mit „Internet der Dinge – Digitale Technologien in der Anwendung“ bietet die Hochschule Aalen einen Studiengang an, der eng mit der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd (HfG) kooperiert. Die gestalterischen Themen für dieses einzigartige Studienangebot werden von Designern der HfG gelehrt, während die Professoren und Dozenten der Hochschule Aalen die technischen Inhalte beisteuern. 

Studieninteressierte für „Internet der Dinge – Digitale Technologien in der Anwendung“ bewerben sich ausschließlich an der Hochschule Aalen.

In diesem interdisziplinären Studienangebot lernen die Studierenden, neue Anwendungen digitaler Technologien für das Internet der Dinge zu konzipieren und mittels Hard- und Software zu entwickeln. Ziel ist die Ausbildung von Allroundern, die innovative Konzepte von der Idee bis zur Markteinführung begleiten. Interdisziplinarität und praxisnahe Anwendungen spiegeln sich in vielen Gruppenprojekten im Team mit Studierenden der HfG wider.

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Der Studienstandort Forum Gold und Silber in Schwäbisch Gmünd (Foto: Susi Karl)

Die Lehrveranstaltungen des Studienangebots Internet der Dinge finden zum größten Teil in Schwäbisch Gmünd statt. Durch die Nähe zur HfG bietet der Standort die optimalen Bedingungen für interdisziplinäre Projektarbeiten und Vorlesungen. Das Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs und in Laufweite zum Stadtzentrum. Studierende können bei Interesse natürlich auch Vorlesungsangebote an der Hochschule Aalen besuchen.

Der Abschluss des Studiums berechtigt zum Führen der Berufsbezeichnung „Ingenieur“, dessen technisches Know-how und ergänzende interdisziplinäre Kompetenzen in Gestaltung und Wirtschaft eine hervorragende Basis dafür sind, neue IoT-Produktkonzeptionen zu beurteilen und zu entwickeln.

Nach dem Studium steht den Absolventen je nach Interesse eine sehr große Bandbreite von spannenden Tätigkeiten und Branchen offen, beispielsweise:

  • Hardware-, Software- oder Systementwicklung,
  • technisches Produkt-Management,
  • Produktverantwortlicher in der Entwicklung,
  • IT-Consulting,
  • Technischer Vertrieb oder auch
  • Geschäftsentwicklung.

Mögliche Branchen sind:

  • Transport- und Verkehrsgewerbe (Track & Trace),
  • Hausautomatisierung (Smart-Home),
  • Automobilbranche (Connected Car),
  • Verarbeitendes Gewerbe (Industrie 4.0),
  • Gesundheitswesen (eHealth)
  • Energieversorgung (z. B. Smart-Metering) und
  • Infrastruktur (z. B. Kommunal 4.0)

Die fortschreitende Digitalisierung und der demografische Wandel werden in Zukunft in allen Branchen den Bedarf nach IoT-Ingenieuren deutlich erhöhen.

Neben großen Konzernen bieten auch Start-Up-Unternehmen, die IoT-Technologien und IoT–Produkte auf den Markt bringen, interessante und spannende berufliche Perspektiven.

Oder man vertieft die erworbenen Kompetenzen durch weiterführende Master-Angebote.

Studienübersicht

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Studienübersicht IoT


News

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von links nach rechts: Prof. Dr. Marcus Liebschner, Katharina Alexeenko, Christina Erhardt, Sven Trittler und Valentin Nagengast

Innerhalb eines Trucks lernen Jugendliche moderne digitale Schlüsseltechnologien kennen und lösen hierzu spezifische Aufgaben. Die expedition d ist ein kostenfreies Angebot für Schüler/innen ab der Klassenstufe 7 aller Schularten in Baden-Württemberg. Katharina Alexeenko und Sven Trittler, Studierende der Informatik an der Hochschule Aalen, entwickelten für expedition d ein Exponat rund um die Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz (KI). Im Rahmen der Bachelorarbeit von Katharina Alexeenko und des Masterprojekts von Sven Trittler, entwickelten die zwei Studierenden ein spannendes Spiel für die Schüler/innen. Mit Kopfbewegungen steuern sich die Schüler/innen durch ein Labyrinth. Eine Künstliche Intelligenz kann dabei nützliche Tipps geben, um den besten Weg zu finden. Die Bachelorarbeit von Frau Alexeenko wurde von Herrn Prof. Dr. Carsten Lecon betreut. Das Masterprojekt von Herrn Trittler wurde von Herrn Prof. Dr. Ulrich Klauck betreut. Die für die KI wichtigen Regeln und fachliche Unterstützung wurde durch die Beteiligung von Herrn Prof. Dr. Roland Dietrich ermöglicht.

IT-Sicherheit 2.0Erfolgreicher Auftakt der Jubiläums-Vortragsreihe an der Hochschule Aalen

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v.l.n.r.: Prof. Dr. Heinz-Peter Bürkle (Prorektor der Hochschule Aalen), Prof. Dr. Christoph Karg, Oliver Köth, Frank Balow und Prof. Dr. Marcus Liebschner (Dekan der Fakultät Elektronik und Informatik)

Anlässlich des zehnjährigen Bestehens findet im Sommersemester 2019 eine öffentliche Vortragsreihe rund um die Themen Informationssicherheit, Automotive Security, IT-Sicherheit der Digitalisierung und IT-Forensik an der Hochschule Aalen statt. In der Auftaktveranstaltung am vergangenen Dienstag, den 26. März, beleuchten Oliver Köth und Frank Balow von NTT DATA Deutschland, welche Herausforderungen und Lösungen der IT-Sicherheit im Bereich von vernetzten Produkten, künstlicher Intelligenz und Cloud-Computing relevant sind.
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IoT-Studenten präsentieren am Digital Education Day

Am Freitag fand an der Hochschule Aalen der Digital Education Day statt. Ziel der gemeinsamen Initiative von ZEISS, Microsoft, VOITH und der Hochschule ist es, die digitale Aus- und Weiterbildung in Deutschland und insbesondere in der Region Ost-Württemberg nachhaltig zu stärken. In den am Nachmittag zum Thema "Digitale Geschäftsmodelle" stattfindenden Workshops präsentierten auch die IoT-Studenten Christoph Wolf, Florian Maier und Patrick Schuster kurz das von ihnen in der Vorlesung "Innovative Geschäftsmodelle" bei Prof. Dr. Anna Nagl im Wintersemester ausgearbeitete Geschäftsmodell "SmaFi-One". Mit diesem Geschäftsmodell haben die drei Studenten bereits beim STAART-up Wettbewerb in der Kategorie "Renditekönig" den 1. Platz geholt. Auch bei den Teilnehmern der Workshops kam die verständliche Erläuterung der Entwicklung eines digitalen Geschäftsmodells mit dem Business Model Builder sehr gut an. Und es hat sich auch gezeigt, dass der "Internet der Dinge"-Bachelorstudiengang Studierende ausbildet, die in Zukunft sehr dringend von den Unternehmen benötigt werden.

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