KI@WORK 2026 an der Techma Ellwangen begeistert mit 2. AuflageDie Hochschule Aalen war mit dem Projekt KI-Werkstatt Mittelstand und der KI-Allianz Baden-Württemberg bei der Veranstaltung vertreten.

Stand der KI-Werkstatt Mittelstand und der KI-Allianz Baden-Württemberg | Fotos © Arnulf Betzold GmbH
ELLWANGEN. Volles Haus, engagierte Schüler:innen und intensive Diskussionen über Chancen, Risiken und Handlungsspielräume von Künstlicher Intelligenz: Bei der Veranstaltung KI@WORK 2026 an der techma Ellwangen wurde deutlich, wie stark KI bereits heute verschiedene Arbeitsbereiche verändert. Gemeinsam präsentierten die KI-Allianz Baden-Württemberg und die KI-Werkstatt Mittelstand der Hochschule Aalen praxisnahe Anwendungen und luden zum Austausch über den verantwortungsvollen Einsatz von KI ein.
Die Veranstaltung wurde von zwei Abschlussklassen eigenständig organisiert – von der Konzeption über Marketing bis zur technischen Umsetzung. Das Ergebnis war ein abwechslungsreiches Programm aus Keynote, Impulsvorträgen, Demonstratoren und einer abschließenden Paneldiskussion.
KI-Anwendungen zum Anfassen
Gemeinsam mit der KI-Allianz Baden-Württemberg präsentierte die KI-Werkstatt Mittelstand mehrere interaktive Exponate. Das KI-Piano machte kreative Mensch-KI-Interaktion erlebbar: Besucherinnen und Besucher konnten musikalisch mit einem KI-System improvisieren und so generative KI jenseits von Text- und Bildanwendungen kennenlernen. Zusätzlich konnte man am Stand noch die Exponate „Geochecker“ und „Objekterkennung“ ausprobieren.
Austausch über Chancen und Verantwortung
Einen inhaltlichen Höhepunkt bildete die Keynote von Reinhard Karger vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Er zeigte auf, wie KI zunehmend alle Arbeitsbereiche beeinflusst und warum es entscheidend ist, diese Entwicklung aktiv und verantwortungsvoll zu gestalten.
In den anschließenden Impuls-Sessions berichteten verschiedene Organisationen aus der Region – darunter Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Innovationsnetzwerke – über konkrete KI-Anwendungen in der Praxis. Die KI-Werkstatt Mittelstand war hier mit einem Vortrag von Lena Müller: „Fair by Design? – Wie Künstliche Intelligenz Diskriminierung verstärkt - und was wir dagegen tun können“ involviert. In der abschließenden Paneldiskussion standen besonders die Fragen: „Wie verändern sich Berufsbilder? Welche Chancen entstehen für Unternehmen und Fachkräfte? Und welche Verantwortung geht mit dem Einsatz von KI einher?“, im Mittelpunkt.
Abschließend lässt sich resümieren, dass die Veranstaltung eines deutlich machte: Das größte Risiko ist nicht die Technologie selbst, sondern der Irrglaube, man könnte den Wandel durch KI ignorieren. Entscheidend ist, Potenziale frühzeitig zu erkennen, Kompetenzen aufzubauen und technologische Entwicklungen aktiv mitzugestalten.
