Industriedialog startet mit vollem Erfolg

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Referenten und Organisatoren des Industriedialogs Industrie 4.0. (v.l.n.r) Prof. Dr. Gerhard Schneider, Prof. Dr.-Ing. Peter Eichinger, Günther Leßnerkraus, Dipl.-Ing. Volker Schiek, Dr.-Ing. Thomas Usländer, Prof. Dr.-Ing. Bernhard Höfig

Zum Thema „Zukunftsthema effizient in Unternehmensnutzen umgesetzt“ referierten Professoren und Vertreter der Industrie zusammen über das hochaktuelle Forschungsthema Industrie 4.0.

Das Audimax der Hochschule war voll besetzt: Rund 200 Zuhörer aus Hochschule und Industrie nahmen an der Auftaktveranstaltung des Industriedialoges teil. Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider eröffnete die Veranstaltung. Mit einem kurzen Exkurs zur Entwicklung des Begriffs Industrie 4.0 holte er die Zuhörer ab und präsentierte zur Verdeutlichung aktuell laufende Forschungsprojekte zum Thema Industrie 4.0. Des Weiteren vermittelte er einen Einblick auf kommende Kooperationen und Forschungsprojekte der Hochschule Aalen rund um dieses Thema. Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus stellte zusammen mit Dr. Christoph Zanker die in diesem Jahr gegründete Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg vor. Ziel dieser Allianz ist die Unterstützung und Begleitung kleiner und mittlerer Unternehmen bei der Orientierung auf dem Weg zu Industrie 4.0. Hierzu läuft derzeit auch ein Wettbewerb, in dem die 100 besten Orte für Industrie 4.0 Projekte gekürt werden. Dr.-Ing. Thomas Usländer, Leiter der Abteilung Informationsmanagement und Leittechnik des Fraunhofer-Instituts IOSB, referierte über die Strategische Bedeutung von Industrie 4.0. Zudem stellte er die Industrie 4.0 Modellfabrik mit IT-Sicherheitslabor vor, in der reale Szenarien nachgestellt werden können. So können beispielsweise Sicherheitsschwachstellen aufgedeckt werden, um Cyberangriffen vorzubeugen. Dipl.-Ing. Volker Schiek, Leiter des Innovationsmanagements des Landesnetzwerks Mechatronik BW, erläuterte Vorteile und Möglichkeiten, die Industrie 4.0 bietet, gerade auch für klassische Maschinenbauunternehmen. „Industrie 4.0 geht nur im Team. Denn nur so können Prozesse und Projekte schneller bearbeitet werden.“, so Schiek.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung durch eine Diskussionsrunde, in der Fragen wie „Was genau ist Industrie 4.0?“ oder „Was passiert mit unseren Arbeitsplätzen, wenn alles automatisiert wird?“, beantwortet wurden.