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Sicherheitstechnologie in China präsentiertMitarbeiter der Hochschule besucht Universitäten und Unternehmen in Chengdu und Peking

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Auch ein Besuch der UESTC stand während der Reise auf dem Programm. Im Hintergrund die Bibliothek der Universität.

Th, 16. August 2018

Eine Delegation mit Experten zum Thema Industrie 4.0 der Hochschulen Aalen und Furtwangen, der Hochschule für Technik Stuttgart und der DHBW Mannheim tauschten sich im Rahmen eines Workshops mit Wissenschaftlern der University of Electronic Science and Technology of China (UESTC) in Chengdu und der National Chiao Tung University in Taiwan aus. Thema der Gespräche waren Verfahren, Technologien und Einsatzmöglichkeiten der Digitalisierung in der Industrie.

Eine Delegation mit Experten im Bereich Industrie 4.0 hat kürzlich das Reich der Mitte besucht. Mit dabei war Dr. Thomas Burghardt, Mitarbeiter am Zentrum für Industrie 4.0 an der Hochschule Aalen. Neben dem Vortragsprogramm standen auf der einwöchigen Reise nach China auch Besuche in den Forschungslaboren der UESTC und des bekannten Herstellers von Mobilfunktechnik und Smartphones, Huawei Technologies Co., Ltd., auf dem Programm. Außerdem warf die Delegation einen Blick hinter die Kulissen der Entwicklungsabteilung der universitären Ausgründung „Smartech of ChengDu Co., Ltd.“.

Dr. Thomas Burghardt fasst die Eindrücke seiner Reise zusammen: „Die Chinesen sind nicht nur offen gegenüber neuen technologischen Trends, wie zum Beispiel der Gesichtserkennung mittels maschinellem Lernen, sondern setzen diese Technologien auch schnell in der Realität ein. Im Forschungslabor der UESTC konnte ich mich davon überzeugen, als plötzlich mein Gesicht und das der Kollegen mittels installierten Kameras erkannt und zu Demonstrationszwecken auf einem großen elektronischen Bildschirm angezeigt wurde. Die Bilddaten werden in Datenbanken gespeichert und für Aufgaben der Überwachung und Lokalisierung von Menschen verwendet. Das wurde uns auch beim Rundgang durch den Ausstellungsbereich bei Huawei Technologies Co., Ltd. demonstriert, wo diese Technik auf dem Firmengelände in echten Geräten eingesetzt wird." Außerdem wurde die Delegation Zeuge, wie ein Mitarbeiter der Smartech of ChengDu Co. Ltd. eine Fabrik, die außerhalb der Stadt liegt, überwachte. Das gelingt mithilfe von sogenannten Manufacturing Execution Systemen und Sensoren in der Fabrik selbst, die für solche Zwecke zum Einsatz kommen.

Hochschule Aalen präsentiert Sicherheitstechnologie

Dr. Burghardt präsentierte während des Workshops eine an der Hochschule Aalen entwickelte Sicherheitstechnologie. Diese Technologie erkennt Attacken in Kommunikationsnetzwerken von industriellen Produktionsanlagen. Der von Baden-Württemberg International organisierte Austausch zwischen China, Taiwan und Baden-Württemberg wird im kommenden Jahr in Stuttgart stattfinden. Dann soll die Delegation aus China und Taiwan auch das Zentrum für Industrie 4.0 an der Hochschule Aalen besuchen.