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Rektoren fordern mehr Unterstützung für die Digitalisierung der RegionRegionaltreffen der Hochschulrektoren

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Kamen zu ihrem jährlichen Regionaltreffen zusammen: die Rektoren Prof. Dr. Gerhard Schneider, Prof. Dr. Astrid Beckmann und Prof. Ralf Dringenberg (von links).

Th, 10. August 2017

Digitale Technologien und deren Vernetzung haben in den vergangenen Jahren rasant an Bedeutung gewonnen. Die Hochschulen des Ostalbkreises haben früh auf die sich abzeichnenden Veränderungen reagiert und ihr Themenspektrum erweitert. Das „Internet der Dinge“ eröffnet einerseits innovative Lösungen für Industrie und Wirtschaft, Mobilität und Energie, Gesundheit und Soziales, Kultur und Bildung, wirft andererseits aber auch Fragen zu Sicherheit, Teilhabe und Nutzen in der Gesellschaft auf. In Schwäbisch Gmünd haben die Rektoren jetzt darüber beraten, wie der Transfer aus Lehre und Forschung in der Region gelingen kann.

Prof. Ralf Dringenberg, Rektor der HfG Schwäbisch Gmünd, empfing Prof. Dr. Astrid Beckmann, Rektorin der PH Schwäbisch Gmünd, und Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der HAW Aalen, in der Hochschule für Gestaltung zum regionalen Jahrestreffen, um die aktuellen Entwicklungen ihrer Institutionen zu diskutieren. Dabei wurde deutlich, wie verantwortungsvoll und nachhaltig die drei Hochschulen im Themenfeld der Digitalisierung zur ökonomischen, technologischen, gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung des Ostalbkreises beitragen. „Je mehr Menschen einer Region lernen, das Potenzial der Digitalisierung auszuschöpfen, je mehr sinnvolle und gewinnbringende Anwendungen können in dieser Region entstehen“, so die Rektoren.

Die komplexen Probleme unserer Zeit sind nur interdisziplinär zu lösen und daher liegt es auf der Hand, dass sich die Hochschulen vernetzen und gemeinsame Strategien entwickeln. So könnte im Umfeld des bereits erfolgreich etablierten Lehr- und Forschungsschwerpunkts „Internet der Dinge“, der drei Hochschulen ein Studien- und Transferzentrum Digitalisierung entstehen. Schwerpunkt könnten Sicherheitsfragen im Internet der Dinge darstellen – nicht nur in Bezug auf die informationstechnischen Aspekte der Sicherheit, sondern auch in Bezug auf die Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer. Nutzerzentrierte Produktentwicklungen, mobile Anwendungen, digitale Services werden hierbei mit der Medienbildung und Technikdidaktik verzahnt. Denn „wie Menschen mit der Digitalisierung umgehen, welchen Zugang sie zur Beteiligung an deren Entwicklung haben, sind Kernfragen auf dem Weg in eine sichere, künftig digital vernetzte Gesellschaft“, sagen die Rektoren und fordern daher von der Landesregierung nennenswerte Investitionen auch in der Region Ostwürttemberg für die Infrastruktur Bildung und Innovation und somit für die Wettbewerbsfähigkeit der Region.