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Die Region ehrt ihre TalenteStudentin Alessa Dreixler gwinnt den Innovationspreises Ostwürttemberg 2017

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Große Freude über den Innovationspreis Ostwürttemberg 2017: Alessa Dreixler, die an der Hochschule Aalen Gesundhetismanagement studiert, mit Tobias Heuer und Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider (rechts).

Tu, 25. July 2017In feierlichem Rahmen erhielten die diesjährigen Preisträger des Innovationspreises Ostwürttemberg 2017 ihre Pokale und Urkunden überreicht: Die 17. Auflage des von den Kreissparkassen Heidenheim und Ostalb, der IHK Ostwürttemberg und der WiRO veranstalteten Wettbewerbs fand erneut im Sparkassen BusinessClub der Voith-Arena statt. Mehr als 350 Gäste aus ganz Ostwürttemberg kamen zur der Preisverleihung. Eine der fünf Preisträger, die geehrt wurden, war Alessa Dreixler. Die junge Frau, die Gesundheitsmanagement an der Hochschule Aalen studiert, hat gemeinsam mit Tobias Heuer eine virtuelle Trainingsumgebung für Schlaganfallpatienten entwickelt.

Der Innovationspreis Ostwürttemberg soll die Leistungsfähigkeit, Kreativität und den Erfindergeist von innovativen Unternehmen in der „Region der Talente und Patente“ würdigen. Dabei hatten es die Juroren angesichts der Leistungsdichte nicht einfach, die Preisträger in den drei vorgesehenen Kategorien zu bestimmen. Insgesamt gingen 60 Bewerbungen ein. Zulassungsvoraussetzung für den Innovationspreis ist es, Preisträger oder Sieger eines überregionalen Wettbewerbs zu sein oder ein Patent auf eine Erfindung erhalten zu haben. Laudatoren des Abends waren Landrat Klaus Pavel, die IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle, die Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Ostalb, Carl Trinkl, und der Kreissparkasse Heidenheim, Dieter Steck, sowie Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen.

Unter den fünf Preisträgern, die mit dem Innovationspreis Ostwürttemberg 2017 ausgezeichnet wurden, ist auch Alessa Dreixler. Die Studentin, die an der Hochschule Aalen Gesundheitsmanagement studiert, zählte zu Siegern in der Kategorie „Bildung und Wissenschaft“. Ihre Anwendung VRMotion, die sie gemeinsam Tobias Heuer, Informatikstudent des Karlsruher Instituts für Technologie, entwickelt hat, soll Schlaganfallpatienten helfen, die motorischen Fähigkeiten wiederherzustellen.

Bei „VRMotion“ handelt es sich um eine auf virtuelle Realität basierte Trainingsanwendung für Schlaganfallpatienten. Ziel ist es, die Handmotorik zu verbessern. Dabei werden spezielle Bewegungsabläufe, die nach einem Schlaganfall wieder erlernt werden müssen, in einer „Virtual Reality“ spielerisch trainiert. Die Hand des Patienten wird in Echtzeit mit einem speziellen Gerät in 3-D aufgenommen und in die Anwendung projiziert. Diese virtuelle Realität ermöglicht Ärzten und Therapeuten, die motorischen Fähigkeiten eines Patienten computergestützt einzuschätzen und seine Fortschritte transparent zu dokumentieren. Zudem können die Patienten mit VRMotion zeitlich flexibel und eigenständig – begleitend zu ihren Therapien – virtuell trainieren. Die Idee dazu hatten Alessa Dreixler und Tobias Heuer, als es im eigenen Umfeld erlebte, mit welchen Problemen Schlaganfallpatienten konfrontiert sind. Mit VRMotion kamen die beiden Tüftler im vergangenen Jahr auch in die Endrunde des Microsoft Imagine Cups, dem weltweit größten Technologiewettbewerb für Studierende. In den Wettbewerbskategorien Innovation, Games und World Citizenship bewerben sich jährlich über 10.000 Studenten weltweit.

Weitere Preisträger des Innovationspreises Ostwürttemberg 2017 sind Tanja Angstenberger von der gleichnamigen Bäckerei und Konditorei in Wasseralfingen, die Schülerfirma Gobal Players S-GbR des Hellenstein Gymansiums Heidenheim, die Firma Gaugler & Lutz aus Ebnat sowie die Firma HBI Haerter GmbH aus Heidenheim.