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Digitalisierung im Tourismus Studie der Hochschule Aalen auf der renommierten Konferenz BIS 2017 vorgestellt

Fr, 21. July 2017Forscher der Hochschule Aalen veröffentlichen interessante Ergebnisse aus einer Expertenbefragung zum Thema Digitalisierung im Tourismus. Ziel der Befragung war es aktuelle Nutzenpotenziale der Digitalisierung in der Tourismusbranche zu identifizieren, um Handlungsempfehlungen für die Praxis aussprechen zu können. Zu den Teilnehmern an der Umfrage zählen IT-Experten und Geschäftsführer aus überwiegend kleinen und mittleren Unternehmen der Tourismusbranche im deutschen Markt.

Mit der Annahme des englischsprachigen Beitrags “Potentials of Digitization in the Tourism Industry – Empirical Results from German Experts” durch die renommierte 20th International Conference on Business Information Systems (BIS) kann den Autoren Prof. Dr. Ralf-Christian Härting, Christopher Reichstein (M.Sc.), Nina Härtle (B.A.) und Prof. Dr. Jürgen Stiefl ein großer Erfolg konstatiert werden. Präsentiert wurde der Beitrag mit interessanten Ergebnissen zu den Potenzialen der Digitalisierung im Tourismus durch M.Sc. (Univ.) Christopher Reichstein und Prof. Dr. Ralf-Christian Härting auf der Konferenz BIS in Posen, Polen. „Unter Digitalisierung wird in diesem Zusammenhang die Möglichkeit verstanden, neue Geschäftsmodelle und –prozesse unter Nutzung aktueller digitaler Technologien, zu entwickeln und bestehende Geschäftsmodelle bzw. -prozesse zu erweitern“, erklärt Prof. Dr. Christian Härting. In Folge der Entwicklung des Internets und der digitalen Komponenten kam es so zu Trends wie z. B. Künstliche Intelligenz (KI), Social Software, Big Data, Cloud Computing, Internet der Dinge sowie dem zunehmenden Einsatz mobiler Endgeräte.

Die Ergebnisse der Expertenbefragung im deutschen Raum ergaben, dass die Möglichkeit zur Umsatzsteigerung und die Verwendung von Social Media, insbesondere im Hinblick auf das Schalten von personalisierten Angeboten, zentrale Treiber der Digitalisierung im Tourismus sind. Darüber hinaus zeigt sich, dass neue Geschäftsmodelle aus der Sharing Economy (Ökonomie des Teilens) ebenfalls als Nutzenpotenzial der Digitalisierung in der Tourismusbranche identifiziert werden konnten. Die gewonnen Erkenntnisse helfen Unternehmen eine individuelle, nutzenstiftende Geschäftsstrategie unter der Vielfalt von neuen digitalen Entwicklungen und Konzepten zu finden. So schätzen 92 % (109 von 118) aller befragten Experten das Nutzenpotenzial der Digitalisierung in der Tourismusbranche als hoch oder sogar als sehr hoch ein.

Die BIS gehört zu den wichtigsten europäischen Konferenzen der Wirtschaftsinformatik und ist besonders in den Fachbereichen Informatik als auch im Fachbereich Betriebswirtschaftslehre für Wissenschaft und Praxis von hoher Bedeutung. Die Untersuchung des Studiengangs Betriebswirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen der Hochschule Aalen wurde im Competence Center für betriebliche Informationssysteme im Mittelstand (BIM) durchgeführt und nun vom Springer Verlag für alle Interessenten frei zugänglich gemacht.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Competence Center für betriebliche Informationssysteme im Mittelstand (CIM).