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Sweet Home AlabamaAnbahnung von Austauschprogrammen mit dem US-Bundesstaat

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Prof. Dr. Harro Heilmann (4. v. r.) freut sich über eine erfolgreiche Delegationsreise nach Alabama. Dort wurden Kooperationen mit mehreren Universitäten angebahnt.

Do, 19. November 2015

„Sweet Home Alabama“ könnte es bald für Studierende der Hochschule Aalen heißen, die ein Semester im Süden der USA verbringen möchten. Prof. Dr. Harro Heilmann, Studiendekan und Auslandsbeauftragter des Studiengangs Maschinenbau/ Produktion und Management, reiste zusammen mit acht weiteren Vertretern baden-württembergischer Hochschulen nach Alabama, um mit den dortigen Universitäten Kooperationen aufzubauen.

Die baden-württembergische Delegation besuchte mehrere Universitäten in dem Bundesstaat, der im Südosten der USA liegt und wirtschaftlich durch Unternehmen im High-Tech- und Automobilbereich geprägt ist. So errichteten beispielsweise Daimler und Hyundai große Automobilproduktionsstätten in Alabama, Airbus ist sowohl mit einem Montagewerk als auch mit einem Entwicklungszentrum vertreten. Wie bei den baden-württembergischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften liegt daher auch bei den Hochschulen Alabamas der Schwerpunkt insbesondere im ingenieurwissenschaftlichen Bereich. Somit ergeben sich auf Studierenden- und Forschungsebene viele Möglichkeiten für Kooperationen. Für Austauschstudenten ist besonders attraktiv, dass sie als eingeschriebene Studenten vor Ort wesentlich leichter an einen Praktikumsplatz kommen als von Deutschland aus. Mit der Nähe zu Daimler und Airbus besteht außerdem die Möglichkeit, im Anschluss ein Praxissemester zu absolvieren oder gar ihre Abschlussarbeit in den USA zu schreiben, die auch an der Hochschule Aalen anerkannt wird.

„‘German Engineering‘ ist in den USA ein Qualitätssiegel. Beeindruckt waren die Gastgeber davon, dass die Hochschule Aalen seit neun Jahren forschungsstärkste Hochschule in Baden-Württemberg ist. Das erhöht die Bereitschaft zu einem Partnerschaftsprogramm“, freut sich Professor Dr. Harro Heilmann. Im kommenden Jahr werden Vereinbarungen getroffen, um Studierenden beider Länder einen Austausch zu ermöglichen. Professor Heilmann ist guter Dinge, dass zum Wintersemester 2017/18 das Kooperationsprogramm steht und sich erste Austauschstudenten auf den Weg in den Süden der USA machen können.