Termine

Das nächste Giesserei Kolloquium wird am 5. und 6. Mai 2022 stattfinden 


Aalener Gießerei Kolloquium 2022


"Innovationen in Druckguss"


Start: Donnerstag, 5. Mai 2022 14.00 Uhr Begrüßung 


Ende: Freitag, 6. Mai 2022 14.00 Uhr


Das Programm wird in wesentlichen Teilen dem Programm von 2020 entsprechen, das ausfallen musste.


Flyer Kolloquium 2020



News

Wenn Materialwissenschaft auf Machine Learning trifftInterdisziplinäres Team der Hochschule Aalen forscht an der Optimierung von Klebeverbindungen bei faserverstärkten Kunststoffen

Jochen Schanz, Dr. Dieter Meinhard, Prof. Dr. Lothar Kallien und Daniel Schwarz (v.l.) forschen an unterschiedlichen Aspekten des gemeinsamen Projekts „InDiMat“. Sie entwickeln innovative Technologien, um die Klebeverbindungen beim Leichtbauwerkstoff Carbon zu optimieren. Foto: © Hochschule Aalen | Andrea Heidel

Di, 03. August 2021 Klebeverbindungen halten beispielsweise nicht nur die Einzelteile von Autos zusammen. Sie müssen auch immense Belastungen und Temperaturschwankungen aushalten können. Wie dies bei aktuell stark gefragten Leichtbauwerkstoffen wie den faserverstärkten Kunststoffen gelingen kann – daran forscht ein interdisziplinäres Team an der Hochschule Aalen. Die erste Phase des Projekts „InDiMat“ geht jetzt mit erfolgsversprechenden Ergebnissen zu Ende – die Nachfolgefinanzierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung steht auch schon.

Ultraschall-Rastermikroskopie für Grüne Technologien und DigitalisierungMaterialwissenschaft der Hochschule Aalen baut Zusammenarbeit mit Firma PVA TePla aus

Neues Ultraschallrastermikroskop im Labor des Forschungsgebäudes ZTN der Hochschule Aalen (von rechts): Rektor Prof. Gerhard Schneider, Dr. Peter Czurratis, Geschäftsführer PVA TePla Analytical Systems, Prof. Silvia Schuhmacher, Leiterin des Ultraschalllabors der Hochschule, Dr. Tatjana Djuric-Rissner, Leiterin der Appli-kation Firma PVA TePla, Prof. Lothar Kallien, Leiter des Gießereilabors der Hoch-schule und Leiter des Teilprojektes Leichtbau im SmartPro-Netzwerk. Fotohinweis: Hochschule Aalen | Eduard Benz

Di, 20. Juli 2021 Die Nachhaltigkeit im Fokus: Energieeffiziente Elektromobilität benötigt Leicht-baukonstruktionen mit immer dünnwandigeren und hochkomplexen Material-kombinationen. Mit dem neuen Ultraschall-Rastermikroskop des Weltmarktfüh-rers PVA TePla können Forschende der Hochschule Aalen ab sofort einen Blick ins Materialinnere werfen und die Forschung für Grüne Technologien weiter vorantreiben. Auch Materialien für die Digitalisierung sind im Visier.

Beste Verbindung gesucht Forschende der Hochschule Aalen bringen nicht nur die Elektromobilität durch verbesserte Materialverbindungen voran

Die dynamische Materialprüfanlage sucht die beste dauerhafte Materialverbindung.

Do, 20. Mai 2021 Die Zukunft gehört der Elektromobilität. Um die Leistung der Fahrzeuge mit alternativen Antriebskonzepten zu optimieren, müssen diese so wenig Gewicht wie möglich haben. Innovationen im Leichtbau sind dafür gefragt. Eine neue Maschine hilft den Forscherinnen und Forschern beispielsweise im Gießereilabor jetzt dabei, die Verbindung von Bauteilen aus Leichtmetallguss und kohlefaserverstärkten Kunststoff (CFK) zu verbessern, um den Herstellungsprozess schneller, besser und kostengünstiger zu machen.
Im Rahmen des Geräteprogrammes HAW 2019 zur Verbesserung der Geräteausstattung für die Forschung an HAW in Baden-Württemberg wurde eine dynamische Materialprüfanlage für Forschungsvorhaben im Bereich innovativer Leichtbaukonzepte beantragt und genehmigt. Durch die Etablierung neuer Antriebskonzepte wie E-Mobility oder Wasserstoff kommt dem Thema Leichtbau immer mehr eine Schlüsselrolle zur Einhaltung der CO2-Vorgaben zu. Neben der Einsparung von Energie bei der Bewegung von Automobilen und Flugzeugen, die mit der bisher erreichten Gewichtsreduzierung einhergeht, sind durch die Umsetzung neuartiger Leichtbausysteme zusätzliche Materialeinsparungen möglich, die sich positiv auf die Umwelt und Ressourcenschonung auswirken. Gegossene Strukturen zeichnen sich dabei als besonders ressourceneffizient aus, da im Druckgießverfahren hergestellte Komponenten einen geringen Nachbearbeitungsgrad aufweisen. Darüber hinaus werden durch topologische Optimierung und bionisches Design konsequent Leichtbaustrategien verfolgt. Das Gießereilabor GTA und das Institut für Materialforschung untersuchen aktuell im Rahmen der Promotionsarbeiten von Daniel Schwarz und Jochen Schanz unterschiedliche Verfahren zum Fügen von kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) mit Aluminium bzw. Magnesium. Neben der Herstellung von adhäsiv gefügten CFK-Aluminiumproben werden hybride Proben durch das Umgießen von CFK mit Aluminium oder Magnesium im Druckgießverfahren hergestellt. Die Dauerfestigkeit der hybriden Materialverbindungen können ab sofort mit der neu beschafften dynamischen Materialprüfanlage V2H 25 HCF der Firma DYNA-Mess GmbH analysiert werden. Die Maschine ermöglicht eine weg- und kraftgeregelte Materialprüfung im statischen Betriebsmodus mit bis zu 35 kN und im dynamischen Modus mit bis zu 25 kN. Zusätzlich bietet die voll eingehauste Maschine eine temperaturabhängige Prüffrequenzanpassung (Bereich 1-100 Hz), wodurch temperatursensible Materialien geprüft werden können. Die Lieferung und Inbetriebnahme der Anlage erfolgte im Januar 2021 im neuen ZIMATE-Forschungsgebäude der Hochschule Aalen. Neben der im Rahmen des SmartPro-Impulsprojekts InDimat hergestellten hybriden Proben, soll die dynamische Materialprüfanlage für die Forschungsthemenfelder Dauerfestigkeit von wärmebehandelten Aluminium-legierungen, additiv gefertigter Bauteile mit nachgelagertem Laserpolieren zur Rauheits-reduktion und für lasergeschweißte Aluminium-Kupfer-Verbindungen für Batteriekontakte genutzt werden.
Kolloquium wird verschoben auf Ende September/Dezember