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Talente und Wirtschaft in Afrika fördernHochschule Aalen und Mosambik kooperieren

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Die Hochschule Aalen empfängt den Besuch aus Mosambik (von links): Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider, Pascal Cromm, Leiter des Akademischen Auslandsamts, Prof. Dr. Alberto Ferreira, Rektor der Katholischen Universität Mosambik, Amuji Suleimane Esep, Bürgermeister a.D. von Vilankulo, Siegfried Lingel, Honorargeneralkonsul der Republik Mosambik, Prof. Dr. Harald Riegel, Prorektor für Internationales und Joaquim Mucavele, Referent von Siegfried Lingel.

Mo, 23. Juli 2018

Die Hochschule Aalen engagiert sich gemeinsam mit der Stadt Aalen in Mosambik. Nach dem Besuch einer Delegation aus Aalen in Afrika folgte nun der Gegenbesuch aus Mosambik. Die Hochschule sieht vor allem im Bereich Digitalisierung großes Potential in der Kooperation.

„Als Hochschule wollen und müssen wir uns in Afrika vermehrt engagieren und die wirtschaftliche Entwicklung unterstützen“, betont Hochschul-Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider und ergänzt: „Wir können es uns gar nicht leisten, die dortigen Talente nicht zu fördern und einzusetzen. Afrika ist ein riesen Zukunftsmarkt.“ Vor allem im Bereich Digitalisierung sieht Schneider das große Potential einer Zusammenarbeit mit Mosambik. Es gebe dort bereits punktuell eine funktionierende Infrastruktur mit Schulen und gut ausgebildeten Lehrern, nicht zuletzt dank des Engagements von Siegfried Lingel, Honorargeneralkonsul der Republik Mosambik.

Projekte sind auch mit der Katholischen Universität von Mosambik in Beira geplant. Deren Rektor Prof. Dr. Alberto Ferreira hat kürzlich die Hochschule Aalen besucht. Gemeinsam mit Schneider unterzeichnete er ein „Memorandum of Understanding“ als Grundlage für die weitere Kooperation ihrer beiden Institutionen. „Wir bauen auf drei Säulen auf“, sagt Ferreira: „Lehre, Forschung und Ausbreitung von Wissen“. Darüber hinaus stehe auch die Unterstützung von Start-ups im Fokus.

„Unsere Kooperation mit Mosambik bietet neue Chancen für beide Seiten, Wir haben die Projekte, uns fehlen Fachkräfte. Afrika ist der jüngste Kontinent mit talentierten und begeisterten Menschen. Diese Talente möchten wir identifizieren, sie ausbilden und fördern, um sie dann in unterschiedliche Projekte vor allem im Bereich der Digitalisierung einzubeziehen“, ergänzt Rektor Schneider. So bleibe die Wertschöpfung in Mosambik, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit werde gestärkt.

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Bilder: Copyright by Hochschule Aalen / Janine Soika