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California, here we come!Kooperationsvertrag mit University of the Pacific steht

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Der Kooperationsvertrag ist unter Dach und Fach: Prorektor Prof. Dr. Harald Riegel und Ph. D. Steven Howell (vorne links und rechts) nach der Unterzeichnung.

Fr, 24. Juni 2016

„Der internationale Austausch im Bereich Maschinenbau ist sehr wichtig. Ich freue mich, dass wir unseren Studierenden diese Möglichkeit geben können“, erklärt Ph. D. Steven Howell, Dekan der Engineering School der University of the Pacific in Stockton, Kalifornien, während er und Prorektor Prof. Dr. Harald Riegel den gemeinsamen Kooperationsvertrag unterzeichneten. Voraussichtlich zum Wintersemester 2017/18 können sich erste Austauschstudenten auf den Weg an die Westküste der USA machen.

Geplant ist, dass jeweils zwei bis drei Studierende in beide Richtungen ausgetauscht werden. Dabei werden Studierende aus Stockton im Sommersemester erwartet, und die Maschinenbau-Studierenden aus Aalen werden ihr Wintersemester in Kalifornien verbringen.

Die akademischen Beziehungen zu kalifornischen Universitäten wurden von Prof. Dr. Harro Heilmann, Studiendekan und Auslandsbeauftragter des Studiengangs Maschinenbau/Produktion und Management, während seiner Besuche 2015 und 2014 geknüpft. „Die dortigen Kollegen sind wirklich sehr motiviert und enthusiastisch, schnell mit uns loszulegen. Wir haben hier eine vollwertige Engineering School als Partner - und darüber hinaus lässt sich die Partnerschaft sicher weiter ausbauen“, freut sich Professor Heilmann.
„Wir verlangen von unseren Studierenden ein sieben monatiges Praktikum in einem Unternehmen, wodurch wir uns von anderen Universitäten in den USA unterscheiden. Diese Möglichkeit nehmen die Studierenden gerne wahr, um bereits während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln. Sie können sich dafür in bekannten Konzernen oder kleinen Start-ups bewerben“, erklärt Steven Harvarth, Leiter des Praktikantenprogramms. Für die Aalener Austauschstudierenden wäre es ebenfalls möglich, nach einem Studiensemester an der privaten Universität ein Praxissemester in einem der zahlreichen Kooperations-Unternehmen zu absolvieren. Die ganz Motivierten könnten sogar ihre Bachelor Thesis in Kalifornien schreiben.

Nach der Unterzeichnung des Vertrags folgte ein Rundgang durch das Innovationszentrum (INNO-Z). Innovationsmanager Dr. Andreas Ehrhardt hieß die Gruppe herzlich willkommen und stellte das INNO-Z und die verschiedenen Angebote zur Innovationsförderung sowie den Technologietransfer vor. Als Beispiel eines erfolgreichen Start-ups stellte Lukas Borst, Student an der Hochschule und Gründer von „SBO – Schlanke Betriebsorganisation“, sein selbstentwickeltes und patentiertes Arbeitsplatzsystem aus Holz vor, das bei den amerikanischen Besuchern sehr gut ankam.

Anschließend bekam die kalifornische Delegation eine Führung durch die Fakultät, um den Besuchern die hohe Forschungs- und Praxisorientierung der Hochschule Aalen „live“ zu zeigen. Die Gäste zeigten sich sehr von den Laboren und Einrichtungen der Fakultät Maschinenbau/Werkstofftechnik beeindruckt. Abschließend folgte ein kurzer Besuch beim E-Motion Rennteam.