Jungforschende bei „Jugend forscht“ ausgezeichnetAn der Hochschule Aalen wurden zahlreiche Forschungsprojekte mit Preisen belohnt

Großer Andrang herrschte beim Regionalwettbewerb Ostwürttemberg von „Jugend forscht“, der am Wochenende in der Hochschule Aalen stattfand. Foto: © Hochschule Aalen | Peter Schlipf
Es wurde getüftelt und experimentiert: Am Wochenende haben Jungforschende beim Regionalwettbewerb Ostwürttemberg von „Jugend forscht“ in der Hochschule Aalen ihre Forschungsprojekte der Jury präsentiert. In sechs Fachgebieten wurden die 64 Forschungsprojekte der 121 Teilnehmenden ausgezeichnet.
Unter dem Motto „Maximale Perspektive!“ haben am vergangenen Wochenende 121 Jungforschende beim Regionalwettbewerb Ostwürttemberg von „Jugend forscht“ ihr Können unter Beweis gestellt. Hunderte Gäste zog es am Samstag zum Tag der Öffentlichkeit und der Wettbewerbsfeier in die Hochschule Aalen. Nachdem die Projekte bereits am Freitag begeistert einer Jury aus Industrie, Schulen und Hochschulen vorgestellt wurden, warteten die Teilnehmenden am Samstag gespannt auf ihre Platzierung. Die Wettbewerbsleiterin Sonja Fick und Prorektorin der Hochschule Aalen Prof. Dr. Anja Dieckmann moderierten die Feier.
Von einer Campingwaschmaschine über einen selbst scannenden Einkaufskorb bis hin zu einem Magnetschwebeauto und einem ClimateBot, in dem verschiedene Klimabedingungen für Pflanzen getestet werden können: Die Palette der Forschungsarbeiten war vielfältig. In den Fachgebieten Biologie, Chemie, Mathematik/Informatik, Technik, Arbeitswelt und Physik wurden die Plätze in der Kategorie „Jugend forscht junior“ (Forschende unter 15 Jahren) und „Jugend forscht“ (Forschende über 15 Jahren) vergeben.
Im Fachgebiet Arbeitswelt erreichte Clemens Powolny mit seinem Projekt „Hängt sie? Aber sicher!“ einen ersten Preis. Ebenfalls im Fachgebiet Arbeitswelt erreichten Jan Müller und Tizian von Entress-Fürsteneck für ihr Projekt „Right – KI-gestützte Plattform für personalisiertes Lernen“ einen ersten Platz. Ricarda Zimmermann und Charlotte Franz wurden im Fachbereich Biologie für ihre Arbeit „Kastanien im Rampenlicht – Was steckt hinter der fluoreszierenden Flüssigkeit?“ mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Magnus Engelhard und Luke Fischer erhielten den ersten Preis für ihr Thema „Elektrolyse! Unsere Antwort auf den Klimawandel!“ im Fachgebiet Chemie. Im Fachgebiet Mathematik und Informatik erhielt das Projekt „Projektanmeldungsportal“ von Micha Hammel einen ersten Preis. „SortiMate – Automatisierte Mülltrennung mit KI“ von Justin Faltus erlangte einen ersten Platz im Fachgebiet Technik. Für „Wie funktioniert Upcycling von Kunststoff aus dem Gelben Sack?“ wurde Viktoria Tönges ebenfalls mit dem ersten Preis im Fachbereich Technik ausgezeichnet. Besonders engagierte Schulen erhielten von der IHK Ostwürttemberg einen Schulpreis in Höhe von 250 Euro.
Die Siegerinnen und Sieger der Regionalebene qualifizierten sich für den Landeswettbewerb Baden-Württemberg, der in diesem Jahr vom 25. Bis 27. März wieder an der Hochschule Aalen stattfinden wird, und für den Landeswettbewerb der „junior“-Sparte in Balingen.
