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Die Qualität der Lehre im BlickÜber 1500 Erstsemester in der Stadthalle begrüßt

Di, 06. Oktober 2015

„Sie haben die richtige Entscheidung getroffen“, begrüßte Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, über 1500 Erstsemester, die jetzt in der Aalener Stadthalle in ihr Studium starteten.

Schneider verwies auf die hohe Qualität der Lehre an der Hochschule Aalen. Diese werde beispielsweise durch hervorragende Platzierungen in regionalen und deutschlandweiten Rankings, in denen unter anderem die Studiensituation, die Betreuung durch Lehrende, die Internationalität oder die Praxisorientierung bewertet würden, bestätigt. In den vergangenen Jahren habe die Hochschule einen enormen Anstieg bei den Studierendenzahlen verzeichnen können. Sie sei 2015 außerdem zum neunten Mal in Folge die forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften im Land geworden. „Besonders stolz sind wir darauf, dass wir seit 2015 systemakkreditiert sind“, sagte Schneider. Die Hochschule Aalen gehöre damit zu den ersten dreißig von knapp 430 Hochschulen in Deutschland, die das Verfahren der Systemakkreditierung erfolgreich bewältigt haben.

Mit dem Siegel „systemakkreditiert“ wird der Hochschule ein sehr gutes und nachhaltiges Qualitätssicherungssystem bescheinigt, sowohl in den Studienprogrammen als auch in der Studienorganisation. Von explorhino, der Werkstatt junger Forscher an der Hochschule, spannt sich der Bogen über Vorbereitungskurse und Grundlagenstärkung im Grundlagenzentrum bis zu dem jetzt zertifizierten Qualitätsrahmen samt Tutorien, persönlicher Betreuung und entsprechenden Beratungsmöglichkeiten.

Den 1500 Erstsemestern erläuterte Schneider das Lehrkonzept der Hochschule, in dem theoretische Grundlagen und Praxisorientierung den Weg zu einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung ebnen. Er hob die Bedeutung von interkulturellen Kompetenzen hervor. „Sammeln Sie internationale Erfahrungen im Auslands- oder Praxissemester!“, sagte Schneider und verwies auf die vielen Partnerschaften der Hochschule in etwa 100 Ländern. Auch aktuelle bauliche Entwicklungen sprach der Rektor an: das neue Aula- und Hörsaalgebäude, das Innovationszentrum, das im Bau befindliche explorhino-Gebäude, die geplanten Forschungsgebäude und den Wald-Campus.

Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler pries die Vorzüge der Stadt – von der Kneipenlandschaft über den Sport, von der Kultur über Festivals bis hin zur erlebbaren Geschichte zwischen Limes-Museum und Tiefem Stollen. Der OB lud alle Erstsemester zum „Come Together“ am Dienstag, 27. Oktober, ab 16.30 Uhr im siebten Obergeschoss des Rathauses ein. Dort erhalten die neuen Studierenden auch ihr Couponheft mit Gutscheinen und diversen Ermäßigungen. Für alle Studierenden, die neu in Aalen sind und ihren Erstwohnsitz in die Kocherstadt verlegen, halte die Stadt außerdem ein Begrüßungspaket im Wert von 250 Euro bereit, lockte Rentschler.

Hochschuleinrichtungen stellen sich vor

Der Pressesprecher der Hochschule, Heiko Buczinski, moderierte die Vorstellung verschiedener Hochschuleinrichtungen. Pascal Cromm, der Leiter des Akademischen Auslandsamts, zeigte dabei die Möglichkeiten eines Auslandsstudiums auf. Miriam Bischoff und Eveline Rettenmeier stellten die Zentrale Studienberatung vor. Johanna Neubrandt erläuterte die Aufgaben des Career Centers und bot den Studierenden einen ersten Einblick ins Studium Generale. Auch die Gleichstellungsbeauftragte Prof. Dr. Annette Limberger und Petra Bosch vom Studierendenwerk Ulm erläuterten ihre Beratungsleistungen. Wie studentisches Engagement außerhalb des eigentlichen Studiums aussehen kann, präsentierten Studierende der Verfassten Studierendenschaft, des Unabhängigen Studierendenausschusses und des E-motion Rennteams beispielhaft.

Den Auftakt zur Erstsemesterbegrüßung gestalteten in gewohnter Weise die beiden Hochschulseelsorger Tobias Obele und Bernhard Richter gemeinsam mit dem Bläserensemble der Hochschule unter der Leitung von Reinhard Liebhäußer und einem ökumenischen Gottesdienst. Das Theater der Stadt Aalen um Intendant Tonio Kleinknecht bespielte die Stadthallenbühne zum offiziellen Start mit einer kurzen, aus dem Studentenleben gegriffenen Szene.