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ZEISS spendet CNC-Koordinatenmessgerät im Wert von über 600.000 Euro Wichtiger Beitrag, um Studierende nach dem neuesten Stand der Technik auszubilden

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Bei der Übergabe des neuen Koordinatenmessgeräts.

Mi, 29. Juli 2015

Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG und Hochschulratsvorsitzender der Hochschule Aalen, hat zusammen mit Felix Hoben, Geschäftsführer Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH, ein ZEISS Duramax RT CNC-Koordinatenmessgerät an die Hochschule Aalen übergeben.

Der Studiengang Maschinenbau/ Produktion und Management der Hochschule Aalen erhält ein ZEISS Duramax RT CNC-Koordinatenmessgerät, um die Studierenden auf dem neuesten Stand der Technik auszubilden. Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, Prof. Dr. Markus Kley, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Werkstofftechnik, sowie die Professoren Dr. Eckehard Kalhöfer und Dr. Henning Schon aus dem Studiengang Maschinenbau/ Produktion und Management haben die großzügige Sachspende in Höhe von 600.000 Euro entgegengenommen. „Der Maschinenbau an der Hochschule Aalen hat eine große regionale und überregionale Bedeutung. Softwaregestützte Qualitätssicherung und Prüfplanung sind Handwerkszeug aller zukünftigen Ingenieure. ZEISS legt mit dem neuen Duramax RT und der breiten Softwareausstattung die Grundlage, um auch zukünftige Themen wie Industrie 4.0 mit neuester Technik vermitteln zu können“, erläutert Felix Hoben von ZEISS.

Prof. Dr. Kley unterstreicht den Nutzen des Messgeräts für das Thema Industrie 4.0: „Der ZEISS Duramax RT ermöglicht uns insbesondere in der Forschung im Bereich Vernetzung und Kommunikation von Maschinen - einem Kernthema von Industrie 4.0 - Akzente zu setzen.“ Beispielsweise könne das Messgerät als Sensor in geregelten Bearbeitungsprozessen eingesetzt werden, um ausgehend von Messergebnissen die Bearbeitung von Werkstücken zu beeinflussen.

Im Bereich der Forschung wird das CNC-Koordinatenmessgerät unter anderem für die Vermessung von gefrästen Verzahnungen und von druckgegossenen Probewerkstücken eingesetzt, mit denen die Einflussgrößen im Druckgießprozess weiter untersucht werden. „Der ZEISS Duramax RT ist für die Fertigungstechnik der Hochschule Aalen ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Infrastruktur für Lehre und Forschung“, betont Prof. Dr. Kalhöfer. Des Weiteren soll das moderne Messgerät intensiv im Fach Messtechnik eingesetzt werden, um insbesondere die Fertigungsmesstechnik zu stärken. Zudem wird es in der Zerspanungstechnik für Maschinen- und Prozessfähigkeitsuntersuchungen verwendet. „Die Spende der Maschine inklusive 90 Softwarelizenzen der Messsoftware Calypso ermöglicht uns die Studierenden im Bereich der industriellen Messtechnik nach dem neuesten Stand der Technik auszubilden“, freut sich Prof. Dr. Schon.

Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG, weist darauf hin, dass die Unternehmen hohe Erwartungen an die Ausbildung der Hochschulen haben. Die Absolventen, die auf den Arbeitsmarkt kommen, sollen fit sein für die Anforderungen der Wirtschaft. Ohne modernste und hochwertige Technik aber könne die Hochschule diesen Anspruch nur schwer erfüllen. „ZEISS unterstützt die Hochschulen in Deutschland und auch die Hochschule Aalen auf verschiedene Weise. Wir freuen uns, dass Aalen jetzt Messtechnik auf höchstem Niveau für Forschung und Lehre zur Verfügung hat.“


Im Bild (v.li.): Prof. Dr. Eckehard Kalhöfer und Prof. Dr. Henning Schon (hinten) aus dem Studiengang Maschinenbau/ Produktion und Management, Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, Felix Hoben, Geschäftsführer Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH, Prof. Dr. Michael Kaschke, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG, und Prof. Dr. Markus Kley, Dekan der Fakultät Maschinenbau und Werkstofftechnik.