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Großes Lob für das FINO bei den ZVO-OberflächentagenDelegation der Hochschule Aalen in Berlin

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Die FINO-Vertretung bei den ZVO-Oberflächentagen in Berlin: v.l.n.r. Anne Wengel, Sandra Meinhard, Timo Sörgel, Katharina Jäger, Joanna Komorowska.

Di, 03. Dezember 2019

Kürzlich fanden die ZVO-Oberflächentage – die Jahrestagung des Zentralverbandes Oberflächentechnik e.V. – statt. Vornehmliche Ziele dieser Tagung, die dieses Jahr in Berlin Halt machte, sind die gezielte Vernetzung von Forschung und Praxis zum Thema Galvano- und Oberflächentechnik und die Unterstützung der branchenübergreifenden Kommunikation. Bei insgesamt über 90 Vorträgen, 680 Teilnehmern aus Industrie und Akademie sowie einer begleitenden Industrieausstellung boten sich dem FINO zahlreiche Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen und langjährige Partnerschaften zu pflegen.

Nach dem interessanten und unterhaltsamen Begrüßungsabend, an welchem unter anderem Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, sowie Wolfgang Bosbach Festvorträge hielten, standen Tag 2 und 3 ganz im Zeichen der zahlreichen Vorträge.

Zum ersten Mal konnte das FINO seine aktuellen Forschungsarbeiten in einer eigenen Session mit Titel „Anwendungsnahe Zukunftstechnologien“ und insgesamt fünf Fachvorträgen präsentieren. Den Anfang und Grundstein legte Prof. Timo Sörgel mit der „Validierung der kontinuierlichen Kompositgalvanoformung zur Herstellung leistungsstarker Batteriekathoden“. Joanna Komorowska gab im Anschluss Einblicke in die „Kompositgalvanoformung als Herstellungsmethode neuartiger, strukturierter, binderfreier Elektroden für Lithium-Ionen-Akkumulatoren“. Dr. Sandra Meinhard referierte über „Hochstrukturierte Cobalt-beschichtete Aluminiumlegierungspartikel für neue Lithium/Schwefel-Semi-Flow-Akkumulatoren“ ehe Anne Wengel die Session mit Ihrem Vortrag „Neuartige funktionalisierte Separatoren auf der Basis von anodisiertem Aluminium für Lithium-Schwefel-Akkumulatoren mit 3D-Metallschaumelektroden“ abschloss. In der darauffolgenden Session „Alternative/Ergänzende Oberflächen zur Galvanotechnik“ präsentierte A. Katharina Jäger ihre Ergebnisse zu „Superamphiphobe Oberflächen durch Elektrophorese an intelligenten Substraten“ und komplettierte damit die Vorstellung der Forschungsfelder der Arbeitsgruppe Sörgel.

„Spannende Forschung“ und „sehr interessant“ sind nur einige der zahlreichen positiven Rückmeldungen, die Prof. Sörgel an diesem Tag mit nach Hause nehmen konnte. Ein besonderes Lob fasste die gelungene Vorstellung des FINO zusammen: „Eine tolle Truppe haben Sie da beisammen!“