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Studenten konzipieren Existenzgründungen und BetriebsnachfolgenIdeenwettbewerb der Kreissparkasse Ostalb zu innovativen Geschäftsmodellen für Studierende der Hochschule Aalen

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Schon seit 2001 verbindet die Hochschule Aalen und die Kreissparkasse Ostalb im Studiengang BWL für kleine und mittlere Unternehmen eine sehr enge Partnerschaft. Die damals initiierte Stiftungsprofessur der Sparkasse auf dem Gebiet Existenzgründung, Betriebsübernahme und Existenzsicherung war der Beginn dieser langen Verbundenheit. Seither konnten durch diese Kooperation zahlreiche Studien- und Bachelorarbeiten, Praxissemesterstellen und auch Arbeitsplätze für Hochschulabsolventen in der Region vermittelt werden. Markus Frei, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ostalb: „Besonders spannend für die Studierenden sind in diesem Zusammenhang auch die gemeinsamen Vorlesungs- und Seminarveranstaltungen, da sich hier Theorie und Praxis, Wirtschaft und Wissenschaft intensiv austauschen und in idealer Weise ergänzen. Daher engagiert sich unser Abteilungsleiter Gewerbekunden, Thomas Bolz auch als Lehrbeauftragter mit Vorlesungen und Seminarveranstaltungen an der Hochschule. Die Studierenden profitieren somit vom profunden Praxiswissen.“


Üblicherweise findet in diesem Zusammenhang die Abschlussprüfung für die Studierenden des 6. Semesters im Fach „Entrepreneurship“ in der Sparkassen-Hauptstelle Aalen statt. Durch die ebenfalls enge Verbindung zum kreativen start-up-Zentrum InnoZ konnten die aktuellen Studierenden ihre Präsentationen erstmalig an ihrer möglichen späteren Wirkungsstätte halten. Der InnoZ-Geschäftsführer Dr. Andreas Ehrhardt nutzte dabei die Gelegenheit die neuen potentiellen Start-ups kennenzulernen.


Im laufenden Sommersemester wurde mit 27 Studierenden eine gemeinsame „Challenge für innovative Geschäftsmodelle“ durchgeführt. Dabei war von den Studierenden zu einer innovativen Geschäftsidee, z.B. aus den Bereichen Umwelt/Energie, internationaler Handel, Digitalisierung, Innovationen, Energie/Umwelt/Ressourcen oder auch zu konkreten Nachfolgelösungen in Familienbetrieben ein fundiertes und detailliertes Geschäftsmodell zu erstellen.



Die KMU-Studierenden der Hochschule Aalen mit den Betreuern des Ideenwettbewerbs (von links): Dr. Andreas Ehrhardt, Christian Kling, Thomas Bolz, Prof. Dr. Holger Held (es fehlt Frank Reinhart)



Die umfangreichen Ergebnisse wurden nun dem Fachgremium, bestehend aus Prof. Dr. Holger Held, Hochschule Aalen, Christian Kling, u.a. Start-up-Beauftragter der Hochschule Aalen, Frank Reinhart von der Reinhart GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft sowie Thomas Bolz von der Kreissparkasse Ostalb präsentiert. Als beste Arbeit in Bezug auf Darstellung, Recherche, Ausarbeitung, Praxisorientierung und fundierte Zahlenbasis wurde das Studenten-Team mit Florian Kirrmann, Luca Taschner und Jakob Weber prämiert. Diese Gruppe beschäftigte sich erfolgreich mit der „Truth Cosmetics GmbH“. Ihr potentielles Start-up befasst sich mit der Konzipierung und dem Vertrieb von selbst in Bambusflaschen mischbaren Duschgels und Shampoos in Pulverform ohne Konservierungs- und Duftstoffe. Hierbei steht die Vermeidung von Plastikabfällen bei gleichzeitigem Verzicht auf Zusatzstoffe im Vordergrund. Die Ausarbeitung des Geschäftsmodelles wurde von der Jury als besonders detailliert, praxisnah, innovativ und fachkundig beurteilt.