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Die gemeinsame Schnittmenge nutzenHochschule Aalen und Parkschule Essingen vereinbaren Bildungspartnerschaft

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Besiegeln die Bildungspartnerschaft (von links): Dr. Susanne Garreis, Leiterin des Kursprogramms von explorhino, Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider, Schulleiter Heinrich Michelbach und Klassenlehrer Michael Bischoff.

Di, 24. Juli 2018

Die Hochschule Aalen und die Parkschule Essingen haben jetzt eine Vereinbarung zu einer Bildungspartnerschaft abgeschlossen. Die Hochschule engagiert sich schon länger im Bereich der schulischen Kooperation, wobei die allgemeine Studierendenberatung und explorhino dabei die wichtigste Rolle spielen. Auch außerhalb von Bildungspartnerschaften engagieren sich Studienberatung und explorhino in den Schulen der Region.

In einer Bildungspartnerschaft stellt die Hochschule ihre Studiengänge vor, fördert einzelne Schülerinnen und Schüler oder kleine Gruppen bei Projekten, bietet Praktikumsplätze an und hält Fachvorträge. „Mit den Bildungspartnerschaften haben wir die Möglichkeit, gezielter auf die Bedarfe der Schulen einzugehen und passgenaue Angebote zu bieten“, sagt Miriam Bischoff, Leiterin der Zentralen Studienberatung der Hochschule Aalen. Heinrich Michelbach, Leiter der Parkschule Essingen, ist vor allem wichtig, dass die Partnerschaft allen Schülerinnen und Schülern zugutekommt: „Lernenden auf unserem gymnasialen Niveau können wir ab jetzt auch die Anschlussmöglichkeiten nach ihrem Abitur vermitteln. Im grundlegenden Niveau wecken wir die Begeisterung für Technik und Wirtschaft.“ Und nicht zuletzt in der Arbeitsweise sieht der Schulrektor eine große Schnittmenge zwischen Schule und Hochschule: „Studierende müssen heute die Kompetenzen haben, die wir an der Gemeinschaftsschule vermitteln: Teamgeist, Eigeninitiative und selbstorganisiertes Lernen.“

Doch nicht nur über eine Bildungspartnerschaft kann sich eine Schule mit der Hochschule vernetzen. Auch außerhalb solcher Partnerschaften bietet die Hochschule Angebote für Schulklassen ab der achten Klassenstufe an. Neben Planspielen, Ausstellungen und Experimenten passend zu Projekten in der Schule können Schulklassen die Hochschule besuchen, an Labor- und Campusführungen teilnehmen und in Schnuppervorlesungen erleben, was es heißt, zu studieren. Auch Gespräche mit den sogenannten „Studienscouts“ sind im Programm enthalten: Studierende stellen ihre Studiengänge vor und beantworten Fragen zum Studium. Des Weiteren nimmt die Hochschule an mehreren regionalen und nationalen Aktionstagen teil, bei denen Studieninteressierte sich die Hochschule und das Studienangebot anschauen können: so zum Beispiel am Girls‘ Day, bei den Campus Days Ostwürttemberg oder dem Schnupperstudium in den Herbstferien.

Im Mitmachmachmuseum und Schülerlabor von explorhino erfahren auch jüngere Schülerinnen und Schüler und sogar Kindergartenkinder ganz praktisch die Faszination der Naturwissenschaften. Das neue Mitmachmuseum mit seinen Hands-on-Exponaten und dazu passenden Experimentierkursen für Schulklassen bietet den idealen Einstieg in naturwissenschaftliche oder technische Themen. Ergänzend können die Kinder und Jugendlichen in der Kinder-Uni, in Praktika und in nachmittäglichen Forscher-AGs ihren Entdeckergeist entwickeln. „Dass sie hierbei im Rahmen der Bildungspartnerschaft durch ihre Schule unterstützt werden, wird sie noch mehr motivieren“, erklärt Dr. Susanne Garreis, Leiterin des Kursprogramms von explorhino.

Weitere Informationen zum Angebot für Schulen erhalten Interessierte entweder bei der Zentralen Studienberatung oder explorhino.

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Bild: Copyright by Hochschule Aalen / Janine Soika