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Aalener Studierende beim Makeathon auf der Messe „automatica 2018“Austausch mit 123 internationalen Studierenden und Jungingenieuren in München

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Gruppenfoto der Aalener Teilnehmer mit Prof. Dr.-Ing. Peter Eichinger und Prof. Dr.-Ing. Bernhard Höfig

Mi, 11. Juli 2018

123 Studierende und Jungingenieure trafen sich auf der Messe „automatica 2018“ in München auf einem von der Fa. ITQ organisierten Makeathon. Es waren Teilnehmer aus Deutschland, Belgien, Spanien, China, Tschechien, Frankreich, Italien und Polen angereist.

Von der Hochschule Aalen waren es 18 Studierende aus dem vierten Semester des Studiengangs Mechatronik, die hochmotiviert an den Start gingen. Ein Filmteam aus fünf Studierenden der Technischen Redaktion, der User Experience und der Mechatronik war auch mit dabei. Sie hatten die Aufgabe, einen kurzen Film über den Makeathon zu drehen.

Es bildeten sich 14 internationale und interdisziplinäre Teams, die sich zu Beginn in der kreativen Phase Ideen ausdachten, die sie innerhalb der knappen Zeit realisieren wollten. Nach der kreativen Phase wurde konstruiert, programmiert, gebaut und getestet, bis der funktionsfähige Prototyp nach 30 Stunden vorgeführt werden konnte.

Einer der Sponsoren war die Fa. Conrad, die neben 12 3D-Druckern eine Vielzahl von Teilen, angefangen bei Schrauben bis hin zu Raspberry Pis kostenlos zur Verfügung stellte. Ein wahres Paradies für die technikbegeisterten Studierenden. Weiterhin standen den Teilnehmern 1 Lasercutter und ein Maker Space mit „Werkbänken“ zur Verfügung, um die Ideen in reale Hardware umzusetzen.

Die einzige Voraussetzung für die Teilnahme ist das Interesse an der Technik. Die Teilnehmer helfen sich gegenseitig, lernen auf diese Weise neue Dinge kennen und können ihr schon vorhandenes Wissen an andere weitergeben. Bei ganz kniffligen Fragen helfen Organisatoren weiter.

Die Projektbearbeitung erfolgt nach neuesten Entwicklungsmethoden (z.B. SCRUM) und entspricht der Durchführung eines Industrieprojekts im Zeitraffer. Somit lernen die Teilnehmer spielerisch die Projektarbeit kennen. Einige Begriffe aus der Agenda lassen die Vorgehensweise erahnen: Brainstorming, Teambuilding, Team Presentation, Idea Pitches, Prototyping & Making, Standup Meeting, Final Presentation.

Es ist eine sehr schöne Erfahrung, die jungen Teilnehmer bei der Teamarbeit zu beobachten, und zu sehen, mit welcher Begeisterung und Motivation sie sich mit der Technik auseinandersetzen.

Die Studierenden der Hochschule Aalen wurden von Prof. Dr. Bernhard Höfig und Prof. Dr. Peter Eichinger begleitet und betreut.

Die Professoren hatten am Rande des Makeathon die Gelegenheit sich mit Kollegen anderer Hochschulen und Vertretern aus der Industrie auszutauschen.

Die Studierenden erlebten Höhen und Tiefen, wie dies in einem realen Entwicklungsprojekt auch der Fall ist. Ein erschwerender Faktor war der extreme Zeitdruck, da nur die Zeit von Donnerstag 10:00 Uhr bis Freitag 14:00 Uhr zur Verfügung stand, um einen funktionsfähigen Prototyp zu entwickeln und zu bauen. Dies hatte zur Folge, dass in der Nacht kaum geschlafen, sondern stattdessen ehrgeizig und hoch konzentriert gearbeitet wurde. Belohnt wurden die Teilnehmer von einer Jury, die die Arbeiten mit großer Anerkennung würdigte sowie einer Einladung zum nächsten Makeathon auf Gran Canaria im Februar 2019. Nicht zuletzt fuhren alle mit dem stolzen Gefühl nach Hause, eine echte Mannschaftsleistung vollbracht zu haben.