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Über 100 kreative und innovative Ideen eingereichtGewinner in vier Kategorien des Gründerwettbewerbs stehen fest

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Alle Gewinner der vier Kategorien zusammen mit Organisatoren und Sponsoren.

Mi, 13. Dezember 2017

Ein Projekt, das nicht genutzte Dachflächen für PV-Anlagen anmietet. Ein IT-Service auf vier Rädern mit Solarmodulen und Internet. Eine Single-Community-App, die Dates mit coolen Aktivitäten verbindet. Ein Getränkekühler, der Bier minutenschnell auf optimale Trinktemperatur kühlt: Wie schade, dass es das alles noch nicht gibt! Dachte sich die Mehrheit der Abstimmenden beim ersten hochschulweiten Gründerwettbewerb und kürte diese vier Ideen zu den Gewinnern der „stAArt-UP! Challenge 2017“. Von Montag, 27. November, bis Mittwoch, 6. Dezember, konnten zwischen 60 ausgewählten Projekten aus über 100 eingereichten Geschäftsideen für den persönlichen Favoriten abgestimmt werden. Am Dienstag wurden vor rund 170 Gästen die Gewinner in der Aula der Hochschule Aalen gekürt.

„Unser erster Gründerwettbewerb war ein überwältigender Erfolg“, resümiert Projektleiter Christian Kling. Initiiert wurde der Wettstreit unter Studierenden, Professoren und Mitarbeitern um das beste Konzept von der Gründungsinitiative stAArt-UP!de der Hochschule Aalen. Konzeptionell unterstützt wurde das Team von Prof. Dr.-Ing. René Niethammer und Professorv. Frank Motte, die sich auch als Jurymitglieder für die Bewertung der Einsendungen zur Verfügung gestellt haben. Am 18. Oktober fiel der Startschuss für die „stAArt-UP! Challenge 2017“, bei der bis zum Einsendeschluss insgesamt über 100 Konzept-Poster eingereicht wurden. Professor Niethammer zeigt sich vor allem von der „Breite der Ideen“ beeindruckt: „Die Teams haben die unterschiedlichsten Bereiche und Aspekte des Lebens berücksichtigt.“

Nahezu 800 Hochschulangehörige haben abgestimmt

Kling lobt nicht nur die Qualität der Konzepte: „Es freut mich, dass zahlreiche interdisziplinäre Teams mitgemacht haben, an denen auch Professoren und Hochschulmitarbeiter beteiligt waren.“ Über die Hälfte der Einsendungen stamme zudem aus Fakultäten fernab der klassischen betriebswirtschaftlichen Studiengänge. Somit sei eines der wichtigsten Ziele der Gründungsinitiative erreicht: „Wir möchten die Studierenden ausdrücklich dazu ermutigen, kreative, unternehmerisch denkende Teams aus Leuten zu bilden, die bereit sind, aus dem Fakultätsdenken herauszutreten“, erklärt er.

Die 60 besten Konzepte waren von Montag, 27. November, bis Mittwoch, 6. Dezember, in der Beethovenstraße als Poster-Ausstellung und online zu besichtigen. In dieser Zeit konnten Studierende, Professoren, Dozenten und Hochschulmitarbeiter im Internet für ihren persönlichen Favoriten abstimmen. Nicht nur die drei Höchstplatzierten erhielten Geld- und Sachpreise in unterschiedlichen Kategorien in Höhe von insgesamt 5.500 Euro. Unter allen Abstimmenden wurden ebenfalls zahlreiche Sachpreise verlost.

Feierliche Siegerehrung

Am Dienstag wurden die Sieger der vier Kategorien in einem Festakt mit Rahmenprogramm in der Aula der Hochschule gekürt.

Die Gewinner in den vier Kategorien sind:

    Der Gründer-Oscar (mit 2.000 Euro dotiert), überreicht durch Hochschule-Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider, ging an Patrick Schenk und Daniel Schlechte für „Lamour“: eine Single-Community-Application, die Dates mit coolen Aktivitäten verbindet.

    Renditekönig (mit 1.000 Euro dotiert), überreicht durch Andreas Götz von der Kreissparkasse Ostalb, ging an Stefan Maier für „Mobitcar“: ein IT-Service auf vier Rädern – ein Bus mit Solarmodulen, Internet und eigener Werkstatt.

    Freigeist (mit 1.000 Euro dotiert), überreicht durch Michaela Eberle, IHK-Hauptgeschäftsführerin, und Roland Wendel, Beiratsvorsitzender Pegasus, ging an Hannes Balint, Julius Löbel, Max Schneckenburger und Nick Riemer für „Cool hops“: ein Getränkekühler, der Bier innerhalb von vier Minuten von Zimmertemperatur auf optimale Trinktemperatur kühlen kann.

    Lokalmatador (mit 1.000 Euro dotiert), überreicht von Wolfgang Weiß, Wirtschaftsförderer der Stadt Aalen, ging an Nicolai Kroner für „Autarke Ostalb“: ein Projekt, das nicht-genutzte Dachflächen für Photovoltaik-Anlagen anmietet.

Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider freute sich über die zahlreichen Studierenden unter den rund 170 Gästen der Preisverleihung. „Wir wollen den Gründergeist nachhaltig und kraftvoll an der Hochschule Aalen verankern“, betonte er. Als ein „Kind der Hochschule Aalen“, bezeichnete sich Gründer Marc Walter, der in seinem Vortrag seinen Weg vom Start-up zum erfolgreichen Mittelstandsunternehmen amüsant nachzeichnete. Manuel Schulze ist hingegen dabei, sein Start-up rund um eine Social-App abzuwickeln. Er berichtete von den fünf größten Fehlern, die er bei der Gründung gemacht hat und die letztlich zum Aus seines Unternehmens geführt haben. Sein Appell lautete am Ende: „Geht raus, startet Projekte und macht eigene, neue Fehler.“

Weitere Informationen zur stAArt-UP!de-Initiative der Gründerhochschule Aalen gibt es hier.


Bildnachweis: (c) Hochschule Aalen/ Andrea Heidel