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Erstes Matching aus der neuen Gründerdatenbank Citymananger berät gründungsinteressierten Studenten der Hochschule Aalen

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Reinhard Skusa, Citymanager der Stadt Aalen, ist „Matching-Partner“ von Christopher Deibler (rechts). Er berät den gründungsinteressierten Studenten und freut sich, seine langjährigen Erfahrungen weitergeben zu können.

Do, 07. Dezember 2017

Gute Mentoren können im Berufsleben ein wichtiger Weichensteller auf dem Weg nach oben sein: Sie beraten ihren Schützling und vermitteln ihm wertvolle Kontakte. Studierenden der Hochschule Aalen, die über eine Geschäftsgründung nachdenken, steht nun in Form einer neuen „Matching-Datenbank“ ein ähnlicher Dienst zur Verfügung. Unternehmer und Experten, die ein zuvor definiertes Anforderungsprofil erfüllen, stellen sich dort als so genannte „Matching-Partner“ zur Verfügung. Ins Leben gerufen wurde die Datenbank von der neuen Gründungsinitiative stAArt-UP!de der Hochschule Aalen.

Christopher Deibler ist 25 Jahre alt und studiert im zweiten Semester des Studiengangs Master Business Development/Produktmanagement & Start-up-Management (MBD) an der Hochschule Aalen. Er hat eine Geschäftsidee: Sein Onkel ist Schreinermeister und stellt hochwertige Hocker aus Massivholz her, die Christopher Deibler nun online und über den Einzelhandel vermarkten möchte.

Reinhard Skusa ist Citymanager der Stadt Aalen und verfügt über ein weit gefächertes Netzwerk an Kontakten zu Unternehmen und zum Einzelhandel in der Region. Beide wurden als Vorreiter über die neue Gründungsinitiative stAArt-UP!de der Hochschule Aalen vernetzt und haben sich in der vergangenen Woche zu einem ersten Gespräch getroffen. Das Konzept haben Dr. Holger Held, Professor für Betriebswirtschaft für kleine und mittlere Unternehmen an der Hochschule Aalen, Christian Kling, Team-Leiter bei stAArt-UP!de, und Benjamin Hermsdorf, wissenschaftliche Hilfskraft an der Hochschule Aalen, entwickelt.

Suche: Erfahrungswerte – Biete: neue Ideen

„Die Idee hinter dem Matching ist ganz simpel“, erklärt Prof. Dr. Holger Held und fügt hinzu: „beide Seiten profitieren von einem Treffen“. Der Gründungsinteressierte könne zunächst aus dem Erfahrungs- und Wissensschatz des Mentors schöpfen. „Gleichzeitig können die Unternehmen den Kontakt zu schlauen Köpfen in ihrer Branche halten, studentische Projekte vergeben, bekommen Einladungen zu interessanten Veranstaltungen und bleiben so am Gründungsgeschehen in ihrem Bereich dran“, ergänzt Christian Kling. Nicht zuletzt ergäben sich womöglich sogar Chancen auf Investitionen.

„Wer meinen Job macht, liebt den Umgang mit Menschen“, betont Citymanager Reinhard Skusa. Nichts reize ihn mehr, als nach neuen, kreativen Lösungen zu suchen. „Wenn jetzt ein junger engagierter Mensch mit einer Idee kommt und man gemeinsam tolle Lösungsansätze findet, macht das einfach Spaß.“ Er freue sich, seine langjährige Erfahrung auf diesem Wege weitergeben zu können.

„Ich bin für Herrn Skusas Ratschläge sehr dankbar“, bekräftigt Christopher Deibler. „Er hat mir zahlreiche Tipps gegeben und mich auf Fragen gestoßen, die ich mir selbst noch nicht gestellt habe.“ Und sofort sein Adressbuch geöffnet: „Er hat mir noch vor Ort Ansprechpartner vermittelt und Gespräche vereinbart.“ Deibler fühlt sich auf dem Weg zur Gründung nun einen Schritt weiter, wenn auch noch viel für ihn zu tun bleibt. Skusa geht noch ein Stück weit mit ihm – der Termin für das nächste Treffen steht bereits fest.


Bildnachweis: © Hochschule Aalen/ Andrea Heidel