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„Engagement lohnt sich!“Maschinenbau-Student Lukas Langlotz erhält Bosch AS-Kompetenzpreis

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Der Preisträger Lukas Langlotz (3. v. l.) im Kreise der Laudatoren (von links: Prof. Dr. Gerhard Schneider, Sören Salow, Stefan Grosch, Prof. Dr. Heinrich Steinhart, Thomas Jäger).

Mo, 25. September 2017

Lukas Langlotz, der an der Hochschule Aalen im sechsten Semester Maschinenbau/ Wirtschaft und Management studiert, erhält für seine überdurchschnittlichen studentischen Leistungen sowie sein großes soziales Engagement den Kompetenzpreis 2017 der Robert Bosch Automotive Steering GmbH. Die Übergabe des Preises fand im Zuge der langjährigen Kooperation zwischen der Hochschule Aalen und der Firma Bosch AS bei strahlend schönem Wetter im Firmensitz des Unternehmens in Schwäbisch Gmünd statt. „Mit Lukas Langlotz haben wir einen ganz herausragenden Preisträger, der sich durch tolle fachliche Leistungen und eine souveräne Persönlichkeit auszeichnet“, freut sich Thomas Jäger, Leiter der Personal-und Organisationsentwicklung.

Bereits seit 15 Jahren wird der Bosch AS-Kompetenzpreis an herausragende Studierende der Hochschule Aalen verliehen. „Dieser Preis ist eine tolle Gelegenheit, junge Talente kennen zu lernen und sie im Gegenzug mit unserem Unternehmen bekannt zu machen“, begrüßt Geschäftsführer Stefan Grosch den Preisträger Lukas Langlotz sowie Vertreter der Hochschule Aalen und der Robert Bosch Automotive Steering GmbH. Die enge Zusammenarbeit mit der Hochschule sei dem Unternehmen sehr wichtig. „Wir brauchen junge Menschen mit einer super Ausbildung. Aber bei uns spielen nicht nur fachliche Themen eine Rolle, sondern auch soziales Engagement“, betont Stefan Grosch.

Strahlende Marke

Hier hakt Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, ein. Er kennt das große Engagement von Lukas Langlotz durch dessen Tätigkeit als Semestersprecher an der Hochschule. „Herr Langlotz hat uns bereits viele Rückmeldungen gegeben, die zu Verbesserungen geführt haben“, erklärt Schneider. Außerdem ist der 25-jährige Student ehrenamtlich als Jugendtrainer im Schwimmverein Hockenheim e.V. sowie als Rettungsschwimmer tätig. „Engagement und Eigeninitiative sind wichtig. Das Studium ist für unsere Studierenden auch ein wichtiges Zeitfenster, um ihre Persönlichkeit weiter zu entwickeln“, sagt Prof. Dr. Gerhard Schneider. Mit dem Bosch AS-Kompetenzpreis werde dies entsprechend gewürdigt so der Rektor und bedankte sich bei der Bosch AS GmbH für die großzügige Unterstützung und die enge Kooperation. „Engagement lohnt sich!“, sagt Schneider und fügt gut gelaunt hinzu: „Bosch ist eine strahlende Marke. Und wenn wir als Hochschule dann ein gewisses Strahlen dieser Marke abbekommen, ist das für uns natürlich umso besser.“

Laudator Thomas Jäger, Leiter Personal- und Organisationsentwicklung bei Bosch AS, würdigt Lukas Langlotz als einen herausragenden Preisträger. Der Student erfülle in hohem Maße alle Eigenschaften, die ein Preisträger mitbringen solle: eine starke Persönlichkeit mit großem sozialen Engagement, Visionen und Zielstrebigkeit sowie die Gabe, andere zu motivieren. „Lukas Langlotz hat enorme Ausdauer und Beharrlichkeit bewiesen, da er nicht der klassischen Laufbahn Gymnasium, Abitur und Studium folgte, sondern nach einer Ausbildung sein Abitur nachholte und dann zu Studieren begann. Und das alles mit Topleistungen“, honoriert Thomas Jäger den Lebenslauf des Studenten. Gerade diese Verzahnung von guter akademischer Ausbildung mit praktischen Erfahrungen sei für Bosch sehr wichtig, betont Stefan Grosch.

BBQ

Als Maschinenbaustudent mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Management plant Lukas Langlotz gerne voraus. Und so verwundert es auch nicht, dass der mit 2000 Euro dotierte Preis bereits verplant ist: „Davon kann ich acht Monate Studentenwohnheim finanzieren“, sagt der Hockenheimer ganz pragmatisch. Aber natürlich fließt nicht alles in die Miete. „Klar, dass ich auch mit meinen Kumpels auf meinen Preis anstoße“, sagt der Preisträger lachend. Und wo ginge das besser als bei einem gemütlichen Grillabend, bei dem der Student seine selbstgebauten BBQ-Utensilien wie den neuen „ugly drum smoker“ in Betrieb nehmen kann? Den hat er nämlich eigenhändig aus einem alten Ölfass gebaut – sozusagen eine kulinarische Verschmelzung aus maschinenbaulicher Theorie und Praxis.