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Indischer Generalkonsul besucht Hochschule AalenSugandh Rajaram zeigt sich beeindruckt von der praxisnahen Ausbildung

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Der indische Generalkonsul Sugandh Rajaram (2. v. l.) besuchte die Hochschule Aalen und tauschte sich mit Prof. Dr. Jürgen Trost, Pascal Cromm vom Akademischen Auslandsamt, Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider, Vibunanthan Muralidharan und Prof. Dr. Achim Frick (v. l. n. r.) aus.

Di, 07. März 2017

Hoher Besuch an der Hochschule Aalen: Auf Einladung von Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider war Sugandh Rajaram zu Gast. Der Generalkonsul der Republik Indien informierte sich über die Studiengänge, Forschungsprojekte und zahlreichen Kooperationen, die die Hochschule mit dem südasiatischen Land pflegt. Besonders beeindruckt zeigte sich der Generalskonsul von der praxisnahen Ausbildung der Studierenden: „Da kann Indien noch viel lernen.“

Indien zählt aktuell zu einer der dynamischsten Wirtschaftsnationen weltweit – und ist somit ein interessanter Partner sowohl für baden-württembergische Unternehmen als auch für Hochschulen. „Es herrscht geradezu eine Aufbruchsstimmung“, sagte Prof. Dr. Gerhard Schneider, der erst kürzlich von einer Delegationsreise unter Leitung des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann aus Indien zurückkehrte. Für die Hochschule werde sich Indien zu einem wichtigen Partnerland weiterentwickeln, und ein strategischer Austausch auf wissenschaftlicher Ebene sei von großer Bedeutung. „Es ist uns eine große Ehre, Sie als Gast bei uns an der Hochschule begrüßen zu können“, betonte der Rektor, als er Sugandh Rajaram empfing. Der indische Generalkonsul, der seit vergangenen November im Amt ist, bereist derzeit Baden-Württemberg und Bayern, um die beiden Bundesländer besser kennenzulernen.

„Unser Land hat große Potenziale zu bieten“, sagte Sugandh Rajaram bei seinem Besuch an der Hochschule Aalen. „Und wir sind sehr interessiert daran, neben den Wirtschaftsbeziehungen auch die Hochschulbeziehungen zu Deutschland weiter auszubauen“, so der international erfahrenen Diplomat, der auf Stationen in Moskau, Jakarta und New York zurückblicken kann. Ausdrücklich lobte der indische Generalkonsul das deutsche Bildungssystem, insbesondere die Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit ihrem Praxisbezug: „Darauf wollen wir künftig in Indien verstärkt den Fokus richten.“

Erfreut zeigte sich der indische Generalkonsul über die vielen Studierenden aus Indien an der Hochschule Aalen – aktuell sind 72 Masterstudierende eingeschrieben. Auch zahlreiche Kooperationen und Beziehungen werden zu dem südasiatischen Land gepflegt. So besteht beispielsweise seit 2003 eine Kooperation mit der „Jawaharlal Nehru University of Technology“ in Hyderabad und im vergangenen Jahr wurde eine Kooperationsvereinbarung mit der „Symbiosis University of Applied Sciences“ in Indore unterzeichnet. „Und eine Vereinbarung für eine strategische Partnerschaft mit der Rajagiri School of Engineering and Technology in Kochi steht unmittelbar vor der Unterzeichnung“, freut sich Prof. Dr. Jürgen Trost, der sich für einen Ausbau der Beziehungen zu Indien engagiert. Der Maschinenbauprofessor hat ein internationales Studentenprojekt initiiert, wo Studierende der Hochschule Aalen und der Rajagiri School of Engineering and Technology gemeinsam eine Drohne bauen. „Dadurch können unsere Studierenden auch interkulturelle Kompetenzen entwickeln“, so Trost. Indien sei ein „Riesenmarkt, auf dem deutsche Unternehmen präsent sein müssen“. „Daher ist es uns ein großes Anliegen, unsere Studierenden so auszubilden, dass sie professionell mit indischen Kollegen zusammenarbeiten können“, sagte Prof. Dr. Jürgen Trost.