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Google Docs und ähnliche web-basierte Anwendungen sind sehr praktisch, wenn mehrere Personen an einem Dokument arbeiten wollen: alle können zugleich auf ein gemeinsames Dokument zugreifen, ohne Dateien per Email hin- und zurückschicken zu müssen.

Allerdings haben Systeme wie Google Docs auch einen großen Nachteil: alle Daten müssen auf Googles Servern abgelegt werden, wo sie möglicherweise in diverse Analysesysteme eingespeist werden. Für vertrauliche Daten wie z.B. Patientenakten, Kundendetails von Finanzdienstleistern, oder in diplomatischen Verhandlungen, kommt eine solche Nutzung von Drittanbietern aus rechtlichen oder Diskretionsgründen nicht infrage.

Neue Technologien ermöglichen solche praktische Echtzeit-Zusammenarbeit für Dokumente, allerdings ohne die Daten einem Server anvertrauen zu müssen. Dieser Vortrag präsentiert diesbezügliche Forschung an der Universität Cambridge: Wir haben einige Prototypen-Anwendungen und neue Algorithmen entwickelt, die mittels Verschlüsselung und Peer-to-peer-Netzwerken eine wesentlich verbesserte Sicherheit für kollaborative Software erlaubt.

 

Referent:

Dr. Martin Kleppmann (Forscher in verteilten Systemen an der Universität Cambridge, Großbritannien)

Räume
Burren, G2 G2 0.23

Anzahl der Workloadstunden
5