Ehrenamtliche Tätigkeit als Vertrauensprofessor für Asperger Studenten im Rahmen der Inklusiven Hochschule. Bitte nutzen sie für den Erstkontakt die Emailadresse manfred.bartel[at]hs-aalen.de
Inklusive Hochschule
In Deutschland liegt die Dunkelziffer der an Depressionen Erkrankten zwischen 10 bis 20 Millionen (11,9 – 23,8 %). Prävalenz: Im Jahr 2024 erhielten in der ambulanten Versorgung in Deutschland 17,0 % der Erwachsenen eine Diagnose einer Depression. Bei Frauen lag der Anteil mit 20,4 % höher als bei Männern (12,8 %). Ehemalige schulische Mobbingopfer hoffen beim Wechsel in eine akademische Bildungseinrichtung sicherlich auf ein Mobbing Ende. Sollten die Mobbing Täter in ihren schulischen Einrichtungen nicht aussortiert worden sein, können sie natürlich auch auf akademische Bildungseinrichtungen weiter ihr Unwesen treiben.
Die Welt mit anderen Augen sehen - Studierende mit Autismus tauschen sich aus
Endlich Andere treffen, denen es genauso geht. Eine Hochschulgruppe macht es möglich. Studierende mit Autismus treffen sich wöchentlich während der Vorlesungszeit an der Hochschule und diskutieren über sichtbare und unsichtbare Barrieren und deren Abbau.
Die meisten Neurotypischen glauben Autisten zu kennen, z.B. aus dem Film „Rain Man“1. Wie bei so vielen Hypes, hat sich weltweit in den Köpfen festgesetzt, dass die von Dustin Hoffmann gespielte Figur Raymond ein Autist sei, ist er aber nicht, er ist ein „erstaunlicher Savant“, er ist inselbegabt.
Autismus betrifft dagegen 1% der Weltbevölkerung, dies sind somit 74,7 Millionen Autisten weltweit. Aufgrund der unterschiedlichen Individualität und Persönlichkeit spricht man von dt. ASS - Autismus Spektrum Störung (engl. ASD - autism spectrum disorder oder ASC – autism spectrum condition)2. Menschen mit Autismus mit einem durchschnittlichen bis sehr hohen IQ, können studierfähig sein. 40% der Autisten haben allerdings als Komorbidität ADS – Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Aufgrund der Abweichungen benötigen sie eine gezielte Unterstützung. Auch Neurotypische mit ADS oder Depressionen sollten sich unterstützen lassen.
Menschen mit Autismus nehmen die Welt anders wahr als neurotypische Menschen, deshalb werden sie als Autisten bezeichnet. Sie könnten ein fast normales3 Leben führen, wenn mehr Autismuswissen in der neurotypischen Umwelt vorhanden wäre.
Der wesentliche Unterschied zwischen Autisten und Neurotypischen ist die unterschiedlich ausgeprägte „Soziale Kognition“. Soziale Kontexte werden von diesen beiden Menschengruppen unterschiedliche wahrgenommen und bewertet, was schlussendlich in einem unterschiedlichen Sozialverhalten resultiert. Beide Seiten sind sich fremd und lehnen sich daher häufig gegenseitig ab. Ohne eine bidirektionale Kommunikation und gegenseitige Aufklärung ist wiederum eine gegenseitige Inklusion nicht möglich.
Nonverbale neurotypische Äußerungen sind für Autisten nur schwer zu entziffern. Tendenziell meiden Autisten soziale Kontakte zu Neurotypischen, weil sie unsicher sind wie sie deren soziale Zeichen deuten sollen. Es gibt daher viele Missverständnisse, die zu einem endgültigen Kontaktabbruch führen können.
In hochindustrialisierten Gesellschaften wie der Deutschen, werden Lern- und Arbeitsprozesse vorwiegend arbeitsteilig, in Form von Teamprojekten, organisiert. Im Studium bereitet diese Organisationsform für Autisten Probleme, da Kontakte zu Kommilitonen das A und O für Lern- und dem Studienerfolg sind. Teamprojekte, Präsentationen und Absprachen begegnen den Studierenden täglich. Diese tägliche, hochvertaktete Informationsflut trifft auf häufig vorhandene Aufmerksamkeits- und Lernschwierigkeiten. Autisten brauchen mehr Zeit, um sich den Lehrstoff anzueignen und Hilfestellungen, die ihnen eine strukturierte Prüfungsvorbereitung ermöglichen.
An der Hochschule Aalen wurde als Antwort auf diese Probleme und die speziellen Herausforderungen der Studierenden mit Autismus eine Gruppe gegründet, die sie schon seit dem WS17 unterstützt. Das Ziel ist eine Hilfe zur Selbsthilfe, d.h. die Mitglieder der Autismusgruppe geben sich gegenseitig Tipps und Unterstützung.
Ein Ziel der Gruppe ist es u.a. die speziellen Bedarfe und Herausforderungen von Studenten mit Autismus innerhalb der Hochschule bekannt zu machen und mit konkreten Maßnahmen den Studienalltag der Studierenden zu verbessern.
Als Teilnahmeanreiz werden SCPs4 – Social Credit Points vergeben. Die folgenden Randbedingungen müssen dafür erfüllt werden:
Es wird eine Anwesenheitslisten geführt. Man muss an einen vorgegebenen Prozentsatz der stattgefundenen Termine teilgenommen haben.
Es muss eine kurze Zusammenfassung am Semesterende den Hochschulbetreuern übergeben werden. Dieser Kurzbericht gibt den Organisatoren einen Einblicke, welche Relevanz diesen Treffen von den Teilnehmern zugeordnet wird.
Wer mehr über die Gruppe wissen möchte, kann sich an die Zentrale Studienberatung
Die Unterscheidung zwischen Frühkindlichen, Atypischen und Asperger Autisten wurde international und national fallen gelassen, da eine diagnostische Unterscheidung nicht ausreichend präzise möglich war.
[3]
Bezüglich des Attributs „normal“ sollte man das Buch „Ludger Tebartz van Elst, Autismus und ADHS. Zwischen Normvariante, Persönlichkeitsstörung und neuropsychiatrische Krankheit, 2015, Kohlhammer-Verlag“ lesen, es ist in der Hochschule Aalen Bibliothek verfügbar.
Generiert mit der KI-Software SUMM (https://summ-ai.com) „Wir machen die digitale Welt barrierefrei. Mit unserem KI-basierten Tool jeden Text in Leichte Sprache übersetzen - schnell, günstig und unkompliziert. Ganz nach unserem Motto: Leichte Sprache – leicht gemacht.“ -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Studierende mit Autismus tauschen sich aus. Sie erzählen von ihren Erfahrungen. Studierende mit Autismus treffen sich in der Uni-Gruppe. Die Gruppe trifft sich jede Woche. Sie reden darüber wie es ist, mit Autismus zu studieren. Und wie man Hindernisse überwinden kann. Viele Menschen denken: Ich weiß wie ein Autist ist. Zum Beispiel aus dem Film: Rain Man. [1] In dem Film spielt Dustin Hoffman die Rolle von Raymond. Viele denken: Raymond ist ein Autist. Aber er ist kein Autist. Raymond hat eine geistige Behinderung. Und er hat eine Insel-Begabung. Das bedeutet: Er weiß ganz viel zu einem Bereich. Man sagt auch: Er ist ein erstaunlicher Savant. 1% der Menschen hat Autismus. Das bedeutet: 74,7 Millionen Menschen haben Autismus weltweit. Menschen mit Autismus sind unterschiedlich. [2] Manche haben einen normalen IQ. Andere haben einen hohen IQ. Menschen mit Autismus können auch studieren. 40% der Menschen mit Autismus haben auch ADS. ADS steht für Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom. Eine Unterstützung ist für Menschen mit Autismus und ADS gut. Auch Menschen ohne Autismus sollen eine Unterstützung bekommen: Wenn sie ADS haben oder depressiv sind. Menschen mit Autismus sehen die Welt anders. [3] Deshalb bezeichnen wir sie als Autisten. Wenn alle mehr über Autismus wissen: Dann können Menschen mit Autismus ein gutes Leben führen. Es ist wichtig: Beide Seiten müssen sich verstehen. Beide Seiten müssen sich gegenseitig informieren. Dann können beide Seiten gut zusammen leben. Einige Menschen können ihre Gefühle nicht immer zeigen. Menschen mit Autismus können andere Menschen nicht immer gut verstehen. Menschen mit Autismus wollen deshalb oft nicht mit anderen Menschen zusammen sein. Denn sie wissen nicht immer: Was will die andere Person von mir? Vielleicht versteht die andere Person mich dann nicht mehr. In manchen Ländern ist die Industrie sehr stark. Zum Beispiel in Deutschland. In diesen Ländern arbeiten die Menschen oft zusammen. Das nennt man auch Team. Beim Studieren ist das sehr wichtig. Man lernt mit anderen zusammen. Und man muss sich mit den anderen gut verstehen. Das schaffen viele Autisten nicht so gut. Das ist schade für die Studierenden. Aber es ist auch schade für die Gesellschaft. Die Hoch-Schule Aalen hat eine Gruppe für Menschen mit Autismus gegründet. Die Gruppe hilft den Menschen mit Autismus. Die Gruppe gibt Tipps und Unterstützung für die Menschen mit Autismus. Die Gruppe will besondere Bedürfnisse von Studenten mit Autismus erkennen. Und die Gruppe will besondere Hilfen für die Studenten mit Autismus machen. Die Gruppe gibt Punkte für gute Sachen. Menschen mit Autismus können so gut sein wie möglich. Die Gruppe sagt: Das muss man erfüllen: Es gibt eine Anwesenheits-Liste. Die Teilnehmer müssen an einem bestimmten Anteil der Treffen teilnehmen. Die Teilnehmer müssen am Ende von jedem Semester einen kurzen Bericht schreiben. In diesem Bericht sagen die Teilnehmer: - Was sie von den Treffen erwarten. - Was sie von den Treffen mitnehmen. Sie können sich darüber bei der Zentralen Studien-Beratung melden. Die E-Mail Adresse ist: studienberatung[at]hs-aalen.de Oder Sie können sich an Prof. Dr.-Ing. Manfred Bartel melden. Die E-Mail Adresse ist: manfred.bartel[at]hs-aalen.de
[2] Es gibt verschiedene Unterscheidungen bei den Autismus-Spezialisten. Frühkindliche Autisten, Atypische Autisten und Asperger-Autisten. Diese Unterscheidung gibt es nicht mehr.
[3] Das Wort „normal“ ist ein schwieriges Wort. Das Buch von Ludger Tebartz van Elst sagt: Was ist normal? Und was ist krank? Das Buch heißt: Autismus und ADHS. Zwischen Normvariante, Persönlichkeitsstörung und neuropsychiatrische Krankheit. Die Bibliothek der Hochschule Aalen hat das Buch.
Hochschulcoaching für Studierende mit Autismus-Spektrum-Störungen
Die hier bereitgestellten Beiträge liefern Hintergrundwissen und einen Grobrahmen für ein „Autismus Coaching Hochschulkonzept“ mit dem Ziel des „Präemptiven Nachteilsausgleichs“. Dies ist eine Ergänzung des bis jetzt verfügbaren „Reaktiven Nachteilsausgleichs“. Diese spezielle für Autisten entwickelte Nachteilausgleichsvariante ist von 2015 – 2022 an der Hochschule Aalen erprobt worden. Es werden Stück für Stück Fachbeiträge entwickelt und hier zur Verfügung gestellt.
Interessieren Sie sich für den Neuro Round Table, dann downloaden sie den Flyer. Es werden zwei Termine für ein erstes Treffen angeboten. Sie müssen sich sich nicht anmelden.
Die hier zur Verfügung gestellten Dokumente stellen eine Zusammenstellung von weltweit verfügbaren Informationen und Hinweisen bezüglich des Themas "Die Neurodivergente Suizidalität und Suizid" dar. Die Informationen und Hinweise beziehen sich auf ein sehr heterogenes Spektrum von Menschen, bei denen sich jegliche Generalisierungen eigentlich verbieten. Trotzdem wird hier versucht, einige generelle Hinweise zu geben. Werden diese Hinweise umgesetzt, besteht immer die Gefahr, das sie bei einer ganz speziellen Person nicht wirken oder kontraproduktiv sind. Daher kann der Autor keinerlei Verantwortung für konkrete Anwendungen übernehmen. Es kann keine Garantie übernommen werden, das die Hinweise die erwünschten Wirkungen erzielen werden.
Medizinische Notfallversorgung von Autisten - Es gibt keine einheitlichen, weltweiten Richtlinien für die Einlieferung von Autisten in klinische Notfalleinrichtungen. Es lassen sich, aus den verfügbaren Informationen, einige wichtige Aspekte ableiten, die bei der Notfallversorgung von Autisten berücksichtigt werden müssen.
Um eine schlechte Stimmung, aus der sich eine Depression entwickeln kann, die zur Vereinsamung und sozialer Isolierung führt und eine Suizidalität auslösen kann, von vornherein zu unterbinden, wird eine Selbsttherapie zur Umdeutung der negativen (Selbst)-Wahrnehmungen – Permanente Neuausrichtung des Lebens und der Weltwahrnehmung beschrieben.
Vor 30 Jahren hat Edwin Shneidman 10 Gemeinsamkeiten, der von ihm beobachteten Suizide, formuliert. Sie können der Selbst- und Fremdbeobachtung eingesetzt werden, um Suizidale gezielt auf ihre Suizidalität ansprechen zu können und sie so zu entlasten und eine schon aktive Abwärtsspirale eventuell zu stoppen.
In den USA und UK sind viele Autismusvereine schon weiter als in Deutschland und haben Dokumente entwickelt, die Helfern wichtige Hinweise für die autistische Suizidalität geben. Es wurden drei Dokumente mit GOOGLE Translate übersetzt und in einem Dokument zusammengefasst.
Bei der Bearbeitung des Dokuments "Unterstützung autistischer Kinder und Jugendlicher in Krisenzeiten" sind diverse weitere Fragestellungen aufgetaucht. Diese wurden zu PROMPTS verarbeitet und systematisch den drei Chatbots PERPLEXITY, GEMINI und ChatGPT zur Bearbeitung übergeben.
Seit vielen Jahren wird in der wissenschaftlichen Autismusliteratur über hohe Suizidalitäts- und Suizid-Raten berichtet. Autisten sind nicht affektiv gestört, sie sind Autisten. Die psychischen Ausnahmesituationen, die die Suizidprävention Wissenschaftler postulieren, beziehen sich aber auf Affekte. Die psychischen Ausnahmesituationen müssen daher für Autisten nicht relevant sein. Beurteilen kann man die Randbedingungen aber erst, wenn statistische Daten erhoben wurden. Weltweit werden Suizidversuche nicht dokumentiert, womit man keine belastbaren Aussagen treffen kann. Es liegt somit ein Deadlock vor, der durchbrochen werden muss.
Es werden hier einige Hypothesen bezüglich der Suizidalität von Neurotypischen und Neurodivergenten formuliert, die in Form von PROMPTS den drei Chatbots ChatGPT+, PERPLEXITY und GEMINI übergeben wurden. Es wird so geprüft, welche Hypothesen mit den trainierten Datensätzen der Chatbots korrelieren und welche Hypothesen vermutlich neu sind und einer empirischen Prüfung bedürfen.
Forschung
UAV Drohnen und Laser für die EPS Bekämpfung
Die klassische Eichenprozessionsspinner (EPS) Bekämpfung ist personal- und großmaschinen-intensiv. Es werden Hebebühnen, Helikopter und viel Personal, eingesetzt, die in Schutzkleidung arbeiten müssen. Weltweit wird an Alternativen geforscht und es werden für einige Entwicklungsphasen des Eichenprozessionsspinners (Ei → Raupe → Motte) Flugdrohnen (engl. UAV – unmanned aerial vehicle) eingesetzt.
Eine weitergehende Verbesserung ist der Einsatz von FPV (engl. first person view) Drohnen. Um den großflächigen Helikoptereinsatz von Bioziden zu vermeiden, muss der kombinierte Einsatz von UAV Drohnen und Lasern erforscht werden. Solche Technologien bietet z.B. TRUMPF LT (laser technology) an. Mit dem GOOGLE Suchmuster » TRUMPF "quantum dot laser" » erhielt man am 21.08.25 377 Treffer.
Die Firma Quantum Systems stellt auf der INTERGEO 2025 in Frankfurt am Main aus und hat mir ein kostenloses Besucherticket zur Verfügung gestellt.
Auch für wissenschaftlich gebildete Personen können Chatbots eine Bereicherung darstellen. Ich prompte, seitdem ChatGPT erstmalig öffentlich zugänglich wurde (November 2022) und setzte parallel noch GEMINI und PERPLEXITY ein.
Wenn man nach vielen Versuchen eine gute PROMPT-Methode entwickelt hat, die verlässlich mehr Hinweise zu einem Spezialthema liefert, als man in den PROMPT hineingearbeitet hat und diese Hinweise auch verlässlich sind und keine Halluzinationen darstellen, ist man auf einem guten Weg. Diesen Weg sind in den letzten Jahren schon sehr viele Fachleute gegangen und haben ihre Methoden im Web dokumentiert und anderen zur Verfügung gestellt. Ich möchte dieser Vielfalt noch eine Methode hinzufügen. Eine Methode sollte einen eindeutigen Bezeichner haben. ChatGPT hat mir ein Akronym vorgeschlagen und ich habe danach dessen Verfügbarkeit geprüft.