Mit den entwickelten Methoden der Structured Illumination Microscopy (SIM) sowie der Axialtomographie gelang ein wesentlicher Schritt zur Super-resolution Microscopy mit einer Auflösung bis unter 100 Nanometer. Dies ermöglichte u.a. eine hochauflösende Darstellung des Zytoskeletts sowie der zellulären Aufnahme und Verteilung verschiedener Metabolite, z.B. Zytostatika (Kooperation mit Prof. Dr. C. Cremer, Universität Heidelberg).
Abbildung: Darstellung des Zytoskeletts nach Färbung mit Tubulin TrackerTM Green mit Weitfeldmikroskopie (a) und Structured Illumination Microsocpy, SIM (b); aus V. Richter, M. Piper, M. Wagner, H. Schneckenburger: Appl. Sci. 9 (6) (2019) 1188.
Seit Herbst 2019 forscht und lehrt Herbert Schneckenburger als Professor emeritus an der Hochschule Aalen sowie an der Universität Ulm. Er ist weltweit als Referent zu wissenschaftlichen Vorträgen oder zu Vorträgen im Rahmen des Student Chapters der SPIE (Society for Optical Engineering) eingeladen. Auch ist er ein gefragter internationaler Gutachter und Autor von annähernd 300 wissenschaftlichen Publikationen. Gegenwärtig forscht er an folgenden Fragestellungen:
- Anwendung höchstauflösender Mikroskopiemethoden in der Zellbiologie und molekularen Medizin
- Messung subzellulärer Transportvorgänge sowie intermolekularer Wechselwirkungen im Nanometerbereich zur Erforschung pharmazeutischer Wirkstoffe (in Kooperation mit der Forschungs- und Entwicklungs-GmbH an der Fachhochschule Oberösterreich).
- Nutzung funktionalisierter additiv gefertigter Optiken für die Fluoreszenzmikroskopie (als Teilvorhaben eines von Prof. Dr. A. Heinrich geleiteten Forschungsvorhabens der Baden-Württemberg-Stiftung gGmbH).
Projektmitarbeiter: Dr. Verena Richter, Dipl.-Ing. (FH) Michael Wagner MSc., Claudia Hintze