Die Arbeitsgruppe „Mikrooptische Systeme“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Andrea Toulouse beschäftigt sich mit Themen rund um die 3D-gedruckte Mikrooptik und ihre Anwendung: Komplexe miniaturisierte Systeme, Prozessentwicklung, photonisches Packaging, biophotonische Anwendungen, ultradünne Endoskopie und endoskopischer 3D-Druck.
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Endoscopic 3D printing
Gewebe direkt im Körper neu aufzubauen ist eine große fachübergreifende Forschungsaufgabe. Zwar erlauben es moderne 3D-Druck-Technologien Gewebegerüste außerhalb des Körpers additiv zu fertigen, deren nahtlose Implantation mit minimalinvasiven Methoden ist jedoch schwierig. Ein endoskopischer Bio-3D-Drucker könnte diese Lücke schließen. Eine 3D-gedruckte Mikrooptik, so klein wie ein Salzkorn, auf der Spitze einer Glasfaser soll Licht so formen, dass auch komplexe Gewebestrukturen 3D-gedruckt werden können. Die zentralen Forschungsfragen der Nachwuchsgruppe sind: Welche Methode des lichtbasierten 3D-Drucks ist für den endoskopischen Einsatz im biomedizinischen Kontext geeignet? Wie lässt sich der faserbasierte 3D-Druck minimalinvasiv, effizient und sicher umsetzen? In Zukunft könnte ein solcher endoskopischer 3D-Drucker hochpräzise Geweberekonstruktion direkt im Körperinneren ermöglichen.
- 3DEndoFab
- Gefördert durch: Carl-Zeiss-Stiftung, CZS Nexus
- Laufzeit: Oktober 2025 – September 2030
- Mittel: 1,8 Mio. Euro
- InVivoPrint
- Gefördert durch: Baden-Württemberg Stiftung, Life Science Engineering
- Laufzeit: Oktober 2025 – September 2028
- Mittel: 470T Euro im Konsortium
- Kollaborationspartner: Prof. Michael Heymann und Prof. Tobias Siebert (Universität Stuttgart)
(Fotos: Universität Stuttgart / Uli Regenscheit)