21. April 2026

Internationale Konferenz ICPRI 2026 in Chile: AASAP stärkt Technologietransfer und globale Kooperationen

Internationale Spitzenforschung trifft industrielle Praxis: Bei der ICPRI 2026 in Santiago de Chile vernetzten sich Expert:innen aus Europa, Südamerika und Afrika, um aktuelle Entwicklungen der Photonik von der Theorie bis zur Anwendung zu diskutieren. Mit 14 Fachvorträgen und neuen Kooperationsimpulsen stärkte die Aalen School of Applied Photonics ihre globale Sichtbarkeit und setzte wichtige Impulse für die Zukunft der angewandten Lichttechnologien.

Vom 2. bis 6. März 2026 fand an der Pontificia Universidad Católica de Chile in Santiago die erste internationale Konferenz „Photonic Research for Industry“ (ICPRI 2026) statt. Die Konferenz wurde als trilaterale Kooperation zwischen der Aalen School of Applied Photonics (AASAP, Prof. Dr. Andreas Heinrich, Prof. Dr. Anne Harth), dem UC Physics Institute in Chile (Prof. Dr. Sascha Wallentowitz) und der Université Polytechnique de São Pedro in der Elfenbeinküste (Prof. Dr. Jeremie Thouakesseh Zoueu) realisiert. Ziel der Veranstaltung war der Austausch zwischen führenden Wissenschaftler:innen, Ingenieur:innen und Wirtschaftsvertreter:innen aus Europa, Südamerika und Afrika. Der Schwerpunkt der ICPRI 2026 lag auf der photonischen Forschung und Entwicklung von der Theorie bis hin zur Anwendung. Das Programm umfasste Präsentationen zu aktuellen Entwicklungen unter anderem in den Bereichen Lasersysteme, additive Fertigung, optische Sensorik, optische Bildgebung, biomedizinische Anwendungen und Quantentechnologien. Im Mittelpunkt stand dabei der wechselseitige Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft: Während Forschungsergebnisse für die industrielle Anwendung zugänglich gemacht wurden, erhielten die Wissenschaftler:innen wertvolle Einblicke in praxisnahe industrielle Fragestellungen. Mit der erfolgreichen Etablierung dieses internationalen Formats festigt die AASAP der Hochschule Aalen die Sichtbarkeit ihrer angewandten Photonik-Forschung weit über die Landesgrenzen hinaus.

Die AASAP war mit einer umfangreichen Fachgruppe vertreten. Insgesamt präsentierten Professor:innen sowie Master- und Promotionsstudierende der AASAP ihre Forschungsergebnisse in 14 Fachvorträgen. Neben dem fachlichen Austausch diente die Konferenz als Plattform für das internationale Networking. In gemeinsamen Brainstorming-Sessions wurden neue kooperative Projektideen entwickelt und bestehende Beziehungen zwischen den Partnerländern gefestigt. Cordelia Wittemann (Session chair und Doktorandin der AASAP in den Fachbereichen additive Fertigung und Messtechnik) zog ein positives Fazit in vielen Ebenen: „Ich hatte viel Spaß auf der Konferenz und bin stolz, direkt mitgewirkt zu haben. Fachlich hat mir vor allem der Einblick in die theoretische Physik gefallen. Davon abgesehen, kann ich kulinarisch jedem chilenische Palta und Palmherz empfehlen!“ Es stehe außer Frage, dass eine derartige Konferenzreise sowohl fachlich als auch persönlich eine tolle Erfahrung sei.