Mit dem G1 zieht an der Hochschule Aalen ein hochmodernes humanoides Robotersystem ein, das gleichermaßen neue Impulse für Lehre, Forschung und Kommunikation setzen soll. Der Roboter, entwickelt vom chinesischen Hersteller Unitree, verfügt über beeindruckende Bewegungsfähigkeiten und kann eigenständig laufen, gestikulieren und mit seiner Umgebung interagieren. Gerade diese Fähigkeiten machen den G1 so wertvoll, um die Zukunft der Mensch-Maschine-Kooperation nicht nur zu erforschen, sondern auch voranzutreiben.
Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit
Die Idee zur Anschaffung des Humanoiden entstand in einem Forschungsprojekt der KI-Werkstatt Mittelstand unter der Leitung von Prof. Dr. Sebastian Feldmann, Prof. Dr. Doris Aschenbrenner, Prof. Dr. Steffen Schwarzer sowie Prof. Dr. Markus Merkel. Um Studierenden realitätsnahe Lernumgebungen zu bieten, in denen sie moderne Robotik, KI-Methoden und praktische Mensch-Roboter-Interaktion erleben und erproben können, schlossen sich die Fachbereiche der Ingenieurswissenschaften bei der Finanzierung zusammen. „Nur wer lernt, mit den neusten Technologien zu arbeiten, kann die Arbeitswelt von morgen aktiv mitgestalten“, betont Student Denis Schreider, der gemeinsam mit Laborleiter Stefan Zorniger an der Beschaffung und Inbetriebnahme des Roboters beteiligt war.
Für das Jahr 2026 sind verschiedene Projekte, aber auch Veranstaltungen mit dem G1 geplant. Neben Benutzerstudien für die Forschung sollen auch Besuchende die Möglichkeit erhalten, einen echten humanoiden Roboter in Aktion zu erleben. Damit stärkt die Hochschule Aalen ihre Position als zukunftsorientierte Bildungseinrichtung, die Forschung, Lehre und Transfer aktiv miteinander verbindet.